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<channel><title><![CDATA[VIANU YOGA - Blog]]></title><link><![CDATA[https://www.vianu-yoga.com/blog]]></link><description><![CDATA[Blog]]></description><pubDate>Mon, 06 Apr 2026 18:14:30 +0200</pubDate><generator>Weebly</generator><item><title><![CDATA[Ein paar Worte über... Vertrauen & seelische Erdbeben]]></title><link><![CDATA[https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-vertrauen-seelische-erdbeben]]></link><comments><![CDATA[https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-vertrauen-seelische-erdbeben#comments]]></comments><pubDate>Sun, 27 Jan 2019 16:59:54 GMT</pubDate><category><![CDATA[Geist & Seele]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-vertrauen-seelische-erdbeben</guid><description><![CDATA[ 	 		 			 				 					 						      Designed by senivpetro / Freepik    					 								 					 						  Wenn Ver&auml;nderungen in deinem Leben stattfinden, zieht dies&nbsp;immer ein kleines, gro&szlig;es oder gar infernoartige Erdbeben nach sich. Wir k&ouml;nnen uns und unser Leben, schlichtweg nicht so ver&auml;ndern, dass uns Gef&uuml;hle von &bdquo;Unsicherheit&ldquo; erspart bleiben.   					 							 		 	   Es ist so sicher, wie das Amen in der Kirche, wie man so sch&ouml;n sagt, dass dieses Beben [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-multicol"><div class="wsite-multicol-table-wrap" style="margin:0 -15px;"> 	<table class="wsite-multicol-table"> 		<tbody class="wsite-multicol-tbody"> 			<tr class="wsite-multicol-tr"> 				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:0px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:left"> <a> <img src="https://www.vianu-yoga.com/uploads/1/0/9/5/109552869/vertrauen-u-seelische-erdbeben-blog-k_orig.png" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"><a href="http://www.freepik.com">Designed by senivpetro / Freepik</a></div> </div></div>   					 				</td>				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Wenn Ver&auml;nderungen in deinem Leben stattfinden, zieht dies&nbsp;immer ein kleines, gro&szlig;es oder gar infernoartige Erdbeben nach sich. Wir k&ouml;nnen uns und unser Leben, schlichtweg nicht so ver&auml;ndern, dass uns Gef&uuml;hle von &bdquo;Unsicherheit&ldquo; erspart bleiben.</div>   					 				</td>			</tr> 		</tbody> 	</table> </div></div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Es ist so sicher, wie das Amen in der Kirche, wie man so sch&ouml;n sagt, dass dieses Beben Teil deines Lebens wird, vor&uuml;bergehend. Je nach dem, wie tiefgreifend die Ver&auml;nderung ist, die du vornimmst, kann es einige Tage, Wochen oder Monate anhalten. Wieso dies so ist, wie du damit am Besten umgehst, und welche Hilfsmittel dir zur Verf&uuml;gung stehen, beleuchte ich im vorliegenden Artikel.</span></div>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Das Wieso, l&auml;sst sich an folgender Metapher sehr sch&ouml;n veranschaulichen:<br />Es ist unm&ouml;glich einen Baum wo anders zu pflanzen, ohne dass man ihn ausgr&auml;bt. <br />Ver&auml;nderungen k&ouml;nnen so tiefgreifend sein, dass man sich v&ouml;llig entwurzelt f&uuml;hlt. <br /><br />Und ja: Dies kann einen Ohnmacht ausl&ouml;sen, eine Not, die so gro&szlig; wird, dass all die Hilfsmittel, die man sich zu seelischen stabilisieren&nbsp;<span style="color:rgb(42, 42, 42)">angeeignet hat,</span>&nbsp;auf eine harte Probe gestellt werden. Die eigene Praxis und F&auml;higkeit zur Selbstzentrierung geht durch die Feuerprobe. Was kann umgesetzt werden? Was ist br&ouml;ckeliger Putz, der nichts standh&auml;lt? Ja da geht es ganz sch&ouml;n ab und ich mache dir nichts vor: <br />So manches entpuppt sich ggf. als br&ouml;ckeliger Putz. Auch wenn man schon viel getan hat, schon eine ganze Weile den Weg der Selbsterforschung beschreitet, ist eine gro&szlig;e Ver&auml;nderung ein Erdbeben. Das &auml;ndert sich &bdquo;leider&ldquo; nicht. Und in all dem Beben Vertrauen ins Leben zu haben wird zu einer echten Kunst. Zuversicht wird zu einer Pr&uuml;fung. Die Angst wird zum stetigen Begleiter. Und doch: Es wandelt sich, wenn du nur dran bleibst. Das ist wenigstens etwas, das ich dir versprechen kann.<br />Es wird wieder aufh&ouml;ren. Irgendwann, wenn du dich soweit neu sortiert hast, dass der Ver&auml;nderungsprozess abgeschlossen ist oder &uuml;berwiegend abgeschlossen ist, kommt das Beben auch wieder zur Ruhe.<br /><br /> Nein, es wird vermutlich nie so sein, dass gro&szlig;e Entwurzelungen dank deiner spirituellen Praxis f&uuml;r dich ein Wimpernzucken darstellen. Aber du wirst deinen Weg heraus finden, ja vermutlich im Vergleich zum Durchschnitt deutlich schneller, wenn du weiterhin alles tust und dran bleibst.<br /><br />Die <strong>erste</strong> <strong>Erkenntnis</strong>, die es tats&auml;chlich leichter macht ist ganz banal: <br /><strong>Ver&auml;nderung = Erdbeben</strong><br />Nimm es an, es ist einfach so. Hader nicht damit, k&auml;mpfe nicht dagegen an, verfalle nicht ins Mimimi &bdquo;wieso ist das jetzt so&hellip; das sollte doch ganz anders sein&hellip; ich habe doch schon so viel&hellip;&ldquo; Entwurzeln bedeutet aus den Angeln heben, bedeutet Unsicherheit, bedeutet Angst. PUNKT.<br />In dem Moment wo du nicht mehr damit k&auml;mpfst, wird Kraft frei die du sinnvoll verwenden kannst und du hast eine Kampfarena weniger<br /><br />Die <strong>zweite Erkenntnis</strong>&nbsp;folgt auf den Schritt:&nbsp;<br /><strong>Der Prozess braucht seine Zeit</strong><br />Du kannst ihn &uuml;ber ein gewisses Ma&szlig; hinaus nicht beschleunigen. Der Baum wird ausgehoben, er wird umgesetzt, er wird zugegraben und dann muss er die bestehenden Wurzeln verankern und neue bilden mit denen er sich seinen neuen Lebensraum erschlie&szlig;t. Das dauert einfach. Nein es ist nicht sch&ouml;n, es ist nicht angenehm, aber auch hier gilt: Du kannst nur akzeptieren, dass dem so ist und sparst dir deinen Kraft f&uuml;r die Schaupl&auml;tze, an denen du etwas ausrichten kannst.<br /><br />Die <strong>dritte Erkenntnis</strong>&nbsp;steckt schon&nbsp; in Teil 1 + 2 aber steht in meinen Augen separat:<br /><strong>Du musst durch den Schmerz und die Angst hindurch<br /></strong>Und ich meine damit, du wirst diese Gef&uuml;hle leben und voll f&uuml;hlen m&uuml;ssen. Verdr&auml;ngen w&auml;re jetzt echt fatal, weil alles irgendwann durch die Hintert&uuml;r ohnehin wieder zur&uuml;ckkommt, nur zu einem Zeitpunkt, wo diese Gef&uuml;hle gar nicht mehr hingeh&ouml;ren, weil der Prozess l&auml;ngst abgeschlossen sein m&uuml;sste.<br />Tue dir selbst den gro&szlig;en Gefallen und zeige St&auml;rke: Gehe durch diese Gef&uuml;hle jetzt, dann, wenn sie angebracht sind, wenn sie teil des nat&uuml;rlichen Prozesses sind. <br />F&uuml;hle die Tiefe des Schmerzes, lass ihn durch dich hindurch flie&szlig;en und kombiniere diesen Prozess unbedingt mit dem n&auml;chsten Schritt:<br /><br /><strong><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Sorge f&uuml;r dich</span></strong><br />Lege dich in die Badewanne, setze dich auf einen Waschlappen in deine Dusche, lass das warme Wasser dich umflie&szlig;en, deine Tr&auml;nen flie&szlig;en. <br />Gehe in die Natur, umarme B&auml;ume, f&uuml;hle ihre Kraft, lass dich halten + lehne dich an.<br />Umarme dich selbst so ganz in echt, f&uuml;hle den Schmerz und lass ihn flie&szlig;en. <br />Halte dein inneres Kind, f&uuml;hle seine unb&auml;ndige Angst und seinen Schmerz, dr&uuml;cke es an dein Herz und halte es, bis es zur Ruhe kommt. <br />Atme, sorge f&uuml;r dich, halte dich, lebe, es wird wieder besser.<br /><br />Ganz im Ernst: Wenn du grad in der gr&ouml;&szlig;ten Not bist, tue etwas f&uuml;r deine seelische Gesundheit. Du wirst <span style="color:rgb(42, 42, 42)">vermutlich&nbsp;</span>nicht die Kraft dazu f&uuml;hlen, stundenlang Yoga zu machen oder zu meditieren. Dein Geist ist auf Hochtouren, die Instinkte und Ur&auml;ngste haben das Zepter an sich gerissen. Machen wir uns nichts vor: Bei den wenigsten Menschen wird das die Glanzzeit der spirituellen Praxis sein.<br /><br />Aber es gibt Dinge die sind einfach und die gehen,<br />Du kannst dir z.B. meine <a href="https://www.vianu-yoga.com/">positiven Affirmationen</a> t&auml;glich anh&ouml;ren. <br />Einfach nur zuh&ouml;ren, darauf konzentrieren, sie sind wie Balsam f&uuml;r deine Seele.<br />Du kannst bestimmte Asanas (Yogahaltungen) in Kombination mit kraft spendenden Affirmationen ausf&uuml;hren. Lies dir hierzu mehr in meinen <a href="https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-urvertrauen">Blogbeitrag zum Urvertrauen</a>, da habe ich etliche Stabilit&auml;t spendende einfache Praktiken zusammengefasst. All diese sind f&uuml;r diese Lebensphase Gold wert. <br />Und ich m&ouml;chte dir nochmal ganz eindringlich ans Herz legen, in die Natur zu gehen, das ist jetzt Heilung pur. B&auml;ume wegen der St&auml;rke und Stabilit&auml;t die sie vermitteln, das Wasser weil es deine Emotionen kl&auml;rt und beruhigt.<br /><br />Damit kommen wir zu einem Thema, das in so einer Lebensphase essenziell ist: <strong>Vertrauen</strong><br />Ist dein Leben entwurzelt, wird sich sehr deutlich zeigen, wie es mit deinem Urvertrauen steht. Aber auch, wie dein Vertrauen in dich selbst ist. <br />Es ist ein Pr&uuml;fstein und manches mag dir dabei gar nicht gefallen. Zumindest hatte ich durchaus den einen oder anderen Moment wo ich kurz dachte &bdquo;echt jetzt, puh, schnief, ich dachte ich bin da schon deutlich weiter&hellip;&ldquo; Hier hei&szlig;t es erstmal: Innehalten, annehmend sein und sich wieder liebevoll betrachten. Und ja ich bin jetzt mal energisch: Verdammt nochmal hin zu sehen, was man alles geschafft hat. Denn ich garantiere dir: Du hast eine Menge geschafft. Wir sind nur immer sooo auf das fixiert, was gerade nicht geht. Auf den Mangel. Das mal aus unseren K&ouml;pfen raus zu programmieren w&auml;re echt eine Erl&ouml;sung! Sei Stolz auf dich. Sei annehmend mit dir, so weit du irgend kannst, f&uuml;r all das, was nicht astrein l&auml;uft. Denke an die oberen Punkte 1 - 3. Aus yogischer Sicht w&auml;rst du nicht auf der Erde, wenn du selbst in Extremsituationen alles mit unbewegtem Geist meistern k&ouml;nntest ;)<br />Atme, entspanne dich, schraube die Erwartungen runter, damit hilfst du dir selbst ungemein! Wenn das Leben schon herausfordernd ist, solltest du nicht auch noch in dir selbst einen Gegner habe, oder? Ich glaube darin sind wir uns einig. Und wenn wir mit uns selbst unerbittlich sind oder lieblos, dann haben wir uns uns selbst zum Feind gemacht. Nicht tun, das muss echt nicht sein&hellip;<br /><br />Ja aber wie ist das jetzt mit Vertrauen?<br /> Um es zu st&auml;rken, helfen dir auf jeden Fall die &Uuml;bungen die unter "sorge f&uuml;r dich" zusammengefasst bzw. verlinkt sind.<br />Betonen m&ouml;chte ich an dieser Stelle, wie viel es bewirkt, wenn du dich bewusst f&uuml;rs Vertrauen entscheidest, t&auml;glich neu, t&auml;glich mehrmals neu.<br /><br />In der Meditationsgruppe die ich regelm&auml;&szlig;ig besuche, hatte letzthin eine Frau ein Meditationsbild, dass ich f&uuml;r mich selbst gerne anwende und mit dem ich mir selbst versuche zu helfen. Es eignet sich wunderbar dazu, diese Entscheidung des Vertrauens bewusst zu vollziehen.<br />Ich stelle mir vor, ich stehe hoch oben auf einer Klippe. <br />Die Sonne scheint warm und wohlig vom strahlend blauen Himmel herab, der Wind weht <span style="color:rgb(42, 42, 42)">z&auml;rtlich&nbsp;</span>um meine Gesicht, Rundum herrscht Ruhe und Frieden. <br />Und doch stehe ich da, mit einem Hasenherz, das wild in meiner Brust pocht und der Angst: Schaffe ich das alles? Kann ich das? Wird alles gut werden?<br />Und dann stelle ich mir vor, dass ich fliegen kann, dass ich von meinem Leben getragen werde, dass ich aufgefangen werde und warte, bis das Gef&uuml;hl in mir ankommt, dass ich nicht alleine bin und dass ich allem gewachsen bin und getragen werde. Dann breite ich ganz buchst&auml;blich meine Arme aus, so ganz in echt, gehe dadurch noch tiefer in das Gef&uuml;hl und in mein K&ouml;rpergef&uuml;hl hinein und sage mir:<br />"Ich lasse los und vertraue drauf, dass mein Leben mich tr&auml;gt und mir das bestm&ouml;gliche bringt&ldquo;. Ich stelle mir vor, dass ich mit ausgebreiteten Armen langsam vorn&uuml;ber kippe und mich meine Fl&uuml;gel auffangen, mich der Wind emporhebt, der Sonne entgegen und das mich mein Leben tats&auml;chlich tr&auml;gt. An den neuen Ort, der f&uuml;r mich nur das allerbeste bereit h&auml;lt.<br />Nutze die Kraft von Bildern und Affirmationen um dir zu helfen. Ich wei&szlig; in unserer Kultur wird das h&auml;ufig abgetan, bel&auml;chelt oder was auch immer. Aber es ist soooo ein kraftvolles Werkzeug!<br /><br />Das T&uuml;ckische an dem Vertrauen ist: Dieses Gef&uuml;hl entsteht nur durch ERFAHRUNG! Gelebte Erfahrung!&nbsp;Man kann sich Vertrauen nicht herbeiw&uuml;nschen oder herbeizaubern, sondern es ist etwas, das sich durch wiederkehrendes erleben in einem festigt.&nbsp;Deshalb ist Vertrauen auch so kostbar: Es erfordert einiges an Aufwand, die Grundlage f&uuml;r Vertrauen zu legen. Wird man wiederholt mit Entt&auml;uschung konfrontiert, schwindet Vertrauen jedoch schnell wieder dahin.<br />Das bedeutet f&uuml;r dich selbst jedoch auch, dass du dein Vertrauen in dich und dein Leben nur festigen kannst, indem du die Erfahrung, dass das Leben gut ist, du allem gewachsen bist, f&uuml;r dich gesorgt ist, immer wieder machst. Und hierf&uuml;r ist wiederum deine innere Ausrichtung das A und O, also all das, was wir oben schon behandelt haben. Setzt du deinen Fokus immer wieder darauf, deine innere Stabilit&auml;t zu festigen und an deiner Vertrauensf&auml;higkeit und Wahrnehmung zu arbeiten, legst du St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck den Grundstock f&uuml;r das Gef&uuml;hl, dass du durch das Leben gleitest, die Luftstr&ouml;me sicher durchfliegst und immer wieder in einem sicheren Hort ankommst.<br /><br />Ich w&uuml;nsche dir alles nur erdenklich Gute f&uuml;r deinen Weg.<br /><br />Herzensgr&uuml;&szlig;e<br />&#8203;Deine Eszter<br /></div>  <div id="852570757183467550"><div><style type="text/css">	#element-b9cb89ef-c148-47c7-8118-fda5380450f9 .wgtc-widget-frame {  width: 100%;}#element-b9cb89ef-c148-47c7-8118-fda5380450f9 .wgtc-widget-frame iframe {  width: 100%;  height: 100%;  border-collapse: collapse;  border: 0 none;}</style><div id="element-b9cb89ef-c148-47c7-8118-fda5380450f9" data-platform-element-id="772053444736081596-1.0.1" class="platform-element-contents">	<div class="wgtc-widget-frame" style="height:62px;">	<iframe src="https://widgetic.com/wbl/app/53f6253e09c7e204038b4567?wbl[wid]=b9cb89ef-c148-47c7-8118-fda5380450f9&wbl[uid]=109552869&wbl[sid]=735083358495748039&prod&autoscale=" name="b9cb89ef-c148-47c7-8118-fda5380450f9" allowfullscreen></iframe></div></div><div style="clear:both;"></div></div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Ein paar Worte über... Das 6-Minuten Tagebuch]]></title><link><![CDATA[https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-das-6-minuten-tagebuch]]></link><comments><![CDATA[https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-das-6-minuten-tagebuch#comments]]></comments><pubDate>Thu, 24 Jan 2019 08:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[B&uuml;cher]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-das-6-minuten-tagebuch</guid><description><![CDATA[ 	 		 			 				 					 						      Buchcover    					 								 					 						  Was schenkst du deinen Lieben? Die meisten haben schon alles, da ist es h&auml;ufig herausfordernd etwas zu finden.Hier stelle ich dir meine pers&ouml;nliche Geschenkempfehlung vor, weil ich dieses Buch einfach gro&szlig;artig finde.   					 							 		 	   Wie du siehst, gibt es dieses Buch in verschiedenen sch&ouml;nen Farbausf&uuml;hrungen, so dass f&uuml;r jeden Typ was dabei ist. Neben dem hochwertigen und ansprechend [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-multicol"><div class="wsite-multicol-table-wrap" style="margin:0 -15px;"> 	<table class="wsite-multicol-table"> 		<tbody class="wsite-multicol-tbody"> 			<tr class="wsite-multicol-tr"> 				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:0px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:left"> <a> <img src="https://www.vianu-yoga.com/uploads/1/0/9/5/109552869/das-6-minuten-tagebuch-blog-neu-k_orig.png" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%">Buchcover</div> </div></div>   					 				</td>				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Was schenkst du deinen Lieben? <br />Die meisten haben schon alles, da ist es h&auml;ufig herausfordernd etwas zu finden.<br />Hier stelle ich dir meine pers&ouml;nliche Geschenkempfehlung vor, weil ich dieses Buch einfach gro&szlig;artig finde.</div>   					 				</td>			</tr> 		</tbody> 	</table> </div></div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Wie du siehst, gibt es dieses Buch in verschiedenen sch&ouml;nen Farbausf&uuml;hrungen, so dass f&uuml;r jeden Typ was dabei ist. Neben dem hochwertigen und ansprechenden &Auml;u&szlig;eren enth&auml;lt es einen gro&szlig;en Schatz f&uuml;r den Alltag.&nbsp;<br />Worum es in diesem Buch geht, was es mit den 6 Minuten auf sich und wieso ist es ein echt gro&szlig;artige Geschenkidee ist, von dem der Beschenkte - vielleicht bist es ja auch du selbst - vielmehr profitiert, als es erst den Anschein hat, erz&auml;hle ich dir hier.<br /></div>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><strong style="color:rgb(42, 42, 42)">Text auf der R&uuml;ckseite des Buches</strong><br /><span style="color:rgb(42, 42, 42)">"Das wirkungsvollste Instrument zu einem gl&uuml;cklichen und erf&uuml;llten Leben.</span><br />Gl&uuml;ck ist kein Zufall, sondern eine Frage der Einstellung und Denkmuster. Nutze die praxiserprobten Prinzipien der Positiven Psychologie, um dein Wohlbefinden zu deinem pers&ouml;nlichen Projekt zu machen - 3 Minuten am Morgen und 3 am Abend, mit denen du dein Leben Tag f&uuml;r Tag ein bisschen besser machst.<br />Alles was du sein kannst, ist bereits in dir."<br /><br /><strong style="color:rgb(42, 42, 42)">&Uuml;ber den Autor</strong><br />Dominik Spenst verbrachte nach einem schweren Unfall vier Monate im Krankenhaus und entwickelte aus dieser transformierenden Erfahrung heraus das 6-Minuten-Tagebuch. Mittlerweile wurde es in 14 Sprachen &uuml;bersetzt und erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Seit kurzem baut er mit seinem kleinen Team in Berlin die Marke &laquo;UrBestSelf&raquo; auf. Ihr Ziel ist es, B&uuml;cher zu kreieren, mit denen sich die Leser bzw. Nutzer auf ganz individuelle Weise gl&uuml;cklicher und achtsamer schreiben.&nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;<br /><br /><strong style="color:rgb(42, 42, 42)">Wieso ich dieses Buch so liebe<br /></strong>Weil es so einfach und gleichzeitig wirkungsvoll ist. <br />Ich musste ganz sch&ouml;n lachen, als mich ein Mann am Telefon anrief und meine Bewertung f&uuml;r seine Amazonprodukte kaufen wollte, weil ich das 6-Minuten Tagebuch auf Amazon positiv bewertet habe und er der Meinung war, dass ich ein, in seinen Augen so derart &uuml;berteuertes Buch nicht ernsthaft gut bewerten kann... <br />Doch kann ich und tue ich. Jetzt mal ganz im Erst: Es kostet um die 25&euro;, hat eine wunderbar positiv inspirierende Einleitung, die man wieder und wieder lesen kann und hilft einem tats&auml;chlich nachhaltig dabei, das eigene Leben mit kleinen, machbaren Schritten positiver zu Gestalten. Na wenn das mal nicht echt wertvoll investierte 25&euro; sind, dann wei&szlig; ich auch nicht.&nbsp;<br /><br />Ich liebe die sch&ouml;nen Spr&uuml;che die sich auf jeder Seite wiederfinden. Es sind echt viele dabei, die ich noch nicht kannte und die wertvoll und nicht abgedroschen sind.&nbsp;<br /><br />Die positive Ausrichtung morgens sind;<br />-&nbsp;Ich bin dankbar f&uuml;r...<br />-&nbsp;Was w&uuml;rde den heutigen Tag wundervoll machen?<br />- Positive Selbstbekr&auml;ftigung<br /><br />Abends geht es um:<br />- Was habe ich heute Gutes f&uuml;r jemanden getan?<br />- Was werde ich morgen besser machen?<br />- Tolle Dinge, die ich heute erlebt habe...<br /><br />Kurz aus dem Alltag raus zu switchen und sich diesen Fragen zu widmen tut sp&uuml;rbar gut und dauert tats&auml;chlich nur wenige Minuten.&nbsp;<br /><br />Ganz wichtig: Es ist ein Hilfsmittel, kein Zwangsmittel. <br />Wenn du es mal nicht schaffst, geht die Welt nicht unter, hast du nicht versagt, ist es nicht alles f&uuml;r die Katz...<br />Wenn du es nur 3-mal die Woche schaffst, hast du deinem Leben schon zu &uuml;ber&nbsp; 40% neuen Wind verliehen. Auch das wirkt sich nachhaltig aus. Sei gro&szlig;z&uuml;gig mit dir. Klar, wenn du es t&auml;glich schaffst, grandios, das wird sicher schnell Wirkung zeigen. Wenn nicht, na und. Ich gestehe dir was: Auch mir gelingt es nicht immer t&auml;glich. Mal gelingt es Wochen lang und dann mal wieder nicht. Es geht nicht um Perfektion!<br />Es geht darum, dass du es &uuml;berhaupt tust!<br /><br />Viel Spa&szlig; beim Selbst nutzen und verschenken<br /><br />Herzensgr&uuml;&szlig;e<br />Eszter<br /></div>  <div id="844553654905718670"><div><style type="text/css">	#element-729eb54a-238b-4d90-9f7f-943107395fef .wgtc-widget-frame {  width: 100%;}#element-729eb54a-238b-4d90-9f7f-943107395fef .wgtc-widget-frame iframe {  width: 100%;  height: 100%;  border-collapse: collapse;  border: 0 none;}</style><div id="element-729eb54a-238b-4d90-9f7f-943107395fef" data-platform-element-id="772053444736081596-1.0.1" class="platform-element-contents">	<div class="wgtc-widget-frame" style="height:62px;">	<iframe src="https://widgetic.com/wbl/app/53f6253e09c7e204038b4567?wbl[wid]=729eb54a-238b-4d90-9f7f-943107395fef&wbl[uid]=109552869&wbl[sid]=735083358495748039&prod&autoscale=" name="729eb54a-238b-4d90-9f7f-943107395fef" allowfullscreen></iframe></div></div><div style="clear:both;"></div></div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Ein paar Worte über... Erkenntnisprozesse im Leben]]></title><link><![CDATA[https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-erkenntnisprozesse-im-leben]]></link><comments><![CDATA[https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-erkenntnisprozesse-im-leben#comments]]></comments><pubDate>Fri, 18 Jan 2019 08:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Geist & Seele]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-erkenntnisprozesse-im-leben</guid><description><![CDATA[ 	 		 			 				 					 						      Designed by kjpargeter / Freepik    					 								 					 						  Heute benenne ich kein konkretes Thema, weil es um viele Bereiche geht. Vielmehr m&ouml;chte ich dich an einigen gerade laufenden Prozessen in meinem Leben teilhaben lassen, weil vielleicht etwas dabei ist, dass dir auch mal begegnet und als Impuls dient.   					 							 		 	   Manchmal, da merken wir sehr deutlich, dass das Leben uns sagen will &bdquo;genug im sicheren Nest ausgeruht, es wird Zeit  [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-multicol"><div class="wsite-multicol-table-wrap" style="margin:0 -15px;"> 	<table class="wsite-multicol-table"> 		<tbody class="wsite-multicol-tbody"> 			<tr class="wsite-multicol-tr"> 				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:0px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:left"> <a> <img src="https://www.vianu-yoga.com/uploads/1/0/9/5/109552869/liebe-und-vertrauen-blog-k_orig.png" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"><a href="http://www.freepik.com">Designed by kjpargeter / Freepik</a></div> </div></div>   					 				</td>				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Heute benenne ich kein konkretes Thema, weil es um viele Bereiche geht. Vielmehr m&ouml;chte ich dich an einigen gerade laufenden Prozessen in meinem Leben teilhaben lassen, weil vielleicht etwas dabei ist, dass dir auch mal begegnet und als Impuls dient.</span></div>   					 				</td>			</tr> 		</tbody> 	</table> </div></div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Manchmal, da merken wir sehr deutlich, dass das Leben uns sagen will &bdquo;genug im sicheren Nest ausgeruht, es wird Zeit auf zu brechen&hellip;&ldquo;. Dabei kann es um Gewohnheiten gehen, die wir seit geraumer Zeit leben, die jedoch nicht mehr zu unserem heutigen Ich passen. Es kann sich um einen Job handeln, der uns nicht nur nicht erf&uuml;llt, sondern massiv Kraft raubt. Oder aber auch um unser buchst&auml;bliches Nest, den Ort an dem wir leben oder den Menschen, mit dem wir leben.&nbsp;</div>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Ich muss gestehen, dass ich in <span style="color:rgb(42, 42, 42)">in meiner ehemaligen Beziehung, ein f&uuml;r den heutigen Zeitgeist absolutes</span>&nbsp;"Luxusproblem" hatte. Und auch wenn ich daf&uuml;r etwas Scham empfinde, m&ouml;chte ich dir genau an dem Beispiel einiges n&auml;her bringen, weil es sich als Schaubild leider zu gut anbietet.<br /><br />Es geht um die&nbsp;Tatsache, dass ich f&uuml;r meinen Partner der Punkt in seinem Leben war, um den sich alles zu drehen schien. Gef&uuml;hlt sein Lebensinhalt. Er hatte nie gro&szlig;artig etwas vor und war im Grunde immer da, hatte keine gro&szlig;artigen Hobbies oder sonst etwas. Dies hatte zur Folge, dass es immer wieder mal kleinere Beschwerden gab, dass ich zu wenig da bin, weil ich ein so vielseitig bewegtes Leben f&uuml;hre, mit einer Unzahl von Dingen denen ich gerne Zeit widme, wie Yoga, Freunde, schreiben, Weiterbildungen, Selbstentwicklung&hellip; Es war immer wieder Thema, dass ich zu wenig Zeit habe und mir machte das Enge. Bis zu einem Gef&uuml;hl von &bdquo;ersticken&ldquo; obwohl es niemals &uuml;bergriffig ge&auml;u&szlig;ert wurde, lediglich als sanftes Bitten.<br />Vielleicht hast du selbst schon gemerkt, dass man auf manchen Gebieten anf&auml;ngt eine &Uuml;berreizung zu entwickeln. Man ist schlicht &uuml;berempfindlich, wof&uuml;r das Gegen&uuml;ber gar nichts kann und empfindet Kleinigkeiten schon als einengend.<br /><br />&#8203;Nun,&nbsp;einige Wochen / Monate sp&auml;ter kommt die Empfindlichkeit zur Ruhe und ich realisierte etwas, f&uuml;r das ich gar nicht mehr zug&auml;nglich war:<br />Er hatte mich zu der Sonne seines Universums erkl&auml;rt! Er war immer f&uuml;r mich da. Hatte IMMER ein offenes Ohr, ich kann mich in Jahren an keine einzige Zur&uuml;ckweisung erinnern, wenn ich in Not war, jemanden zum Reden oder Anlehnen brauchte. Er war immer da, wenn ich Hilfe ben&ouml;tigte, immer zur Stelle, wenn ich nur &bdquo;hier&ldquo; gerufen habe, war immer zug&auml;nglich, hat sich immer &uuml;ber meine Aufmerksamkeit gefreut, hat immer gerne Zeit mit mir verbracht...<br />Und all das wurde selbstverst&auml;ndlich. Wahnsinn oder???<br /><br />Nat&uuml;rlich, wie sollte es anders sein, kam mit diesem Erkenntnisgewinn unweigerlich eine riesige Angst auf den Plan:<ul><li>Was ist, wenn es das nie wieder f&uuml;r mich gibt?</li><li>Was ist, wenn ich k&uuml;nftig nur noch eine Tonspur von vielen bin?</li><li>Was ist, wenn der n&auml;chste Partner ganz vieles erf&uuml;llt, mir aber nicht mehr das Gef&uuml;hl gibt, die Hauptrolle in seinem Leben zu spielen?</li><li>Was ist, wenn ich zur&uuml;ckgewiesen werde, weil Mann keine Zeit oder Lust hat?</li><li>Und gehen wir noch eins weiter, zu dem wirklichen Kernthema:<br />Was ist, wenn ich in innerer Not bin, das Gef&uuml;hl habe den anderen zu brauchen, Austausch zu brauchen und abgewiesen, ja vielleicht sogar abgeb&uuml;gelt werde?</li><li>Was dann???</li></ul><br />Vielleicht ging es dir auch schon so, dass du eine Entscheidung getroffen hast und nach einiger Zeit zus&auml;tzliche Details wahrnimmst und beginnst Panik zu schieben.<br />Tja dann hei&szlig;t es erstmal: Tief durchatmen!!!<br />Ganz im Ernst: Das ist der Beste Rat, den ich dir geben kann, aus eigener Erfahrung.<br />Was f&uuml;r ein Thema es auch sein mag, das dich mal qu&auml;lt.&nbsp;Atme tief durch, leg deine Hand auf dein Herz, atme durch deine Angst hindurch, den Schmerz hindurch&hellip;<br />Du kommst dadurch runter und du wirst wieder klarer sehen.<br />Der Moment mag dauern, aber er kommt garantiert.&nbsp;<br /><br /><span style="color:rgb(42, 42, 42)">So auch in meinem Fall.</span><br />Ja es gibt keine Garantie daf&uuml;r, wie es werden wird. Und ja, das kann schon Angst machen. Sehr gro&szlig;e Angst sogar. Denn hat man erstmal erkannt, dass die Enge die einen umtrieb, als zweite Seite Zuverl&auml;ssigkeit, Zug&auml;nglichkeit, ja schlichtweg Halt und Geborgenheit hatte, sieht die ganze Sache auf einmal ganz anders aus und man f&uuml;rchtet sich vor dem was kommt und vor dem was man eingeb&uuml;&szlig;t haben k&ouml;nnte...<br /><br />Aber jetzt nochmal langsam: Wie war das nochmal? Was war das Problem?<br />Es war eng. Ah ja, genau...<br />Mal ehrlich: Es ist toxisch, &uuml;beraus toxisch, f&uuml;r den Partner der Lebensinhalt zu sein.<br />Es ist ungesund in diesem Ma&szlig;e das ein und alles zu sein und das gar nicht mal so sehr nur f&uuml;r einen selbst, sondern allem voran f&uuml;r den Partner.<br />Eine Beziehung ist ein &bdquo;on top&ldquo; und kein &bdquo;Ersatz&ldquo; f&uuml;r Selbstliebe bzw. f&uuml;r ein erf&uuml;lltes Leben.&nbsp;Ich darf schlicht nicht sein Hauptlebensinhalt sein. Auch wenn es nat&uuml;rlich von der Aufmerksamkeit her, die ich bekommen habe sehr angenehm und wohltuend ist, es ist schlicht nicht gesund, f&uuml;r keinen von uns.<br /><br />Insofern ist es gut, wenn ich f&uuml;r den neuen Partner nicht der Lebensmittelpunkt im Sinne von Lebensinhalt bin. Und das bedeutet, dass ich damit leben lernen darf, dass ich nicht mehr so eine bedeutende Rolle spiele, vielleicht nicht mal eine Hauptrolle.<br />Klar: Das wird eine regelrechte Schocktherapie und die Wahrscheinlichkeit, dass ich mich mit gro&szlig;er Regelm&auml;&szlig;igkeit erstmal &bdquo;nicht gesehen, nicht geh&ouml;rt, nicht gehalten, nicht geliebt&ldquo; f&uuml;hle ist im Grunde vorprogrammiert.<br />Trotzdem&nbsp;ist es genau so gesund, dass es weniger ist. Auch f&uuml;r mich, weil ich meine Hingabe an Dinge die ich liebe ebenfalls frei leben darf, wir beide Raum brauchen.<br />Die sch&ouml;ne Seite daran ist: Man hat eine F&uuml;lle an Dingen, &uuml;ber das man sich austauschen kann, weil vieles geschieht, dass das Leben bunt und farbenfroh macht.<br /><br />Nat&uuml;rlich wird es bei all dem ganz besonders wichtig sein, im Fokus zu behalten, dass die Beziehung genug Raum und Nahrung zum Gedeihen braucht. Ohne Pflege, geht die Blume der Liebe ein, daher braucht es daf&uuml;r ausreichend Zeit.<br />Aber: Man kann sich nicht die Rosinen rauspicken oder nur eine Seite der Medaille. Man kann nicht in Aufmerksamkeit baden und gleichzeitig frei sein bzw. eine gesunde Beziehung leben, in der beide Partner ein erf&uuml;lltes Leben f&uuml;r sich haben und sich zusammentun f&uuml;r ein erf&uuml;lltes miteinander.<br />&#8203;Es wird also hei&szlig;en, sich wieder mehr um sich selbst zu k&uuml;mmern, sich selbst zu stabilisieren, daf&uuml;r zu sorgen, dass man damit klar kommt, dass man f&uuml;r den Gegen&uuml;ber nicht das ein und alles ist und sich immer wieder daran zu erinnern, dass es genau so GUT ist.<br /><br />Ich glaube eine gesunde Partnerschaft startet unter Umst&auml;nden wegen all den Herausforderungen holpriger.&nbsp;Es wird vermutlich nicht von Anfang an gleich alles reibungslos laufen, schlie&szlig;lich darf man erst ein Miteinander finden. Vielleicht stellt sich manches auch erst im Laufe der Beziehung raus. Es wird Geduld brauchen.&nbsp;<br />Und ebenfalls klar ist: In einer Partnerschaft die von echter Liebe gepr&auml;gt sein soll und nicht von Abh&auml;ngigkeiten, ist es unerl&auml;sslich, gemeinsame Spielregeln zu finden, durch die sich beide gesehen, geborgen und wohl f&uuml;hlen.&nbsp;<br /><br />F&uuml;r mich ist z.B. mich sicher zu f&uuml;hlen, ein Grundbed&uuml;rfnis, genauso wie Verl&auml;sslichkeit und eine tiefe Herzverbindung die garantiert, dass es niemals vorkommt, dass der jeweils andere in einer Not alleine bleibt.<br />Daraus wird schon deutlich, dass Liebe und Beziehung h&auml;ufig ein Drahtseilakt ist.<br />Ein pendeln zwischen enger Verbundenheit und Freiheit ist eine Challenge, die&nbsp;dauerhaft nur gut zu meistern ist, wenn zwei Menschen sich selbst kennen, f&uuml;r sich stabil stehen und sich dann dazu bekennen, dass sie dies gemeinsam tun wollen. Ich denke da gerne an die Yogahaltung des Baumes.<br />Beide stehen nebeneinander, zwei starke B&auml;ume, fest verwurzelt und verankert in ihrem Leben und sich selbst, verschr&auml;nken ihre Finger miteinander im Bl&auml;tterdach und genie&szlig;en es, sich zu haben. So k&ouml;nnte nach meiner Fantasie das Bild einer gesunden Partnerschaft gezeichnet werden&hellip;<br /><br />Wo ich gerne nochmal ankn&uuml;pfen m&ouml;chte ist:<br />Durch den Abstand, den ich gewonnen habe, f&uuml;hle ich nun auch wieder Dankbarkeit. Tiefe Dankbarkeit f&uuml;r all die W&auml;rme und Liebe die ich erfahren durfte. F&uuml;r all die Momente voller Aufmerksamkeit und des f&uuml;r mich da seins.<br />Aus manchen Aussagen die mein ehemaliger Partner jetzt pr&auml;gt wird n&auml;mlich klar, dass ich durch das Gef&uuml;hl von &bdquo;er ist ja eh immer da&ldquo; angefangen hatte, wahrhaft lieblos und mit mangelnder Wertsch&auml;tzung zu handeln. Es zB. nicht so genau zu nehmen, ob ich zur abgesprochenen Zeit da bin, sondern paar Minuten zusp&auml;tkommen wohl schon eher die Regel als die Ausnahme war. Unglaublich, was sich so alles einschleicht. Und wie traurig, wenn einem mit so viel W&auml;rme begegnet wird, dies mit einem derartigen Verhalten &bdquo;zu danken&ldquo;.&nbsp;<br /><br />Und doch, geht es bei dieser Selbstreflexion jetzt nicht darum, sich daf&uuml;r zu schimpfen. Nat&uuml;rlich bin ich ehrlich gesagt teils schockiert &uuml;ber mich selbst. Wie schwierig es uns Menschen zu fallen scheint, wahrhaft liebevoll zu leben und das selbst dann, wenn der Drang danach t&auml;glich pr&auml;sent ist. Trotzdem hei&szlig;t es jetzt Annehmend sein. Ich habe das nicht in b&ouml;sem Willen getan, nicht absichtlich, nicht bewusst. Daher ist eine meiner Aufgaben, mir selbst zu verzeihen, dass ich mich so verhalten habe. Aber auch, bei ihm um Verzeihung zu bitten um Frieden zu finden, mit mir selbst und auch mit ihm. Das ist etwas, das ich dir gerne mit auf den Weg geben m&ouml;chte: Verzeihen, ist ein echt gro&szlig;es Heilpflaster. Wir untersch&auml;tzen es in unserer Kultur, finden es dem&uuml;tigend bei anderen um Entschuldigung zu bitten und haben mit uns selbst noch gr&ouml;&szlig;ere M&uuml;he. Dabei bringen wir uns um die Erfahrung, wie wohltuend und erl&ouml;send es ist und das mit nur wenigen ernst gemeinten aufrichtigen Worten...<br /><br />Aus meiner jetzigen Perspektive ziehe ich f&uuml;r mich au&szlig;erdem das Res&uuml;mee, wie wichtig es ist, das eigene Verhalten immer wieder und wieder, noch h&auml;ufiger, als es vielleicht bisher der Fall war, zu hinterfragen und genau zu beleuchten.<br />Wir alle sehnen uns nach Liebe, wir alle sehnen uns nach einem liebevollen Verhalten und da d&uuml;rfen wir echt bei uns selbst anfangen.<ul><li>Wie liebevoll verhalte ich mich anderen gegen&uuml;ber?</li><li>Wie wertsch&auml;tzend gehe ich mit anderen um?</li><li>Wo k&ouml;nnte ich einen blinden Fleck haben?</li><li>Wie steht es mit Verst&auml;ndnis und Annahme f&uuml;r mich selbst?</li></ul>Du kannst die Fragen beliebig erweitern.<br /><br />Ja, soviel zu dem Exkurs aus meinem Leben.<br />Ich hoffe, du hast etwas darin gefunden, das f&uuml;r dich wertvoll ist.<br />Alles Liebe f&uuml;r dich und deinen Weg.<br /><br />Herzensgr&uuml;&szlig;e<br />Deine Eszter</div>  <div id="476531010358329880"><div><style type="text/css">	#element-a4671372-1274-4290-924a-df27a9238980 .wgtc-widget-frame {  width: 100%;}#element-a4671372-1274-4290-924a-df27a9238980 .wgtc-widget-frame iframe {  width: 100%;  height: 100%;  border-collapse: collapse;  border: 0 none;}</style><div id="element-a4671372-1274-4290-924a-df27a9238980" data-platform-element-id="772053444736081596-1.0.1" class="platform-element-contents">	<div class="wgtc-widget-frame" style="height:62px;">	<iframe src="https://widgetic.com/wbl/app/53f6253e09c7e204038b4567?wbl[wid]=a4671372-1274-4290-924a-df27a9238980&wbl[uid]=109552869&wbl[sid]=735083358495748039&prod&autoscale=" name="a4671372-1274-4290-924a-df27a9238980" allowfullscreen></iframe></div></div><div style="clear:both;"></div></div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Ein paar Worte über... Urvertrauen]]></title><link><![CDATA[https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-urvertrauen]]></link><comments><![CDATA[https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-urvertrauen#comments]]></comments><pubDate>Sun, 09 Dec 2018 08:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Geist & Seele]]></category><category><![CDATA[Yoga]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-urvertrauen</guid><description><![CDATA[ 	 		 			 				 					 						          					 								 					 						  Und wieder widme ich mich einem Thema, das eher abstrakt und nicht greifbar wirkt, jedoch in dem Leben von jedem eine Rolle spielt:&nbsp;Wie sehr sind wir davon &uuml;berzeugt, dass alles gut wird? Wie stark k&ouml;nnen wir darauf vertrauen, dass sich alles f&uuml;gt?   					 							 		 	   Das sind nur zwei der Kernfragen, die sich hinter diesem Begriff Urvertrauen verbergen.&nbsp;In diesem Artikel beleuchte ich das Thema Grundve [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-multicol"><div class="wsite-multicol-table-wrap" style="margin:0 -15px;"> 	<table class="wsite-multicol-table"> 		<tbody class="wsite-multicol-tbody"> 			<tr class="wsite-multicol-tr"> 				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:0px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:left"> <a> <img src="https://www.vianu-yoga.com/uploads/1/0/9/5/109552869/urvertrauen-blog_orig.png" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>   					 				</td>				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Und wieder widme ich mich einem Thema, das eher abstrakt und nicht greifbar wirkt, jedoch in dem Leben von jedem eine Rolle spielt:&nbsp;<br />Wie sehr sind wir davon &uuml;berzeugt, dass alles gut wird? Wie stark k&ouml;nnen wir darauf vertrauen, dass sich alles f&uuml;gt?</div>   					 				</td>			</tr> 		</tbody> 	</table> </div></div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Das sind nur zwei der Kernfragen, die sich hinter diesem Begriff Urvertrauen verbergen.&nbsp;In diesem Artikel beleuchte ich das Thema Grundvertrauen, was es bedeutet, wie es entsteht und wie man es ggf. im erwachsenen Alter kultivieren kann. Denn schlie&szlig;lich ben&ouml;tigen wir Zuversicht um mutig sein zu k&ouml;nnen und nicht in Situationen zu verhaften, weil uns das Leben Angst macht.</div>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Ja, was ist Urvertrauen genau?<br />Man k&ouml;nnte sagen, dass Urvertrauen und Grundvertrauen dasselbe sind. Das Gef&uuml;hl, dass f&uuml;r einen immer gesorgt ist. Dass man richtig ist und so sein darf, wie man ist. Dass sich im Leben schon alles findet, was f&uuml;r einen gut ist.&nbsp;<br />In einem Satz zusammengefasst: Es ist die &Uuml;berzeugung, dass das Leben gut ist!<br /><br />Puh ja, ich wei&szlig;, da sieht es bei den meisten von uns nicht so rosig aus.&nbsp;<br />Denn daraus l&auml;sst sich auch schon erf&uuml;hlen, wann man dieses Gef&uuml;hl normalerweise entwickelt: In der Kindheit, allem voran in den ersten Lebensmonaten und Jahren.<br />Wenn das Baby erlebt, dass Mama und Papa kommen, wenn es schreit, dass man f&uuml;r es sorgt, das man es h&ouml;rt, sieht, h&auml;lt, gut zu ihm ist, Geborgenheit spendet, dann festigt sich in dem Kind das Gef&uuml;hl:&nbsp;&bdquo;Ich bin es wert, geliebt zu werden... ich f&uuml;hle mich geborgen... Ich werde verstanden und angenommen... Es lohnt sich zu leben, denn das Leben ist gut"<br /><br />Und dieses Gef&uuml;hl, dass schon so fr&uuml;h im Leben als Fundament gebildet wird, ja sogar schon im Mutterleib, das ist die Basis f&uuml;r die Zuversicht und das Urvertrauen im ganzen weiteren Leben. Nach dem richten wir uns aus, wenn es im Leben mal st&uuml;rmisch ist, das beeinflusst unsere Handlung, ob wir in einer Situation verharren, die f&uuml;r uns nicht gut ist, oder ob wir den Mut haben zu springen.<br /><br />Tja... Vielleicht geh&ouml;rst auch du zu den Menschen, die bei dieser kurzen Zusammenfassung sich eingestehen "m&uuml;ssen", dass sie das Leben nicht wirklich als gut empfinden. Dass da Widerst&auml;nde, W&auml;nde, &Auml;ngste und Zweifel sind. Dass es schwer f&auml;llt einen Sprung zu wagen, weil die Angst, dass man ins Leere springt gr&ouml;&szlig;er ist, als die Zuversicht, dass man dadurch etwas gewinnt.<br />Wenn dem so ist, kann ich dir versichern: Du bist damit nicht alleine.<br />Viele von uns konnten nicht ideal aufwachsen, so ist es halt einfach im Leben.<br />Es geht darum, erst mal zu wissen, was Phase ist und dann das Beste draus zu machen und f&uuml;r sich selbst bestm&ouml;gliche Alternativen zu schaffen.<br /><br />Fakt ist: Dieses Basis-Fundament k&ouml;nnen wir im Erwachsenen Alter nicht flicken.&nbsp;<br />Aber wir k&ouml;nnen ein neues setzen. Nat&uuml;rlich, es ist ein zus&auml;tzliches Konstrukt und es bedarf bewusster Anstrengung, wohingegen das Urvertrauen ein automatischer Mechanismus ist. Aber ich bin immer froh, wenn wir trotzdem unser Leben in die Hand nehmen k&ouml;nnen, statt die H&auml;nde in den Schoss zu legen und Tr&uuml;bsal zu blasen.<br />Auch mein Start ins Leben war mehr als schwierig und krukelig. Ungewollt aus einer Aff&auml;re entstanden, zu einer Zeit, in der in Ungarn noch der Kommunismus herrschte und sowas absolutes no go war, ganz besonders auch in der religi&ouml;sen Gruppierung, der sich meine Eltern zugeh&ouml;rig f&uuml;hlten. Und auch sp&auml;ter wurde es immer schwerer. Da ist es bei mir leider mit Urvertrauen auch nicht so weit her.<br />Und so geh&ouml;re ich auch zu denjenigen, die bei neuen Herausforderungen, die mein Leben zum Beben bringen erst mal Panik bekommen, weil die Angst hochkommt, dass alles nur schlimm werden kann, dass f&uuml;r mich nicht gesorgt ist, dass das Leben zu mir nicht gut ist und so weiter. Das kommt erstmal aus der Basis, ob ich will oder nicht. Das kommt von meinem kleinen inneren Kind, dass genau sowas erlebt hat.<br /><br />Und dann kommt das gro&szlig;e aber:<br />Ich bin heute erwachsen und ich habe diverse M&ouml;glichkeiten, etwas f&uuml;r meine Zuversicht und mein Vertrauensgef&uuml;hl zu tun. Es sind bewusste Anstrengungen und sie werden mir nicht geschenkt, aber sie helfen. Ist es nicht das, was z&auml;hlt?&nbsp;<br />Es macht keinen Sinn, &uuml;ber das h&auml;tte, w&auml;re sch&ouml;n gewesen etc. nachzugr&uuml;beln. Nat&uuml;rlich denke ich mir selbst heute noch in einem unbewussten Moment "w&auml;re es sch&ouml;n, mit einem Grundgef&uuml;hl von Optimismus durch die Welt zu gehen..."<br />Aber: Ich kann immerhin etwas daf&uuml;r tun, dass es leichter ist. Daher ist die einzige Frage die sich wirklich stellt: Wenn es ist, wie es ist, wie machen wir daraus das Beste und wie sorgen wir f&uuml;r uns selbst so gut wie irgend m&ouml;glich?<br /><br />Ich erinnere mich noch an eine Vortragsreihe &uuml;ber Epigenetik, der ich vor einigen Jahren lauschen durfte. In dieser wurde aufgezeigt, dass sich Generationen &auml;ndern, wenn sich ihre Lebensumst&auml;nde &auml;ndern bzw. wenn eine Generation bewusste Anstrengungen unternimmt. Es wurde beispielsweise an M&auml;usen aufgezeigt, dass sich Geschwister der gleichen Rasse, wenn man sie in v&ouml;llig verschiedene Umfelde platziert extrem unterschiedlich entwickeln und auch ihre Nachkommen.<br />Die Maus, die in einem stressigen, lebensbedrohlichen Umfeld lebt, ist agiler, k&ouml;rperlich schlanker aber auch hektischer und nerv&ouml;ser. Ihre Nachkommen entwickeln bereits einen leicht anderen K&ouml;rperbau, der den Lebensumst&auml;nden angepasste Schnelligkeit erm&ouml;glicht. Das Geschwisterchen wurde wiederum in eine ganz entspannte, ruhige Umgebung versetzt, in der es Nahrung ohne Anstrengung fand und chillen konnte. Sie ist gem&uuml;tlich, entspannt, dicklich, jedoch auch faul und ihre Nachkommen erfahren ebenfalls eine k&ouml;rperliche Anpassung an die Umst&auml;nde.<br />Was hat das mit uns zu tun? Es wurde deutlich gemacht, dass die Art, wie wir Leben sich nicht nur auf uns, sondern auch auf unsere Nachkommen auswirkt. Die Kernaussage war "wenn wir etwas &auml;ndern, an uns arbeiten, uns heilen... dann wirkt sich das auf alle kommenden Generationen nachhaltig aus.<br />Kinder, die z.B. durch fettleibige Eltern - wohl m&ouml;glich auch schon Gro&szlig;eltern - eine gewisse Vorbelastung / Disposition haben, k&ouml;nnen diese f&uuml;r ihre eigenen Kinder bereits v&ouml;llig ausmerzen k&ouml;nnen, wenn sie ihr eigenes Leben sehr gesund, aktiv und bewusst leben. &Auml;hnliches wurde auf allen m&ouml;glichen Gebieten belegt.<br />Interessanter Weise waren viele Zuh&ouml;rer in hohem Ma&szlig;e emp&ouml;rt, weil sie dies als zu viel Verantwortung empfanden. Ich sehe das ganz anders: Mir pers&ouml;nlich gibt das unglaublich Hoffnung. Das zeigt doch, dass wir echt was bewirken k&ouml;nnen. Das ist ein klarer Beweis, dass wir uns selbst nachhaltig ver&auml;ndern k&ouml;nnen. So sehr, dass davon noch die kommenden Generationen profitieren. Das ist doch wirklich wunderbar!<br /><br />Daher also die Frage: Wenn wir dieses Urvertrauen nicht eingepflanzt bekommen haben, was k&ouml;nnen wir tun, damit wir trotzdem positiv durchs Leben gehen und Ver&auml;nderungen als Chancen sehen?<br /><br />Allem voran geht es um den Kontakt zum inneren Kind. Dieser &auml;ngstliche, zarte, vielleicht auch bockige und wilde Anteil lebt in uns allen. Und das ist der Anteil, dem wir ins Angesicht sehen d&uuml;rfen, den wir in den Arm nehmen d&uuml;rfen. Ich habe bereits einen&nbsp;<a href="https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-unser-inneres-kind">Artikel zum Kontakt mit dem inneren Kind</a>&nbsp;geschrieben, den ich dir an dieser Stelle gerne ans Herz lege. Schaffst du es, hier in Kontakt zu gehen, Frieden auf zu bauen, ist das ein riesiger Meilenstein f&uuml;r eine positive Lebenseinstellung. Es geht n&auml;mlich allem voran darum, dass du sp&uuml;rst "ich kann f&uuml;r mich selbst sorgen". Wenn du das verinnerlichst, wenn das innere Kind merkt "jetzt ist da jemand, der sich um mich k&uuml;mmert, der mich h&ouml;rt, sieht, h&auml;lt" dann nimmt dir das ganz viele Zukunfts&auml;ngste. Jetzt sorgst du ja f&uuml;r dich selbst, du hast nichts mehr zu bef&uuml;rchten.<br /><br />Sehr hilfreich k&ouml;nnen in der allt&auml;glichen Bew&auml;ltigung auch Affirmationen sein. Ich habe dir etliche&nbsp;<a href="https://www.vianu-yoga.com/10-gebote-des-unterbewusstseins-heilsame-affirmationen.html">positive Affirmationen vertont</a>, auf die ich an dieser Stelle auch gerne nochmal verlinke. Sie helfen dir, eine gute Grundausrichtung zu haben und k&ouml;nnen dir in schwierigen Lebenslagen tats&auml;chlich eine gro&szlig;e Hilfe sein. Je positiver du dich programmierst, desto entspannter kannst du Herausforderungen begegnen.<br /><br />Eine weitere Hilfe sind Mantras. Der&nbsp;<a href="https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-die-kraft-von-mantras-singen">Heilkraft des Mantrasingens</a>&nbsp;habe ich ebenfalls schon einen Artikel gewidmet. Singen ist Heilung f&uuml;r deine Seele. So oder so. Mantras wiederum haben eine ganz spezielle Kraft. Sie k&ouml;nnen dich tief von innen heraus in eine "Schwingung" versetzen, die dich stabilisiert, tr&ouml;stet und st&auml;rkt. Daher ist es sehr empfehlenswert, wenn du besonders auch in etwas kniffligeren Zeiten dich T&auml;glichen in paar Minuten hinsetzt und Mantras singst. Gerne eines, dessen Bedeutung dir bewusst ist und das dir Freude macht. Au&szlig;erdem empfiehlt es sich auch dieses Mantra 108 mal zu chanten, beispielsweise mit einer Mala. Die 108 fache Rezitation verankert das Mantra tief in deinem Sein und du wirkst merken, dass du dich danach tats&auml;chlich viel umfassender ruhig f&uuml;hlst. Ein Mantra das ich in herausfordernden Zeiten h&auml;ufig chante ist "Om Namah Shivaya". Damit wird darum gebeten, dass sich&nbsp;alle Hindernisse und Not aufl&ouml;sen. Au&szlig;erdem sagt man, verleiht es ewiges Gl&uuml;ck und Unsterblichkeit. Singe dieses Mantra und erfahre die besondere Wirkung am eigenen Leib.<br /><br />Bestimmte Yoga Asanas st&auml;rken ebenfalls dein Grundvertrauen. Allem voran die kraftvollen Helden- / Kriegerhaltungen. Praktizierst du diesen Helden Fow regelm&auml;&szlig;ig, tr&auml;gt dies einen gro&szlig;en Beitrag zu deiner inneren Stabilit&auml;t bei.<br /></div>  <div><div class="wsite-multicol"><div class="wsite-multicol-table-wrap" style="margin:0 -15px;"> 	<table class="wsite-multicol-table"> 		<tbody class="wsite-multicol-tbody"> 			<tr class="wsite-multicol-tr"> 				<td class="wsite-multicol-col" style="width:44.528875379939%; padding:0 15px;"> 					 						  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:0px;padding-bottom:0px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:left"> <a> <img src="https://www.vianu-yoga.com/uploads/1/0/9/5/109552869/2923-k_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"><a href="http://www.freepik.com">Designed by yanalya / Freepik</a></div> </div></div>   					 				</td>				<td class="wsite-multicol-col" style="width:55.471124620061%; padding:0 15px;"> 					 						  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Start in Held II<br /><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Mit der Einatmung gehst du in den zweiten Krieger. Das vordere Bein ist im rechten Winkel gebeugt, das Knie &uuml;ber den Zehen. Achte darauf, dass du das Knie sch&ouml;n au&szlig;en h&auml;ltst und es nicht nach innen kippt.<br />&#8203;Das hintere Bein ist gestreckt, die Fu&szlig;au&szlig;enkante fest verwurzelt.&nbsp;</span></div>   					 				</td>			</tr> 		</tbody> 	</table> </div></div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">H&uuml;fte und Oberk&ouml;rper &ouml;ffnen sich auf die Seite. Das Becken wird leicht nach vorne gekippt, das Stei&szlig;bein zieht nach unten. Schieb kraftvoll in die Beine und ausgestreckten Arme auf Schulterh&ouml;he.<br /><br />Sprich folgende Affirmation:</span><br /><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Ich vertraue darauf, dass sich der richtige Weg f&uuml;r mich findet und stelle mich der Herausforderung. Ich wei&szlig;, dass f&uuml;r mich stets gesorgt ist.<br />&#8203;Alles kommt zur rechten Zeit.</span></div>  <div><div class="wsite-multicol"><div class="wsite-multicol-table-wrap" style="margin:0 -15px;"> 	<table class="wsite-multicol-table"> 		<tbody class="wsite-multicol-tbody"> 			<tr class="wsite-multicol-tr"> 				<td class="wsite-multicol-col" style="width:44.528875379939%; padding:0 15px;"> 					 						  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:0px;padding-bottom:0px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:left"> <a> <img src="https://www.vianu-yoga.com/uploads/1/0/9/5/109552869/2926-k_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"><a href="http://www.freepik.com">Designed by yanalya / Freepik</a></div> </div></div>   					 				</td>				<td class="wsite-multicol-col" style="width:55.471124620061%; padding:0 15px;"> 					 						  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Wechsel in den friedvollen Helden<br />Lege mit der Ausatmung den rechten Arm auf den rechten hinteren Oberschenkel und entspanne ihn. Strecke deinen linken Arm wie ein Bogen nach hinten oben in Richtung Zimmerdecke und &ouml;ffne im Herzraum.<br />&#8203;Der Blick geht leicht nach oben. D<span style="color:rgb(42, 42, 42)">ie Beine bleiben ansonsten in der Position von Held II.&nbsp;</span></div>   					 				</td>			</tr> 		</tbody> 	</table> </div></div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Sprich folgende Affirmation:<br />Ich lasse los und lasse geschehen. Ich gebe mich dem Leben hin, m&ouml;ge sich alles f&uuml;gen, wie es am Besten ist und meinem h&ouml;chsten Wohl dient.</span></div>  <div><div class="wsite-multicol"><div class="wsite-multicol-table-wrap" style="margin:0 -15px;"> 	<table class="wsite-multicol-table"> 		<tbody class="wsite-multicol-tbody"> 			<tr class="wsite-multicol-tr"> 				<td class="wsite-multicol-col" style="width:44.528875379939%; padding:0 15px;"> 					 						  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:0px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:left"> <a> <img src="https://www.vianu-yoga.com/uploads/1/0/9/5/109552869/2923-k_1_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"><a href="http://www.freepik.com">Designed by yanalya / Freepik</a></div> </div></div>   					 				</td>				<td class="wsite-multicol-col" style="width:55.471124620061%; padding:0 15px;"> 					 						  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Geh zur&uuml;ck in Held II<br />Richte dich nochmal wie oben beschrieben aus und wiederhole die Affirmation f&uuml;r diese Haltung. Achte darauf, dass du weiterhin tief atmest und so pr&auml;sent sowie pr&auml;zise die Haltung einnimmst.</div>   					 				</td>			</tr> 		</tbody> 	</table> </div></div></div>  <div><div class="wsite-multicol"><div class="wsite-multicol-table-wrap" style="margin:0 -15px;"> 	<table class="wsite-multicol-table"> 		<tbody class="wsite-multicol-tbody"> 			<tr class="wsite-multicol-tr"> 				<td class="wsite-multicol-col" style="width:44.528875379939%; padding:0 15px;"> 					 						  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:0px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:left"> <a> <img src="https://www.vianu-yoga.com/uploads/1/0/9/5/109552869/2922-k_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"><a href="http://www.freepik.com">Designed by yanalya / Freepik</a></div> </div></div>   					 				</td>				<td class="wsite-multicol-col" style="width:55.471124620061%; padding:0 15px;"> 					 						  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Wechsel in Held I<br />Verkleinere etwas deinen Schritt, stell den hinteren Fu&szlig; seitlich auf - ca. 30&deg; eingedreht. Richte die H&uuml;fte gerade nach vorne zur vorderen Mattenkante aus und drehe daf&uuml;r den hinteren Oberschenkelmuskeln nach innen ein. Das vordere Knie bleibt gebeugt.</div>   					 				</td>			</tr> 		</tbody> 	</table> </div></div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Mit der Einatmung ziehst du die Arme nach oben zum Himmel und l&auml;sst die Schultern bewusst los. Schieb kraftvoll in die Beine und Arme.&nbsp;<br /><br />Sprich folgende Affirmation:</span><br /><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Ich &ouml;ffne mich der Sonne meines Lebens.</span><br /><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Ich empfange all das Sch&ouml;ne, dass dieser Tag f&uuml;r mich bereith&auml;lt und bin dankbar.</span></div>  <div><div class="wsite-multicol"><div class="wsite-multicol-table-wrap" style="margin:0 -15px;"> 	<table class="wsite-multicol-table"> 		<tbody class="wsite-multicol-tbody"> 			<tr class="wsite-multicol-tr"> 				<td class="wsite-multicol-col" style="width:44.528875379939%; padding:0 15px;"> 					 						  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:0px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:left"> <a> <img src="https://www.vianu-yoga.com/uploads/1/0/9/5/109552869/2924-k_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"><a href="http://www.freepik.com">Designed by yanalya / Freepik</a></div> </div></div>   					 				</td>				<td class="wsite-multicol-col" style="width:55.471124620061%; padding:0 15px;"> 					 						  <div class="paragraph">Absprung in Held III<br />Baue Kraft in den Beinen auf und aktiviere deine K&ouml;rpermitte f&uuml;r Stabilit&auml;t (setze gerne Mula Bandha, wenn dir der Begriff was sagt. Siehe ansonsten meinen <a href="https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-deinen-beckenboden">Betrag &uuml;ber den Beckenboden</a>. Dr&uuml;ck den hinteren Fu&szlig; von der Matte ab und verlagere dein Gewicht.</div>   					 				</td>			</tr> 		</tbody> 	</table> </div></div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Das Standbein ist kraftvoll und gestreckt. Der Oberk&ouml;rper geht in die Waagerechte, die Arme streben nach vorne und die Schultern d&uuml;rfen sich entspannen. Das hintere Bein ist so hochgehoben und gestreckt wie nur m&ouml;glich. Denke an tiefe Atmung.<br /><br />Sprich folgende Affirmation:&nbsp;<br />Ich bin kraftvoll und erreiche meine Ziele und Tr&auml;ume mit Leichtigkeit.<br />Ich stelle mich mutig der Herausforderung und wei&szlig;, dass das f&uuml;r mich Bestm&ouml;gliche geschieht.<br /><br />Variation: Du kannst diese Asana auch dynamisch ausf&uuml;hren. Mal sind die H&auml;nde vor dir ausgestreckt, mal f&uuml;hrst du sie am K&ouml;rper seitlich nach hinten, als w&uuml;rdest du fliegen. Dann bringst du die Arme wieder kontrolliert nach vorne.<br /><br />Die Affirmation kannst du in diesem Fall abwandeln auf:<br />"Ich st&uuml;rme meine Ziele und Tr&auml;ume an und erreiche sie mit Leichtigkeit..." und "Ich fliege meinen W&uuml;nschen entgegen und alles f&uuml;gt sich zu meinem h&ouml;chsten Wohl..."</div>  <div><div class="wsite-multicol"><div class="wsite-multicol-table-wrap" style="margin:0 -15px;"> 	<table class="wsite-multicol-table"> 		<tbody class="wsite-multicol-tbody"> 			<tr class="wsite-multicol-tr"> 				<td class="wsite-multicol-col" style="width:44.528875379939%; padding:0 15px;"> 					 						  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:0px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:left"> <a> <img src="https://www.vianu-yoga.com/uploads/1/0/9/5/109552869/2922-k_1_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"><a href="http://www.freepik.com">Designed by yanalya / Freepik</a></div> </div></div>   					 				</td>				<td class="wsite-multicol-col" style="width:55.471124620061%; padding:0 15px;"> 					 						  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Geh zur&uuml;ck in Held I<br />Richte dich wieder korrekt aus und atme tief.&nbsp; F&uuml;hr die Asana so kraftvoll und konzentriert wie nur m&ouml;glich aus. Wiederhole die positive Affirmation f&uuml;r diese Haltung um sie noch tiefer zu verankern.</div>   					 				</td>			</tr> 		</tbody> 	</table> </div></div></div>  <div class="paragraph">Bring das hintere Bein mit einer Einatmung nach vorne neben das vordere Bein und atme aus. Entspanne dich kurz, atme und sp&uuml;re nach und dann wiederholst du diese Sequenz und die Affirmationen auf der anderen K&ouml;rperseite.<br /><br />Ich w&uuml;nsche dir viel Freude beim Ausprobieren.<br /><br />Herzensgr&uuml;&szlig;e<br />&#8203;Eszter<br /></div>  <div id="783416794770600735"><div><style type="text/css">	#element-3929af48-0592-4e68-b456-d3d5ac432527 .wgtc-widget-frame {  width: 100%;}#element-3929af48-0592-4e68-b456-d3d5ac432527 .wgtc-widget-frame iframe {  width: 100%;  height: 100%;  border-collapse: collapse;  border: 0 none;}</style><div id="element-3929af48-0592-4e68-b456-d3d5ac432527" data-platform-element-id="772053444736081596-1.0.1" class="platform-element-contents">	<div class="wgtc-widget-frame" style="height:62px;">	<iframe src="https://widgetic.com/wbl/app/53f6253e09c7e204038b4567?wbl[wid]=3929af48-0592-4e68-b456-d3d5ac432527&wbl[uid]=109552869&wbl[sid]=735083358495748039&prod&autoscale=" name="3929af48-0592-4e68-b456-d3d5ac432527" allowfullscreen></iframe></div></div><div style="clear:both;"></div></div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Ein paar Worte über... das Persönlichkeitstraining nach Popper Peters Werk "Training der Gefühle"]]></title><link><![CDATA[https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-uber-das-personlichkeitstraining-nach-popper-peters-werk-training-der-gefuhle]]></link><comments><![CDATA[https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-uber-das-personlichkeitstraining-nach-popper-peters-werk-training-der-gefuhle#comments]]></comments><pubDate>Sat, 01 Dec 2018 20:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[B&uuml;cher]]></category><category><![CDATA[Geist & Seele]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-uber-das-personlichkeitstraining-nach-popper-peters-werk-training-der-gefuhle</guid><description><![CDATA[ 	 		 			 				 					 						      Designed by Freepik    					 								 					 						  Popper Peter, einer der ganz gro&szlig;en Psychologen Ungarns erreichte eine gut 50 j&auml;hrige Expertise als Psychologe und lehrte jahrelang an namhaften Universit&auml;ten sowie Hochschulen die wahrlich wichtigen Dinge des Lebens: Wie kommen wir mit uns selbst klar?   					 							 		 	   Wie erreichen wir inneres emotionales Gleichgewicht?&nbsp;Wie entwickeln wir uns erfolgreich weiter? Welche "Techniken" he [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-multicol"><div class="wsite-multicol-table-wrap" style="margin:0 -15px;"> 	<table class="wsite-multicol-table"> 		<tbody class="wsite-multicol-tbody"> 			<tr class="wsite-multicol-tr"> 				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:0px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:left"> <a> <img src="https://www.vianu-yoga.com/uploads/1/0/9/5/109552869/popper-peter-blog-k_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"><a href="http://www.freepik.com">Designed by Freepik</a></div> </div></div>   					 				</td>				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Popper Peter, einer der ganz gro&szlig;en Psychologen Ungarns erreichte eine gut 50 j&auml;hrige Expertise als Psychologe und lehrte jahrelang an namhaften Universit&auml;ten sowie Hochschulen die wahrlich wichtigen Dinge des Lebens: Wie kommen wir mit uns selbst klar?</div>   					 				</td>			</tr> 		</tbody> 	</table> </div></div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Wie erreichen wir inneres emotionales Gleichgewicht?&nbsp;</span>Wie entwickeln wir uns erfolgreich weiter? Welche "Techniken" helfen uns dabei? Er studierte eingehend "Praktiken" verschiedener Kulturen und gab bew&auml;hrtes durch seine Lehrt&auml;tigkeit und B&uuml;cher weiter. Hier stelle ich dir sein Werk "Training der Gef&uuml;hle" vor und lade dich ein, mit mir gemeinsam das Training zu starten. Jede Woche lernst du etwas neues, probierst dich aus und steuerst auf einen Zustand der inneren Ausgeglichenheit zu.</div>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><strong style="color:rgb(42, 42, 42)">Text auf der R&uuml;ckseite des Buches</strong><br />Wer m&ouml;chte sich nicht w&auml;hrend seines Lebens k&ouml;rperlichen, psychischen und sozialen Wohlbefindens erfreuen? Doch das ist keine Gabe der Natur, die sich ohne unser Zutun einstellt. Es bedarf schon vielf&auml;ltiger gesellschaftlicher, aber auch eigener Anstrengungen, um diesem Ideal n&auml;her zu kommen. Das vorliegende Buch beinhaltet ein Trainingsprogramm zur Ausbildung von F&auml;higkeiten um psychisch belastende Umst&auml;nde im Alltag, sei es im Familien- oder Berufsleben, besser bew&auml;ltigen zu k&ouml;nnen.<br />Die dargelegten &Uuml;bungen zur Selbstkontrolle, zur Pflege des Tages, zur Entwicklung eines emotionalen Gleichgewichts, zur Konzentration und Meditation sind f&uuml;r all diejenigen gesunden Menschen gedacht, die das Bed&uuml;rfnis haben, aus eigenem inneren Kraftaufwand an sich selbst zu arbeiten und Wege zum besseren Umgang mit sich selbst und der Umwelt zu finden. Das Buch ersetzt jedoch keinerlei Psychotherapie oder psychiatrische Behandlung; es muss betont werden, dass das Buch keine Hausrezepte zur Selbstheilung psychischer Krankheiten vermittelt.<br /><br /><strong style="color:rgb(42, 42, 42)">&Uuml;ber den Autor</strong><br /><a href="https://hu.wikipedia.org/wiki/Popper_P%C3%A9ter_(pszichol%C3%B3gus)" target="_blank">Popper Peter</a> war wahrlich einer der ganz gro&szlig;en Psychologen der heutigen Zeit in Ungarn. Sein ganzes Leben widmete er der Erforschung der menschlichen Psyche und noch viel wichtiger, den Hilfsmitteln, die Menschen gl&uuml;cklicher machen und ihnen erm&ouml;glichen ein erf&uuml;lltes Leben zu f&uuml;hren. Auf ungarisch ver&ouml;ffentlichte er innerhalb 50 Jahren unz&auml;hlige B&uuml;cher und auch im internationalen Raum erschienen etliche davon, darunter Werke wie "Besondere Fragen der medizinischen Psychologie", "Studies in clinical psychodiagnostics and psychotherapy" und das Buch "Training der Gef&uuml;hle", welches ich hier n&auml;her betrachten und mit euch gemeinsam in den Alltag umsetzen m&ouml;chte. Knapp 10 Jahre lehrte er an namhaften&nbsp;Universit&auml;ten und Hochschulen Ungarns und bot in Radiosendungen sowie im Fernsehen und Vortragsreihen f&uuml;r das allgemeine Volk Hilfestellungen. Etliche seiner Vortr&auml;ge sind auf Youtube hochgeladen worden. Leider nur auf ungarisch. Er verstarb 2010 nach einer schweren Krankheit.<br /><br />Ich habe mir sehr viel von ihm angeh&ouml;rt und bin zu tiefst beeindruckt von seiner Klarheit und gleichzeitig warmherzig unverbl&uuml;mten Art. F&uuml;r ihn gab es kein Tabu-Thema, nichts, das zu schwierig, zu besonders war um es anzusprechen. Und auch die unsch&ouml;nen Seiten der Gesellschaft hat er sehr deutlich in den Fokus genommen um auf zu r&uuml;tteln und den Boden f&uuml;r ein neues "miteinander" zu ebnen. Neben den oben erw&auml;hnten Fragen, widmete er sich auch intensiv den zwischenmenschlichen Beziehungen, was sie brauchen, um zu gedeihen, was Kinder brauchen um gesunde Individuen zu werden und vieles mehr.&nbsp;<br /><br /><strong style="color:rgb(42, 42, 42)">Wieso ich dieses Buch so liebe</strong><br />Das besondere an dem Werk ist, dass es gerade mal Din A5 gro&szlig; ist, keine 100 Seiten hat und darin aber sooo viel Inhalt, dass man alleine mit dessen Umsetzung, Reflektion und Verinnerlichung sicher Jahre verbringen kann. Popper Peter b&uuml;ndelt hier eine geballte Ladung Lebenshilfe f&uuml;r all diejenigen, die auf dem Weg sind.<br />Sehr sch&ouml;n finde ich, dass es tats&auml;chlich wie ein &Uuml;bungsbuch aufgebaut ist. Es gibt eine kurze Einleitung und danach hei&szlig;t es: Ran an die Praxis. Kontinuierlich werden einem verschiedene Techniken vermittelt, die man jeweils z.B. eine Woche t&auml;glich durchf&uuml;hren soll. Sehr ratsam ist es dabei ein kleines Tagebuch zu f&uuml;hren um die eigene Entwicklung verfolgen zu k&ouml;nnen. Man arbeitet sich also St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck, Woche f&uuml;r Woche durch dieses kleine Buch und liest es nicht in einem Rutsch einfach durch. Bzw. kann man das nat&uuml;rlich, wenn man neugierig ist, was alles kommt, aber man kann es auch Step bei Step erforschen.<br /><br />Eines vorweg: Dieses Werk ist auf deutsch durchaus eine Herausforderung zum Lesen. Popper Peters Vortr&auml;ge sind ausgesprochen leichtf&uuml;&szlig;ig, humorvoll&nbsp; und f&uuml;r das allgemeine Publikum gut zug&auml;nglich. Dieses Buch jedoch liest sich dank Bandwurms&auml;tzen nicht immer so fl&uuml;ssig. Ist halt auch eines seiner &auml;lteren Werke. Trotzdem kann man unglaublich viel davon profitieren, daher st&ouml;re ich mich daran nicht weiter und versuche es dir mittels Aufnahmen zug&auml;nglicher zu machen.&nbsp;<br /><a href="https://www.vianu-yoga.com/uploads/1/0/9/5/109552869/einleitung_-_warum_und_wie_dieses_buch_entstand.mp3" target="_blank">Hier habe ich dir das einf&uuml;hrende Kapitel vertont</a>, damit du einen besseren Eindruck von dem Buch bekommst und seinem Ziel bekommst.&nbsp;<br /><br />Ich finde dieses Konzept sehr erfrischend und die Techniken gut umsetzbar.<br />Daher habe ich mir vorgenommen, dass ich dieses Programm gerne mit euch gemeinsam durchf&uuml;hren m&ouml;chte. Nach diesem Basis Artikel gibt es jede Woche einen neuen, in dem ich die Technik vorstelle und nach einer Woche reflektiere, wie es mir damit ergangen ist.<br /><br />Ich lade dich ganz herzlich ein, dich mit mir gemeinsam auf den Weg zu machen.<br />Es wird sicher eine ausgesprochen spannende Reise mit vielen v&ouml;llig neuen Eindr&uuml;cken und Herangehensweisen. Mir erscheint das Konzept ausgesprochen vielversprechend und ich bin sehr gespannt, wie es uns am Ende des Buches ergehen wird, was wir geschafft, ge&auml;ndert, verinnerlicht haben und was das mit uns macht. Was sich wohl m&ouml;glich schon ver&auml;ndert innerhalb weniger Wochen.<br /><br />Herzensgr&uuml;&szlig;e<br />Deine Eszter<strong style="color:rgb(42, 42, 42)">&#8203;&#8203;</strong></div>  <div id="989584557193419624"><div><style type="text/css">	#element-59b2cb58-6be7-4908-a40c-488a5bcc5cc7 .wgtc-widget-frame {  width: 100%;}#element-59b2cb58-6be7-4908-a40c-488a5bcc5cc7 .wgtc-widget-frame iframe {  width: 100%;  height: 100%;  border-collapse: collapse;  border: 0 none;}</style><div id="element-59b2cb58-6be7-4908-a40c-488a5bcc5cc7" data-platform-element-id="772053444736081596-1.0.1" class="platform-element-contents">	<div class="wgtc-widget-frame" style="height:62px;">	<iframe src="https://widgetic.com/wbl/app/53f6253e09c7e204038b4567?wbl[wid]=59b2cb58-6be7-4908-a40c-488a5bcc5cc7&wbl[uid]=109552869&wbl[sid]=735083358495748039&prod&autoscale=" name="59b2cb58-6be7-4908-a40c-488a5bcc5cc7" allowfullscreen></iframe></div></div><div style="clear:both;"></div></div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Ein paar Worte über... das Persönlichkeitstraining nach Popper Peters Werk "Training der Gefühle" 1. Woche]]></title><link><![CDATA[https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-uber-das-personlichkeitstraining-nach-popper-peters-werk-training-der-gefuhle-1-woche]]></link><comments><![CDATA[https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-uber-das-personlichkeitstraining-nach-popper-peters-werk-training-der-gefuhle-1-woche#comments]]></comments><pubDate>Sat, 01 Dec 2018 08:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Geist & Seele]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-uber-das-personlichkeitstraining-nach-popper-peters-werk-training-der-gefuhle-1-woche</guid><description><![CDATA[ 	 		 			 				 					 						      Designed by Freepik    					 								 					 						  Das Trainingsprogramm startet und ich bin schon sehr gespannt, wie es mir und auch dir damit gehen wird und was f&uuml;r Auswirkungen es auf uns haben wird.Die Aufgabe f&uuml;r diese Woche lautet:Die Konzentration des Denkens   					 							 		 	   In diesem Beitrag erf&auml;hrst du, wie die &Uuml;bung auszuf&uuml;hren ist. Au&szlig;erdem werde ich dir hier nach einer Woche berichten, wie mir die Ausf&uuml;hrung [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-multicol"><div class="wsite-multicol-table-wrap" style="margin:0 -15px;"> 	<table class="wsite-multicol-table"> 		<tbody class="wsite-multicol-tbody"> 			<tr class="wsite-multicol-tr"> 				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:0px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:left"> <a> <img src="https://www.vianu-yoga.com/uploads/1/0/9/5/109552869/1-konzentration-blog-k_orig.png" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"><a href="http://www.freepik.com">Designed by Freepik</a></div> </div></div>   					 				</td>				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Das Trainingsprogramm startet und ich bin schon sehr gespannt, wie es mir und auch dir damit gehen wird und was f&uuml;r Auswirkungen es auf uns haben wird.<br /><br />Die Aufgabe f&uuml;r diese Woche lautet:<br /><strong>Die Konzentration des Denkens</strong></div>   					 				</td>			</tr> 		</tbody> 	</table> </div></div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">In diesem Beitrag erf&auml;hrst du, wie die &Uuml;bung auszuf&uuml;hren ist. Au&szlig;erdem werde ich dir hier nach einer Woche berichten, wie mir die Ausf&uuml;hrung gelungen ist, welche T&uuml;cken ich sehe oder was ich dir noch f&uuml;r Tipps mit auf den Weg geben kann.&nbsp;</div>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><strong>Grundlegendes zu den &Uuml;bungen:</strong><br />Bevor es los geht, erkl&auml;rt Popper Peter noch die Hintergr&uuml;nde zu den &Uuml;bungen. Wieso gerade diese, was haben sie f&uuml;r eine Bedeutung, worauf ist zu achten...<br /><a href="https://www.vianu-yoga.com/uploads/1/0/9/5/109552869/grundlegendes_zu_den_&Uuml;bungen.mp3" target="_blank">Hier kannst du dir die Grundlagen zu den &Uuml;bungen anh&ouml;ren</a>.<br /><br /><strong>Zur Ausf&uuml;hrung der ersten &Uuml;bung</strong>&nbsp;<br /><a href="https://www.vianu-yoga.com/uploads/1/0/9/5/109552869/1._training_konzentration_des_denkens.mp3" target="_blank">Hier geht es zu der Anleitung f&uuml;r die erste &Uuml;bung als Audio-Aufnahme</a>.<br />Popper Peter schreibt folgendes:<br />"T&auml;glich einmal legen wir in ruhiger Umgebung, m&ouml;glichst, wenn wir alleine sind und nicht bef&uuml;rchten m&uuml;ssen, dass wir in den n&auml;chsten Minuten gest&ouml;rt werden, einen einfachen Gegenstand vor uns hin z.B. einen Bleistift, eine N&auml;hnadel, eine Brille. In Gedanken - also stumm, doch f&uuml;r uns selbst in genauen S&auml;tzen formuliert - tragen wir alle wesentlichen Kennzeichen des gegebenen Gegenstandes zusammen.<br /><br />Beispiel f&uuml;r eine erfolgreiche &Uuml;bung: "Ein Bleistift. Man verwendet ihn zum Schreiben und Zeichnen. In seinem Inneren befindet sich eine weiche Graphitmine, da diese leicht eine Spur auf dem Papier hinterl&auml;sst. Der Graphit ist jedoch zerbrechlich, deshalb wird er von inner H&uuml;lle aus Weichholz umgeben. Weichholz braucht man, um ihn leicht anspitzen zu k&ouml;nnen. Der Mantel aus Weichholz ist eckig geformt, damit er in der Hand nicht rutscht. Er ist mit Farbe und Lack versehen, und der H&auml;rtegrad des Graphits ist eingepr&auml;gt. Das ist notwendig, da man f&uuml;r verschiedene Arbeiten verschiedene H&auml;rtegrade der Graphitmine ben&ouml;tigt, und so kann man einen Bleistift von ben&ouml;tigter Qualit&auml;t kaufen."<br /><br />Beispiel f&uuml;r eine erfolglose &Uuml;bung: "Ein Bleistift. Ich mag Bleistifte und Radiergummi sehr, in meiner Studienzeit hatte ich eine ganze Sammlung. Ich habe mein gesamtes Geld daf&uuml;r ausgegeben. Mein Vater war mir deshalb sehr b&ouml;se... Sein Inneres besteht aus Graphit. Was ist Graphit? Ich kann mich nicht erinnern, dabei haben wir das in der Schule gelernt... Seine H&uuml;lle besteht aus Weichholz. Weichholz ist &uuml;brigens Nadelholz. Letzten Sommer habe ich im Gebirge das Schlagen von Nadelh&ouml;lzern gesehen. Es war interessant, wie sie gef&auml;llt und ent&auml;stet wurden. Die St&auml;mme wurden mit einem Kettenfahrzeug ins Tal transportiert... usw."<br /><br />Wesentlich ist also, dass wir unsere Gedanken nicht abschweifen lassen.<br />Wir versuchen, unsere ansonsten frei herumschweifenden Assoziationen auf ein Ziel gerichtet zusammenzuhalten."<br /><br />Ich w&uuml;nsche dir viel Erfolg beim Durchf&uuml;hren der &Uuml;bung und berichte dir nach einer Woche wie es mir ergangen ist. Nat&uuml;rlich bin ich sehr neugierig, wie es dir damit geht und was du f&uuml;r Erfahrungen gemacht hast. Teile es mit mir / uns gerne in einem Kommentar unter diesem Beitrag.<br /><br />Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br />&#8203;Deine Eszter</div>  <div><div style="height: 20px; overflow: hidden; width: 100%;"></div> <hr class="styled-hr" style="width:100%;"></hr> <div style="height: 20px; overflow: hidden; width: 100%;"></div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><strong>Mein Erfahrungsbericht:</strong><br /><br />Kurzes Update: Mir kommt gerade etwas mein Leben dazuwischen bei diesem Projekt. Ich wollte schon l&auml;ngst einen Bericht schreiben und mit der Reihe weiter machen, aber manchmal l&auml;uft es anders als geplant. Ich werde mich darum die n&auml;chsten Tage k&uuml;mmern. Danke f&uuml;r eure Geduld :)<br /><br /></div>  <div id="578550358222995245"><div><style type="text/css">	#element-c8d0f6c1-8209-4301-a233-6891d1e8ac07 .wgtc-widget-frame {  width: 100%;}#element-c8d0f6c1-8209-4301-a233-6891d1e8ac07 .wgtc-widget-frame iframe {  width: 100%;  height: 100%;  border-collapse: collapse;  border: 0 none;}</style><div id="element-c8d0f6c1-8209-4301-a233-6891d1e8ac07" data-platform-element-id="772053444736081596-1.0.1" class="platform-element-contents">	<div class="wgtc-widget-frame" style="height:62px;">	<iframe src="https://widgetic.com/wbl/app/53f6253e09c7e204038b4567?wbl[wid]=c8d0f6c1-8209-4301-a233-6891d1e8ac07&wbl[uid]=109552869&wbl[sid]=735083358495748039&prod&autoscale=" name="c8d0f6c1-8209-4301-a233-6891d1e8ac07" allowfullscreen></iframe></div></div><div style="clear:both;"></div></div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Ein paar Worte über... M. Scott Peck's Buch "Der wunderbare Weg - eine neue spirituelle Psychologie"]]></title><link><![CDATA[https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-m-scott-pecks-buch-der-wunderbare-weg-eine-neue-spirituelle-psychologie]]></link><comments><![CDATA[https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-m-scott-pecks-buch-der-wunderbare-weg-eine-neue-spirituelle-psychologie#comments]]></comments><pubDate>Sat, 29 Sep 2018 07:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[B&uuml;cher]]></category><category><![CDATA[Geist & Seele]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-m-scott-pecks-buch-der-wunderbare-weg-eine-neue-spirituelle-psychologie</guid><description><![CDATA[ 	 		 			 				 					 						      Titelbild des Buches "Der wunderbare Weg"    					 								 					 						  Vielleicht geh&ouml;rst auch du zu den Menschen, die in psychologischen Ratgebern nach neuen Perspektiven und Wegen der Aufarbeitung / Heilung ausschau halten. Oder du liest du einfach gerne von Zeit zu Zeit ein gutes Buch, das zum Nachdenken anregt.   					 							 		 	   Dieses Werk von Scott Peck hat mein Leben nachhaltig ver&auml;ndert, daher lege ich es dir gerne ans Herz. Er behandelt [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-multicol"><div class="wsite-multicol-table-wrap" style="margin:0 -15px;"> 	<table class="wsite-multicol-table"> 		<tbody class="wsite-multicol-tbody"> 			<tr class="wsite-multicol-tr"> 				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:0px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:left"> <a href='https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-m-scott-pecks-buch-der-wunderbare-weg-eine-neue-spirituelle-psychologie'> <img src="https://www.vianu-yoga.com/uploads/1/0/9/5/109552869/cover-blog_1_orig.png" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%">Titelbild des Buches "Der wunderbare Weg"</div> </div></div>   					 				</td>				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Vielleicht geh&ouml;rst auch du zu den Menschen, die in psychologischen Ratgebern nach neuen Perspektiven und Wegen der Aufarbeitung / Heilung ausschau halten. Oder du liest du einfach gerne von Zeit zu Zeit ein gutes Buch, das zum Nachdenken anregt.</div>   					 				</td>			</tr> 		</tbody> 	</table> </div></div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Dieses Werk von Scott Peck hat mein Leben nachhaltig ver&auml;ndert, daher lege ich es dir gerne ans Herz. Er behandelt in diesem Werk die gro&szlig;en Fragen des Lebens:<br />Wie gehen wir mit Herausforderungen um? Wie freunde ich mich mit Disziplin an?Was ist echte Liebe? Wodurch zeichnet sie sich aus? Was hat sie mit innerem Wachstum zu tun? Und was mit Psychotherapie? All dies, tut er mit so einer Hingabe und W&auml;rme, dass es tief im Herz ber&uuml;hrt und gro&szlig;artige Transformationshilfe bietet.</div>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><strong style="color:rgb(42, 42, 42)">Text auf der R&uuml;ckseite des Buches</strong><br />"Aus jeder Zeile dieses Buches sp&uuml;rt man, dass Peck ein gro&szlig;artiger Therapeut ist, der durch pers&ouml;nliche Offenheit und eigenes Wachstum jede enge dogmatischer Schulrichtungen und Ausbildungskonzepte &uuml;berwunden hat...<br />Ich bin &uuml;berzeugt, dass jeder aufmerksame Leser von diesem Buch sehr viel profitieren wird." <font size="2">(Thorwald Dethlefsen)</font><br /><br /><strong style="color:rgb(42, 42, 42)">&Uuml;ber den Autor</strong><br /><a href="http://www.mscottpeck.com/html/biography.html" target="_blank">Morgan Scott Peck</a> war ab 1963 als Psychiater, Psychotherapeut, Schriftsteller und Bestsellerautor t&auml;tig und ver&ouml;ffentlichte 1987 das Buch "Der wunderbare Weg".<br />Durch seine zeitlose Herangehensweise an die gro&szlig;en Fragen, die viele sich im Leben stellen, wurde das Buch zum weltweiten Erfolg. Allein in der USA wurde es &uuml;ber sechs Millionen Mal verkauft. Es wurde in 20 Sprachen &uuml;bersetzt und erschien &uuml;ber 258 mal auf der Bestseller-Liste der New York Times.<br />Au&szlig;erdem gr&uuml;ndete er 1984 die Stiftung "<font color="#000000">Community Encouragement" die das Ziel hatte, der Bev&ouml;lkerung die Prinzipien einer echten Gemeinschaft n&auml;herzubringen und durch diverse Vortr&auml;ge und gemeinn&uuml;tzige Veranstaltungen die Wahrnehmung zu schulen bzw. die Menschen zu unterst&uuml;tzen.&nbsp;</font><br /><font color="#000000">Er erhielt f&uuml;r seine Forschungen und B&uuml;cher rund um Psychologie bzw. der Verbindung zwischen Psychologie und Glauben&nbsp; / Religion mehrere Auszeichnungen und weltweite Anerkennung.&nbsp;&nbsp;</font><br /><br /><font color="#000000">Ich zolle ihm f&uuml;r seine Arbeit gro&szlig;e Anerkennung und auch Dankbarkeit. Vor diesem Werk kannte ich Psychologen vorwiegend als distanziert und zur&uuml;ckhaltend. Ich will jetzt nicht Lieblosigkeit unterstellen, aber bei all dem Guten und der Heilung, die ich dank Psychotherapie erleben durfte, hatte ich trotzdem immer das Gef&uuml;hl, dass etwas fehlt. Oft war ich auch nahe daran, selbst Psychologie zu studieren, weil ich wei&szlig; und f&uuml;hle, dass es zu meinem Weg geh&ouml;rt, andere auf ihrem zu begleiten. Es erf&uuml;llt mich und macht mich gl&uuml;cklich. Allerdings verwarf ich diesen Gedanken wiederholt, weil ich mit der Distanziertheit / "Gef&uuml;hlsk&auml;lte" die ich bei "normalen" Therapeuten h&auml;ufig sah, nicht konform ging und gehe. Dass es auch anders geht, ja sogar gehen sollte, wurde mir durch dieses Buch klar.&nbsp;Peck schreibt hierzu:</font></div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:0px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:center"> <a> <img src="https://www.vianu-yoga.com/uploads/1/0/9/5/109552869/zitat1_5_orig.png" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Danke - genau so ist es!!!<br />Wie ich in einem anderen Beitrag bereits erw&auml;hnte, habe ich begleitend zu meiner Yogalehrerausbildung eine Transformationstherapie gemacht, um all die Altlasten, die w&auml;hrend der Ausbildung pr&auml;sent werden gleich zu bearbeiten und so die Ausbildung als Katalysator zu nutzen. Egal wie viel wir auf unserem Weg schon angesehen haben, es gibt immer etwas zu bearbeiten und wir tun gut daran uns dem zu stellen. Zum einen, weil wir so immer mehr in ein Gef&uuml;hl von Frieden kommen und zum anderen, weil wir so auch f&uuml;r andere immer besser da sein k&ouml;nnen. Schlie&szlig;lich haben wir schon etliche T&auml;ler durchwandert, k&ouml;nnen Handwerkszeug und Erfahrung weitergeben sowie Mut machen, dass es auch wieder besser wird.<br />Diese Transformationsarbeit war f&uuml;r mich etwas ganz besonderes und hat tiefgreifendere Ergebnisse erzielt, als vieles davor. Nat&uuml;rlich kann es daran liegen, dass f&uuml;r manches einfach die Zeit reif sein muss. Au&szlig;erdem war eines der Kernelemente, ein&nbsp; Bewusstsein f&uuml;r das&nbsp;<a href="https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-unser-inneres-kind">inneren Kind</a>&nbsp;zu schafft und damit wieder vereint zu werden, was mir wirkungsvoller erscheint, als jede herk&ouml;mmliche "Therapie". Aber gef&uuml;hlt lag auch sehr viel an der liebevollen Begleiter, die mich durch meine Themen hindurch begleitete. Es ist so wertvoll und durch keine Kompetenz der Welt ersetzbar, wenn man das Gef&uuml;hl hat, dass dem "Therapeuten" - ich wei&szlig; du magst das Wort nicht lieber Bernd, aber mir f&auml;llt&nbsp;<span style="color:rgb(42, 42, 42)">in diesem Kontext</span> kein besseres ein - im besten Sinne etwas an einem liegt. Mitgef&uuml;hl gepaart mit gesehen und geh&ouml;rt werden ist pure Heilung. In manchen Sitzungen ging es ganz sch&ouml;n ans Eingemachte und ich wei&szlig; noch, dass ich innerlich mir gesagt habe "ich wei&szlig; du magst mich und bist f&uuml;r mich da... ok, ich bin bereit kurz zu zerbrechen und vertraue darauf, dass du da bist und mich besch&uuml;tzt, bis ich mich wieder zusammengesetzt habe." F&uuml;r jemanden ohne Therapieerfahrung mag das jetzt etwas dramatisch klingen, aber all jene, die sich schon ihren inneren "D&auml;monen" und "&Auml;ngsten" gestellt haben, wissen, wovon ich rede. Ich glaube wir k&ouml;nnen uns den dunklen Flecken in uns nicht vollends stellen, wenn wir keinen bei der Hand haben, der uns <a href="https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-bedingungslose-liebe-freiheit">bedingungslos</a> annimmt und uns das Gef&uuml;hl von "geliebt sein" vermittelt. Es ist einfach eine Grundvoraussetzung um den Mut dazu aufzubringen. Deshalb finde ich Scott Peck's Worte so kostbar. Er bringt vieles wunderbar auf den Punkt.&nbsp;<br />&#8203;<br /><strong style="color:rgb(42, 42, 42)">Wieso ich dieses Buch so liebe</strong><br />Eigentlich bin ich schon mitten im Thema. Ich sch&auml;tze sein Buch so, weil er nicht sch&ouml;n malt. Er ist ehrlich und gibt doch Hoffnung. Seine Botschaft ist ganz klar "du bist deines Gl&uuml;ckes Schmied, niemand sonst, also hopp hopp, mach dich auf... habe Mut, Eigenverantwortung f&uuml;r dein Leben zu &uuml;bernehmen und lass das gejammer..."<br />ABER: Er tut all dies nicht oberfl&auml;chlich oder gef&uuml;hllos. Vielmehr gibt er eine ganze Reihe an Handwerkszeug mit auf den Weg, neue Sichtweisen die Mut machen und Hoffnung spenden. Es ist absolut lebensbejahend und lebensnah. Gleichzeitig scheut Scott Peck auch nicht vor "unangenehmen" aber wichtige Themen zur&uuml;ck. Ich mag seine unverbl&uuml;mte und doch warme Schreibweise. Manche S&auml;tze liest man zwei oder dreimal, entweder, weil sie sooo gut sind oder weil doch auch mal ne ziemliche Komplexit&auml;t aufweisen. So oder so, hat er etliches zu bieten.<br /><br />Ich m&ouml;chte dir hier anhand einer Passage aus Scott Peck's Buch einen Einblick geben, die mir in meinem Leben sehr geholfen haben und unver&auml;ndert helfen. <br />Denn der innere kleine Schweinehund lebt in jedem von uns.&nbsp;<br /><br />Kapitel 1 - Probleme und Schmerz<br />"Das Leben ist schwierig. Das ist ist eine gro&szlig;e, ja, eine der gr&ouml;&szlig;ten Wahrheiten. Es ist eine gro&szlig;e Wahrheit, weil wir sie, wenn wir sie wirklich erkennen, transzendieren. Sobald wir ernsthaft wissen, dass das Leben schwierig ist - es wirklich verstehen und akzeptieren - ist es jedoch nicht l&auml;nger schwierig. Sobald n&auml;mlich einmal die Tatsache akzeptiert ist, dass das Leben schwierig&nbsp;ist, ist dies gar nicht mehr so wichtig. Die meisten Menschen sehen diese Wahrheit, dass das Leben schwierig ist, nicht klar. Statt dessen klagen sie mehr oder weniger unabl&auml;ssig, lauthals oder unterschwellig &uuml;ber das riesige Ausma&szlig; ihrer Probleme, ihrer B&uuml;rden und Schwierigkeiten, als sei das Leben im allgemeinen leicht, als solle es leicht sein...<br />Das Leben ist eine Serie von Problemen. Wollen wir dar&uuml;ber klagen oder sie l&ouml;sen? Wollen wir unseren Kindern beibringen sie zu l&ouml;sen?<br />Disziplin geh&ouml;rt zu dem Grundwerkzeugen, die wir brauchen, um die Probleme des Lebens zu l&ouml;sen. Ohne Disziplin k&ouml;nnen wir nichts ausrichten. Mit nur etwas Disziplin k&ouml;nnen wir nur einige Probleme l&ouml;sen. Mit totaler Disziplin k&ouml;nnen wir alle Probleme l&ouml;sen. Was das Leben schwierig macht, ist, dass der Prozess, sich Problemen zu stellen und sie zu l&ouml;sen, schmerzhaft ist. Probleme erwecken in uns, je nach ihrer Natur, Frustration oder Kummer oder Trauer oder Schuldgef&uuml;hle oder Reue oder Zorn oder Angst oder Furcht oder Qual oder Verzweiflung. Diese Gef&uuml;hle sind unangenehm, sehr unangenehm und tun oft so weh, wie physischer Schmerz...<br />Da das Leben eine endlose Reihe von Problemen stellt, ist das Leben immer schwierig und ebenso voller Schmerz wie voller Freuden.<br />Aus diesem gesamten Prozess jedoch, Problemen zu begegnen und sie zu l&ouml;sen, gewinnt das Leben seinen Sinn. Probleme sind die Scheidewand, die zwischen Erfolg und Misserfolg unterscheidet. Probleme rufen unseren Mut und unsere Weisheit auf den Plan; tats&auml;chlich schaffen sie unseren Mut und unsere Weisheit. Nur durch Probleme wachsen wir. Wenn wir das Wachstum des menschlichen Geistes f&ouml;rdern wollen, so fordern wir die menschliche F&auml;higkeit zum Probleml&ouml;sen heraus und f&ouml;rdern sie, genauso wie wir unseren Kindern in der Schule bewusst Probleme zu l&ouml;sen geben...&nbsp;<br />"Die Dinge, die wehtun, lehren uns etwas" sagt Benjamin Franklin. Aus diesem Grund lernen weise Menschen, Probleme nicht zu f&uuml;rchten, sondern willkommen zu hei&szlig;en, gerade den mit Problemen verbundenen Schmerz zu begr&uuml;&szlig;en.<br />Die meisten von uns sind nicht so weise. Da wir den damit verbundenen Schmerz f&uuml;rchten, versuchen wir fast alle in gr&ouml;&szlig;erem oder geringerem Ma&szlig;e, Problemen auszuweichen. Wir zaudern und hoffen, sie w&uuml;rden von alleine vergehen. Wir ignorieren sie, vergessen sie, tun so, als existierten sie nicht... Wir versuchen, Probleme zu umgehen, statt sie rundheraus in Angriff zu nehmen. Wir versuchen, aus ihnen herauszukommen, statt sie zu durchleiden. Diese Neigung, Probleme und den ihnen innewohnenden gef&uuml;hlsm&auml;&szlig;igen Leiden auszuweichen, ist die Hauptgrundlage aller menschlichen seelischen Krankheiten...<br />In jedem Fall, weichen wir, wenn wir das echte Leiden vermeiden, das aus dem Umgang mit Problemen folgt, auch dem Wachstum aus, das Probleme von uns fordern. Aus diesem Grund h&ouml;ren wir bei chronischer seelischer Krankheit auf zu wachse, wir bleiben stecken...<br />Darum wollen wir uns und unsere Kinder mit Mitteln versehen, mit denen man spirituelles Wachstum erreicht. Damit meine ich, wir selbst und unsere Kinder sollten lernen, das Leiden notwendig und wertvoll ist, dass man sich Problemen direkt stellen und den damit verbundenen Schmerz durchleben muss. Ich habe gesagt, Disziplin sei eines der Grundwerkzeuge, die wir brauchen, um die Probleme des Lebens zu l&ouml;sen. Es wird sich zeigen, dass diese Werkzeuge Techniken des Leidens sind; Mittel, durch die wir den Schmerz von Problemen so erleben, dass wir sie durcharbeiten und erfolgreich l&ouml;sen k&ouml;nnen und dabei lernen und wachsen...<br />Es sind vier (Werkzeuge): Aufschub von Belohnung, Akzeptanz von Verantwortung, Hingabe an die Wahrheit und Ausgewogenheit. Es liegt auf der Hand, dass dies keine komplizierten Werkzeuge sind, deren Anwendung ausgedehnte &Uuml;bung erfordert. Im Gegenteil, es sind einfache Werkzeuge und fast alle Kinder sind im Alter von 10 Jahren zu ihrem Gebrauch f&auml;hig..."<br /><br />Puh, ja, das ist jetzt keine happy sunshine Passage. Aber ich finde sie unglaublich wertvoll. Denn im Grunde besagt sie nichts anderes als "hej, h&ouml;r auf dich damit zu besch&auml;ftigen, dass du ein&nbsp; Problem / Thema hast, h&ouml;r auf dir ein zu reden, das es anders ein m&uuml;sste, h&ouml;r auf dich dar&uuml;ber zu beschweren und suche nach der L&ouml;sung. Sei l&ouml;sungsorientiert und hilf dir selbst..." Das wiederum ist ja unglaublich positiv. Lerne zu fischen, statt dich dar&uuml;ber zu beschweren, dass du nicht satt bist, w&auml;re eine nette Metapher, die Scott Peck's Lebenseinstellung wiederspiegelt.&nbsp;<br />Beide meiner Elternteile sind hervorragend darin, bei einem Sturz, wie eine Katze, geschmeidig wieder auf den F&uuml;&szlig;en zu landen. Ich bewundere diese Eigenschaft sehr und gl&uuml;cklicherweise ist sie mir auch mit in die Wiege gelegt worden. Trotzdem, oder vermutlich gerade weil ich schon recht fr&uuml;h meine Berge an Problemen w&auml;lzen musste, hatte ich lange eine Aversion gegen sie und wollte ihnen aus dem Weg gehen. Nur dass dadurch IMMER alles nur noch schlimmer wurde. Sie l&ouml;sen sich einfach nicht in Luft auf und - um mal von der spirituellen Seite heranzugehen - sie begegnen uns auch nicht umsonst. Sie sollen uns etwas lehren, auf etwas aufmerksam machen, uns etwas vermitteln. Und das k&ouml;nnen sie nur, wenn wir nicht davon laufen sondern uns ihnen stellen. Die vier Werkzeuge, die Scott Peck detailliert beschreibt, haben mich damals sehr zum nachdenken gebracht und es half mir viel dabei, meine Herausforderungs-Abwehrmechanismen zu entsch&auml;rfen und mich schneller und mutiger an sie heran zu wagen. Trotzdem sitzt da manchmal der innere Schweinehund und sch&uuml;ttelt den Kopf. "N&ouml;&ouml;&ouml;&ouml;&ouml;, heute nicht, kein Bock, verdammt nochmal jetzt mag ich einfach nicht, zzzz..." - ja solche Tage gibt es auch. Und es ist ok, solange man dar&uuml;ber auch mit ein bisschen Selbstironie schmunzeln kann und sich dann mit den Worten "na komm, hilft ja doch nichts, gib dir einen Ruck... je schneller du es angehst, desto schneller hast du es hinter dir..." doch noch aufrafft. Vielleicht einen Tag sp&auml;ter, vielleicht auch zwei, aber es eben doch tut, weil man sonst feststeckt und anf&auml;ngt krank zu werden, was ja nun vor lauter "Faulheit" echt nicht sein muss. Denn eines lernt man ziemlich schnell: So schlimm, wie es scheint, ist es nie. Es ist viel mehr so, dass der Schatten der Herausforderung, so gro&szlig; wirkt, wie ein Elefant. Dabei ist es meist doch nur eine Maus...<br /><br />Ich hoffe, ich konnte dir einen kleinen Vorgeschmack auf das Buch geben und dein Interesse wecken. Viel Freude beim Lesen, verinnerlichen, umsetzen und heilen.<br /><br />Herzensgr&uuml;&szlig;e<br />Deine Eszter</div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Ein paar Worte über... bedingungslose Liebe & Freiheit]]></title><link><![CDATA[https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-bedingungslose-liebe-freiheit]]></link><comments><![CDATA[https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-bedingungslose-liebe-freiheit#comments]]></comments><pubDate>Fri, 07 Sep 2018 07:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Geist & Seele]]></category><category><![CDATA[Yoga]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-bedingungslose-liebe-freiheit</guid><description><![CDATA[ 	 		 			 				 					 						      Designed by suksao / Freepik    					 								 					 						  Puh, bedingungslose Liebe ist ein gro&szlig;er Begriff. Oftmals hochtrabend, altbacken oder in einem abstrakten Kontext verwendet, k&ouml;nnen damit heute die wenigsten etwas anfangen. Ganz zu schweigen davon, dass Liebe meist an Bedingungen gekn&uuml;pft zu sein scheint.   					 							 		 	   Ich n&auml;here mich diesem Begriff mal aus einem ganz anderen Blickwinkel, erl&auml;utere was darunter im All [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-multicol"><div class="wsite-multicol-table-wrap" style="margin:0 -15px;"> 	<table class="wsite-multicol-table"> 		<tbody class="wsite-multicol-tbody"> 			<tr class="wsite-multicol-tr"> 				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:0px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:left"> <a href='https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-bedingungslose-liebe-freiheit'> <img src="https://www.vianu-yoga.com/uploads/1/0/9/5/109552869/bedingungslose-liebe-blog_orig.png" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"><a href="http://www.freepik.com">Designed by suksao / Freepik</a></div> </div></div>   					 				</td>				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Puh, bedingungslose Liebe ist ein gro&szlig;er Begriff. Oftmals hochtrabend, altbacken oder in einem abstrakten Kontext verwendet, k&ouml;nnen damit heute die wenigsten etwas anfangen. Ganz zu schweigen davon, dass Liebe meist an Bedingungen gekn&uuml;pft zu sein scheint.<br /></div>   					 				</td>			</tr> 		</tbody> 	</table> </div></div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Ich n&auml;here mich diesem Begriff mal aus einem ganz anderen Blickwinkel, erl&auml;utere was darunter im Allgemeinen verstanden wird und was ich pers&ouml;nlich damit im Alltag verbinde. N&auml;her beleuchten werde ich au&szlig;erdem, wieso ich glaube, dass wir nur durch diese Art der Liebe - uns selbst und anderen gegen&uuml;ber - ein ungetr&uuml;btes Gef&uuml;hl von Freiheit versp&uuml;ren k&ouml;nnen und freie Beziehungen leben.<br /></div>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Der Begriff "bedingungslose Liebe" wird h&auml;ufig im religi&ouml;sen Kontext verwendet. Zumindest ist er mir auch daher gel&auml;ufig. In dem Glauben, in welchem ich gro&szlig;gezogen wurde, betonte man immer wieder, dass die Liebe Gottes bedingungslos sei. Dass er uns um unser selbst willen liebt. Gleichzeitig gab es Regeln &uuml;ber Regeln, was beachtet werden muss, nach denen gelebt werden soll und bei deren Missachtung man die Gunst Gottes verliert und aus der Gemeinschaft ausgeschlossen wird. Dann erbte man das K&ouml;nigreich Gottes nicht, sondern wurde gerichtet f&uuml;r die "b&ouml;sen" oder "verwerflichen" Taten.<br />Ich habe hiermit bereits als Kind gehadert. Wie kann es denn sein, dass uns Gott bedingungslos liebt, ja der Inbegriff von Liebe ist und gleichzeitig doch Bedingungen hat um in seiner Gunst stehen zu k&ouml;nnen? In vielen Glaubensrichtungen geht man sogar noch einen Schritt weiter, redet von S&uuml;hne und dass der Mensch von Haus aus s&uuml;ndig geboren wird und eigentlich sein ganzes Leben Busse tun muss um Gott auch nur ansatzweise gef&auml;llig sein zu k&ouml;nnen. Oder es ist die Rede von einer H&ouml;lle, in der man immerw&auml;hrend f&uuml;r "b&ouml;se" Taten brennt...<br /><br />F&uuml;r mich hat das alles nicht zusammengepasst, vielleicht kennst du dieses Gef&uuml;hl ja auch. Daher habe ich vor knapp 10 Jahren mein gesamtes Leben so richtig auf den Kopf gestellt, bin aus der Glaubensgemeinschaft ausgetreten, in der ich aufwuchs und habe seither viel Zeit und Energie darauf verwendet, f&uuml;r mich einen Weg zu finden, mit dem ich gut leben kann, wo ich das Gef&uuml;hl habe: Das ist es F&Uuml;R MICH!<br />Denn gleich vorweg: Ich schildere hier nur meine Ansichten, ich respektiere aber absolut, wenn du dein Leben v&ouml;llig anders lebst, an anderes glaubst. Das einzige, was ich dir w&uuml;nsche und weshalb ich diesen Artikel schreibe ist, dass es dir gut geht, dass du dein Leben gl&uuml;cklich und frei lebst bzw. dem immer n&auml;her kommst.<br /><br />Zur&uuml;ck zu mir: Yoga hat mir in vielerlei Hinsicht die Augen ge&ouml;ffnet, weil sich f&uuml;r mich der zugrundeliegende Glaubensansatz zutiefst stimmig anf&uuml;hlt.<br />Ich glaube daran, dass Liebe die gr&ouml;&szlig;te Macht auf der Welt ist!<br />Und ich glaube daran, dass wir einander unterst&uuml;tzen sollten, egal ob der andere sein Leben unseren eigenen Vorstellungen entsprechend lebt oder nicht.<br />Nat&uuml;rlich gibt es f&uuml;r alles Grenzen und die darf man auch ziehen. Aber ich denke: Hoch lebe die Vielfalt! Eine Liebe, die von tiefem Herzen kommt und nicht an Erwartungen gebunden ist, sehe ich f&uuml;r mich als den einzig gehbaren Weg, erl&ouml;st er doch davon, mich verbiegen zu m&uuml;ssen und erlaubt gleichzeitig anderen, ebenfalls zu sich selbst zu stehen. Dies in Kombination mit dem tiefen inneren Wunsch, mein bestes Selbst zu leben, mich zu bem&uuml;hen ein "guter" Mensch zu sein ist seit einigen Jahren meine Grundausrichtung. Ich werde gleich noch n&auml;her darauf eingehen.<br /><br />Eines m&ouml;chte ich ganz klar betonen: Ich bin NICHT gegen Religion. Mir ist bewusst, dass sie vielen Menschen Halt gibt, Stabilit&auml;t sowie Unterst&uuml;tzung bietet und ich kenne etliche liebenswerte Personen, die aus der Religion das Beste f&uuml;r sich selbst und andere rausholen. Die sie als st&auml;rkendes, positives und Kraft spendendes "Werkzeug" nutzen. Ich respektiere den Glauben anderer und bin der Meinung, dass jeder Mensch f&uuml;r sich das leben soll, was ihn erf&uuml;llt und gl&uuml;cklich macht.<br />Allerdings in der Kombination von zwei Aspekten:<br />1. Man schadet keinem anderen und<br />2. Man gesteht anderen das Recht zu, ihr Leben anders zu leben, ist also tolerant<br /><br />Ich pers&ouml;nlich distanziere mich von Religionen, weil alle mir bekannten, eines gemein zu haben scheinen, wenn man ehrlich ist und den Schein mal beiseitelegt:<br />Sie trennen letztendlich mehr Menschen / s&auml;hen Zwietracht, als dass sie verbinden.<br />Diejenigen, die den Glauben aus&uuml;ben, haben den "richtigen" Weg und alle anderen leben ein falsches Leben. Das ist noch die nett formulierte Version. In etlichen gilt ein sch&auml;rferes Prinzip: Diejenigen, die nicht in diesem Glauben sind, leben ein verwerfliches, Gott nicht gef&auml;lliges Leben und sind gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glich zu meiden, weil sie den eigenen Glauben durch den blo&szlig;en Kontakt schon gef&auml;hrden und ohnehin "vernichtet" werden. Derartiges Gedankengut kann ich pers&ouml;nlich nicht annehmen! Normalerweise dr&uuml;cke ich mich nicht so rigoros aus, aber da ich auf diesem Gebiet die einen oder anderen K&auml;mpfe hinter mir habe, liegen mir klare Worte am Herzen. Es ist f&uuml;r mich schlicht inakzeptabel, dass wir uns gegenseitig &uuml;bereinander als Richter erheben. Wer von uns sieht denn in den anderen Menschen hinein? Was er hinter sich hat? Was in seinem Herzen ist? Was da noch alles an Potenzial schlummert? Wie sein Weg weiter gehen wird? Wie es f&uuml;r ihn tats&auml;chlich "richtig" ist?<br />Ich finde es ziemlich anma&szlig;end zu denken, dass man selbst oder eine Gruppe die Weisheit "mit dem L&ouml;ffel gefressen hat" und andere zu verurteilen oder auf sie herab zu blicken, nur weil sie ihr Leben anders gestalten als man es selbst w&uuml;rde und anderen Prinzipien folgen... Es gibt zig Religionen, die den Anspruch erheben, die einzig Richtige zu sein und andersgl&auml;ubige degradieren. Und doch wissen wir alle nicht, was passiert, wenn wir hier das zeitliche segnen. Vielleicht hat keiner "recht" oder auf eine Art alle, wer wei&szlig; das schon. Da w&auml;re aus meiner Sicht etwas mehr Demut angebracht. Au&szlig;erdem steht derartiges Denken nach meiner Wahrnehmung in direktem Gegensatz zu dem h&auml;ufig bel&auml;chelten aber doch zutiefst ersehnten weltweiten Frieden und auch in absolutem Gegensatz zu bedingungsloser Liebe.<br /><br />F&uuml;hle mal in dich hinein: Kann es sein, dass du dich tief in dir drin dein ganzes Leben hindurch schon nach bedingungsloser Annahme sehnst? Als ich mich tiefer mit Familienaufstellungen und Psychoanalyse etc. besch&auml;ftigte und auf der Suche war, wurde mir immer bewusster, dass ich mir von Kindesbeinen an am allermeisten gew&uuml;nscht habe, dass mich meine Eltern so lieben und annehmen wie ich bin.<br />Dass sie mich um meiner selbst willen lieben, nicht weil ich etwas tue oder nicht tue.<br />Dass ich so wie ich bin gut genug bin.<br />Dass ich mich frei entfalten darf. evtl. mein Leben v&ouml;llig anders lebe als sie es sich vorgestellt h&auml;tten, dies aber ok ist, weil sie sich nur w&uuml;nschen, dass ich gl&uuml;cklich bin.<br />Dass ich ja und nein sagen darf, wie es mir mein Bauchgef&uuml;hl sagt.<br />Dass ich meine Grenzen nach meinen Bed&uuml;rfnissen setzen darf.<br /><br />All dies sind in meinen Augen Fassetten "bedingungsloser Liebe".<br />Und wenn ich zur&uuml;ckblicke, zeigt sich, dass ich diese W&uuml;nsche gegen&uuml;ber Eltern, Familie, Freunden, ja meinem ganzen Umfeld schon immer hatte.<br />Kennst oder teilst du diese W&uuml;nsche / Hoffnungen?<br />Vielleicht hast du auch noch ganz andere, die du hinzuf&uuml;gen w&uuml;rdest.<br /><br />Bedingungslose Liebe ist in meinen Augen &uuml;berhaupt nichts Abstraktes.<br />Es bedeutet einfach nur, zu lieben, ohne zu erwarten, ohne zu ma&szlig;regeln, ohne Schubladen zu haben, die von anderen bedient werden m&uuml;ssen. Sondern die Person, zu lieben, weil sie genau so, wie sie ist, einfach wundervoll ist. Mit all den dazu geh&ouml;renden Ecken und Kanten. Mit allem, was vielleicht durch Selbstentwicklung noch sch&ouml;ner werden kann. Aber wir blicken nicht zum vielleicht, nicht zu dem k&ouml;nnte, sollte, w&uuml;rde, sondern sagen "so wie du jetzt bist, liebe ich dich".<br /><br />Und ganz wichtig: Diese Liebe, schlie&szlig;t uns selbst mit ein. Ich liebe mich genauso bedingungslos. H&ouml;re nach innen. so gut es mir m&ouml;glich ist und lebe mein Leben so authentisch wie ich nur kann, ob ich damit nun in Schubladen passt oder nicht. Gef&uuml;hlt geht es in unserem Leben darum, zu lernen, zu sich selbst zu stehen. F&uuml;r sich selbst ein zu treten. Nat&uuml;rlich immer in Kombination mit N&auml;chstenliebe, der ich mich ja auch schon in einige Blogbeitr&auml;ge gewidmet habe. Echte Selbstliebe geht immer Hand in Hand mit einem wertsch&auml;tzenden Verhalten anderen gegen&uuml;ber. Getreu dem Motto: Wie innen, so au&szlig;en. Lese hierzu gerne mehr &uuml;ber den Unterschied zwischen <a href="https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-selbstliebe-und-egoismus">Selbstliebe und Egoismus</a>.<br /><br />Doch zur&uuml;ck zur bedingungslosen Liebe.<br />Geht man nach der yogischen Philosophie, so bedeutet bedingungslose Liebe, Liebe um der Selbst willen, weil alles Leben ein Teil von Brahman ist. In meinem Blogbeitrag &uuml;ber <a href="https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-akzeptanz-gleichgueltigkeit">Akzeptanz und Gleichg&uuml;ltigkeit</a>, in dem ich er&ouml;rtere, was es bedeutet, nach yogischem Verst&auml;ndnis&nbsp; annehmend zu sein, gehe ich auch schon darauf ein, dass man sagt, Brahman ist der Ursprung allen Lebens. Also der Kern aus dem alles was wir in und um uns f&uuml;hlen und sehen oder vielleicht auch gar nicht realisieren entspringt. Ob man nun Brahman als Gott personifiziert oder als eine gewaltige "heilige" Energie stellt sich folgende Frage: Ist es nicht das einzig "richtige", allem Leben Achtung und bedingungslose Liebe zuteilwerden zu lassen, weil wir der gleichen Quelle entstammen und so irgendwie miteinander f&uuml;r immer verwoben sind, f&uuml;r immer ein Teil von einander sind? Was sich aus Gespr&auml;chen mit Menschen, die ihren Weg schon mit sehr viel Bewusstsein und Selbstreflektion gehen sowie psychologischen Werken und Studien als Nenner herausstellt ist n&auml;mlich: Beginne ich, mich warmherziger zu betrachten und mich selbst anzunehmen, w&auml;chst automatisch meine "Nachsicht" mit den Eigenheiten anderer, mein Verst&auml;ndnis sowie die Liebesf&auml;higkeit f&uuml;r andere im Allgemeinen. Und dies funktioniert grunds&auml;tzlich auch von au&szlig;en nach innen. So oder so gibt es immer eine heilsame Wechselwirkung, wenn ich beginne wahrhaftig zu liebe. Aber wie geht das?<br />So klingt das sehr abstrakt, wenig handfest.<br /><br />Yoga ist durch das "nach innen f&uuml;hren" ein wunderbares Mittel, sich in Annahme zu &uuml;ben. Bei der k&ouml;rperlichen Praxis geht es sehr viel darum, dass du ganz bei dir bleibt und ins F&uuml;hlen gehst. Anfangs f&auml;ngst du im "Kleinen" an und konzentrierst dich so h&auml;ufig wie m&ouml;glich auf deinen Atem, lenkst ihn bewusst, vertiefst und ver&auml;nderst ihn. Dann schenkst du deinen Haltungen / Asanas immer mehr Aufmerksamkeit, f&uuml;hrst sie pr&auml;ziser aus, bist gleichzeitig aber ganz achtsam mit deinen M&ouml;glichkeiten. Du lernst w&auml;hrend deiner Praxis, dass du deine Grenzen achten darfst. Dies f&uuml;hrt in kleinen Schritten zu einer gro&szlig;en Ver&auml;nderung: Eine Haltung nicht zu erzwingen, dich nicht zu &uuml;berfordern sondern zu sagen: "Es ist absolut ok, wenn ich dazu stehe, dass ich das jetzt nicht kann oder mag"...<br />Irgendwann kommt der Punkt an dem man einen neuen inneren Dialog f&uuml;hrt: "Meine Aufgabe ist es, meinen K&ouml;rper und meinen Geist gesund zu erhalten und auf mich zu achten. Ich bin daher aufmerksam, nehme R&uuml;cksicht auf meinen K&ouml;rper und mein Befinden. Habe ich irgendwo Schwierigkeiten oder Unwohlsein, kommuniziere ich es freim&uuml;tig, weil ich wei&szlig;, dass es sein darf und wichtig ist".<br />Das f&uuml;hrt zu einem neuen Selbstbewusstsein. Und auch zu einer Art Dankbarkeit dir selbst gegen&uuml;ber, die du wahrscheinlich irgendwann sp&uuml;ren wirst. Du stehst f&uuml;r dich ein. Stehst zu dir, siehst dich und deine Bed&uuml;rfnisse. Das alles wirkt wie Balsam auf dein <a href="https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-unser-inneres-kind">inneres Kind</a>.<br />Irgendwann kommt der Tag, an dem du mit folgender innerer Haltung Yoga praktizierst: "Ich bin auch dann gut, wenn ich mich nicht in eine 8 verbiegen kann, sondern nur so weit gehe, wie meine ganz pers&ouml;nlichen M&ouml;glichkeiten es zu lassen". Ab da wird sich deine Praxis und die Wirkung auf K&ouml;rper und Geist nochmal vertiefen. Wie du siehst, kommst du auf ganz sanftem Weg immer mehr in Annahme, was nichts anderes als eine Form der Selbstliebe ist.<br /><br />Das ist einer der Gr&uuml;nde, wieso ich Yoga so liebe: Es hilft dir zu heilen, dich wohl zu f&uuml;hlen, du sein zu d&uuml;rfen und &ouml;ffnet dein Herz. Damit unsere Welt besser wird und wir alle dem Gef&uuml;hl von tiefem Gl&uuml;ck n&auml;herkommen.<br /><br />Was hat nun bedingungslose Liebe mit Freiheit zu tun?<br />Ein bisschen angerissen habe ich es schon. Diese Art von Liebe macht frei.<br />Wenn jeder so sein darf, wie er ist oder sein m&ouml;chte - wie schon gesagt unter der Pr&auml;misse, dass wir keinem anderen schaden - dann ist endlich Schluss mit dem verstecken, verbiegen, angespannt sein, m&uuml;ssen, sollen oder nicht d&uuml;rfen... Dann ist es, als k&ouml;nnte man einander endlich von Angesicht zu Angesicht begegnen, auf Augenh&ouml;he. Dann bekommen Beziehungen echte N&auml;he und Unmittelbarkeit, denn wovor muss man sich dann noch f&uuml;rchten? Haben wir nicht alle am allermeisten vor Ablehnung Angst? Angst nicht richtig zu sein, nicht gut genug, h&uuml;bsch genug, klug genug...? Wenn aber die Grundhaltung "Bedingungslosigkeit" ist, dann ist jeder auf seine Art richtig, ist jeder genug, hat jeder etwas H&uuml;bsches an sich, ist jeder auf seine Art intelligent, gibt es bei jedem etwas zu finden, das man mag und sch&auml;tzt. Au&szlig;erdem gehe ich dann vom bestm&ouml;glichen aus und betrachte die Dinge positiv.<br />Schaust du so auf dein Umfeld, werden sich dir Tore des Miteinander &ouml;ffnen.<br />Und gleichzeitig wirst du eben selbst frei. Aufatmen. Ungek&uuml;nstelt sein d&uuml;rfen.<br />Wie herrlich!<br /><br />Als ich meine Yogalehrerausbildung absolvierte, habe ich begleitend eine Transformationstherapie gemacht, weil durch die Ausbildung psychisch etliches in Bewegung kommt und es im Sinne der Selbstheilung und Selbstbefreiung sinnvoll ist, sich die Sachen gleich anzuschauen. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich z.B. meine ehemaligen Partner immer zurechtgestutzt habe. Dies war nicht gut, jenes nicht so wie ich es wollte und irgendwie habe ich an allem m&ouml;glichen rumgen&ouml;rgelt. Von meiner heutigen Perspektive aus tut mir das unglaublich leid, weil es mit mir sicher h&auml;ufig nicht einfach war und solche N&ouml;rgeleien schlichtweg lieblos sind. Ich war lieblos, punkt! Nicht willentlich, nicht aus b&ouml;sem Vorsatz, sondern weil ich damals auch mir selbst gegen&uuml;ber lieblos war und von dem, wie ich gro&szlig;geworden bin keinen anderen Weg kannte. Ich hatte mit meinen Partnern unglaubliches Gl&uuml;ck, sie waren wirklich warmherzige, und sehr feine Menschen. Und doch konnte es mit mir nicht klappen, weil ich von Liebe keine Ahnung hatte, nicht in der Lage war zu lieben, geschweige denn selbstlos zu lieben. Und zwar weder sie noch mich selbst.<br />Als ich auf mein Gegenst&uuml;ck, meinen heutigen Mann traf, hatte ich schon ein ganzes St&uuml;ck weg hinter mir. Ich war gar nicht auf der Suche nach Liebe, sondern sie fand mich. Und auch heute es ist es nicht immer wolkenlos. Auch heute gelingt die Bedingungslosigkeit manchmal nicht so wie ich es mir w&uuml;nsche. Aber im Groh schon viel besser. Und was ich beobachten darf ist, dass es viel leichter f&auml;llt bedingungslos zu lieben, wenn man innerlich an dem Punkt angekommen ist, dass man sich selbst auch mag oder gar sagen kann "ich liebe mich". Das Herz ist dadurch ganz weit und man kann seinem Gegen&uuml;ber ganz anders begegnen. Dann ist man soweit, dass man f&uuml;r die Existenz des anderen jeden Tag aufs neue dankbar ist, ohne wenn und aber. &Auml;nderungen d&uuml;rfen sich ergeben, m&uuml;ssen es aber nicht, weil Ecken und Kanten auch erlaubt sind. Und es sch&ouml;n ist, den Weg gemeinsam zu gehen und zu sehen, wie sich allein durch das "sein d&uuml;rfen", mit etwas Zeit, vieles von selbst ver&auml;ndert.<br /><br />Ich glaube fest daran, dass dies der einzige Weg ist, damit wir irgendwann wahrhaftig in Frieden miteinander leben. Einander in unserer Vielfalt sein zu lassen, in der wir uns alle mit Achtung und Respekt begegnen und uns an der Andersartigkeit des Gegen&uuml;bers erfreuen, statt daran zu st&ouml;ren.<br />So wie das Sch&ouml;ne an einer bunten Blumenwiese, genau die Abwechslung und die Farbpracht ist. Frage dich mal: M&ouml;chtest du wirklich in einer Welt der Monokultur leben? W&auml;lder die nur aus einer Baumsorte bestehen? Wiesen die nur gr&uuml;nes Gras haben? Felder mit Blume die alle in der gleichen Farbe bl&uuml;hen? St&auml;dte in denen alle Geb&auml;ude gleich aussehen? Wohnungen die alle gleich eingerichtet sind? Menschen die alle gleich angezogen sind? Die alle mit der gleichen Frisur rumlaufen? Die alle genau das gleiche denken wie du? Die alle das gleiche glauben?<br />Male dir das so richtig bildlich aus. Ist nicht alleine die Vorstellung schon absolut zum G&auml;hnen oder gar erschreckend? Wor&uuml;ber w&uuml;rden wir uns denn miteinander austauschen, wenn wir alle gleich sind? Was g&auml;be es, was uns an anderen in ihrer Einzigartigkeit erfreut, wenn es keine Einzigartigkeit mehr gibt?<br />Ich kann mir so eine Welt nicht vorstellen, schon gar nicht als erf&uuml;llend.<br /><br />Daher mein Appell: &Uuml;ben wir uns alle in bedingungsloser Liebe.<br />Es wird anfangs h&auml;ufig nicht klappen und auch sp&auml;ter nicht immer. Das geht mir genauso und Millionen anderen. Konzentriere dich nicht darauf, sondern auf das, wo es klappt. Und was es mit dir und deiner Beziehung zu dir selbst sowie deinem Umfeld macht. Denn es wird ganz sicher einiges ins Rollen bringen und ich bin sehr zuversichtlich, dass es dir Gl&uuml;ck, Verbundenheit und Momente voller W&auml;rme bringt.<br /><br />Herzensgr&uuml;&szlig;e<br />Deine Eszter</div>  <div id="205928641246713131"><div><style type="text/css">	#element-be076460-d4e8-4ee6-bf93-c5e5f76791b1 .wgtc-widget-frame {  width: 100%;}#element-be076460-d4e8-4ee6-bf93-c5e5f76791b1 .wgtc-widget-frame iframe {  width: 100%;  height: 100%;  border-collapse: collapse;  border: 0 none;}</style><div id="element-be076460-d4e8-4ee6-bf93-c5e5f76791b1" data-platform-element-id="772053444736081596-1.0.1" class="platform-element-contents">	<div class="wgtc-widget-frame" style="height:60px;">	<iframe src="https://widgetic.com/wbl/app/53f6253e09c7e204038b4567?wbl[wid]=be076460-d4e8-4ee6-bf93-c5e5f76791b1&wbl[uid]=109552869&wbl[sid]=735083358495748039&prod&autoscale=" name="be076460-d4e8-4ee6-bf93-c5e5f76791b1" allowfullscreen></iframe></div></div><div style="clear:both;"></div></div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Ein paar Worte über... deinen Beckenboden]]></title><link><![CDATA[https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-deinen-beckenboden]]></link><comments><![CDATA[https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-deinen-beckenboden#comments]]></comments><pubDate>Sat, 01 Sep 2018 13:35:45 GMT</pubDate><category><![CDATA[K&ouml;rper]]></category><category><![CDATA[Yoga]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-deinen-beckenboden</guid><description><![CDATA[ 	 		 			 				 					 						      Designed by Pressfoto / Freepik    					 								 					 						  Das Wort "Beckenboden" f&auml;llt in vielerlei Kontext des &Ouml;fteren. Man h&ouml;rt von speziellen Beckenboden Kursen oder davon, dass schwangere sich um einen starken Beckenboden k&uuml;mmern sollten, damit die Schwangerschaft, Geburt und R&uuml;ckbildung erfolgreich verl&auml;uft.   					 							 		 	   Auch im Yoga Kontext kann es mal hei&szlig;en "spanne deinen Beckenboden an."Aber was genau i [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-multicol"><div class="wsite-multicol-table-wrap" style="margin:0 -15px;"> 	<table class="wsite-multicol-table"> 		<tbody class="wsite-multicol-tbody"> 			<tr class="wsite-multicol-tr"> 				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:0px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:left"> <a href='https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-deinen-beckenboden'> <img src="https://www.vianu-yoga.com/uploads/1/0/9/5/109552869/beckenboden_orig.png" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"><a href="http://www.freepik.com">Designed by Pressfoto / Freepik</a></div> </div></div>   					 				</td>				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Das Wort "Beckenboden" f&auml;llt in vielerlei Kontext des &Ouml;fteren. Man h&ouml;rt von speziellen Beckenboden Kursen oder davon, dass schwangere sich um einen starken Beckenboden k&uuml;mmern sollten, damit die Schwangerschaft, Geburt und R&uuml;ckbildung erfolgreich verl&auml;uft.<br /></div>   					 				</td>			</tr> 		</tbody> 	</table> </div></div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Auch im Yoga Kontext kann es mal hei&szlig;en "spanne deinen Beckenboden an."<br />Aber was genau ist dein Beckenboden? Hast du gewusst, dass dieser K&ouml;rperbereich bei Mann und Frau gleicherma&szlig;en wichtig ist? Welche Beschwerden k&ouml;nnen entstehen, wenn dein Beckenboden zu schwach ist und wie kannst du dem entgegen wirken um ihn zu kr&auml;ftigen? All dies und vieles mehr beantworte ich dir in dem vorliegenden Blogbeitrag.</div>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Ja der Beckenboden ist schon fast ein mysteri&ouml;ses Wort. Es wird h&auml;ufig verwendet und doch f&auml;llt mir immer wieder auf, dass viele gar keine Ahnung haben, was damit eigentlich gemeint ist. Das ist schon wieder so ein Thema, das irgendwie tabuisiert wird, wei&szlig; doch eh jeder, was gemeint ist oder? Da braucht man nix erkl&auml;ren...<br />Tja, wie ich so bin, mach ich das jetzt doch mal in etwas gr&ouml;&szlig;erem Stil, weil ich es ganz ganz wichtig finde.<br /><br />Dein Beckenboden ist eine dreischichtige Muskelstruktur die sich zwischen Schambein, der Innenseite deiner Beckenschaufeln und dem Kreuzbein befindet.<br />Hier siehst du eine Gro&szlig;e Abbildung von deinem Beckenboden. Sie stammt von<br /><a href="http://www.bandhayoga.com" target="_blank">Ray Long</a>, dessen <a href="https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-ray-longs-buchreihe-yoga-anatomie-3d-die-haltungen-band-1-bis-4">Yoga Anatomieb&uuml;chern</a> ich einen Blogbeitrag gewidmet habe.<br /></div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:0px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:left"> <a href='https://www.vianu-yoga.com/uploads/1/0/9/5/109552869/beckenboden.jpg'> <img src="https://www.vianu-yoga.com/uploads/1/0/9/5/109552869/pelvicfloor-main-berarbeitet_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"><a href="http://www.dailybandha.com/2015/05/the-pelvic-floor.html">Designed by Ray Long / Daily Bandha </a></div> </div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Hier siehst du sehr sch&ouml;n, die drei Muskelebenen. Ich habe sie dir farblich umrahmt um sie etwas voneinander abzusetzen. Klicke auf das Bild um es zu vergr&ouml;&szlig;ern.<br /><br /><strong>1. Ebene - &auml;u&szlig;ere Muskelschicht</strong><br />Sie zieht sich in der Form von einer 8 von deinem Schambein vorne zu deinem Stei&szlig;bein hinten. Der vordere Teil der 8 umschlie&szlig;t Klitoris, Harnr&ouml;hre und Geschlechtsorgan. Der hintere Teil den Anus oder After zu deutsch.<br />Diese Muskelschicht ist f&uuml;r uns leicht zu aktivieren, da wir ihn f&uuml;r unsere Ausscheidungen gebrauchen. Au&szlig;erdem wird er beim Orgasmus t&auml;tig.<br /><br />Erf&uuml;hlen der Muskulatur: Spanne die Muskulatur kurz so anspannen, als w&uuml;rdest du den Harnstrahl beim Wasserlassen unterbrechen wollen.<br /><br /><strong>2. Ebene - mittlere Muskelschicht</strong><br />Sie zieht sich in der Form eines Dreieckes von deinem Schambein vorne zu deinen beiden Sitzbeinh&ouml;ckern. Dabei &uuml;berlappt sie sich mit der &auml;u&szlig;eren Muskelschicht in der Mitte, also deinem sogenannten Damm zwischen Geschlechtsorgan und Anus / After. Diese Muskelschicht ist schwerer erf&uuml;hlbar und wichtig f&uuml;r die Kontinenz.<br /><br />Erf&uuml;hlen der Muskulatur: Setze dich hin und lege beide H&auml;nde unter deine Sitzbeinh&ouml;cker, das sind die kn&ouml;chernen Ans&auml;tze die du beim Po rechts und links ersp&uuml;ren kannst. Spanne nun deine Beckenbodenmuskulatur anspannen, in dem du dir vorstellst, du ziehst die Sitzbeinh&ouml;cker zur Mitte zusammen.<br /><br /><strong>3. Ebene - innere Muskelschicht</strong><br />Sie verl&auml;uft f&auml;cherartig von deinem Stei&szlig;bein aus nach rechts und links zu den Sitzbeinh&ouml;ckern und von dort aus zum Schambein nach vorne. Sie deckt also die gesamte Innenfl&auml;che des Beckens ab und &uuml;berlappt sich mit den beiden anderen Muskelschichten bei deinem Damm zwischen Geschlechtsorgan und Anus / After.<br />Diese Muskelschicht ist sehr schwer zu erf&uuml;hlen, z&auml;hlt sie doch ganz klar zu der Tiefenmuskulatur. Sie sch&uuml;tzt und h&auml;lt die Bauchorgane, stabilisiert den unteren R&uuml;cken, ist wichtig f&uuml;r die Kontinenz und verengt bei Erregung die Vagina der Frau.<br /><br />Erf&uuml;hlen der Muskulatur: Stelle dich aufrecht mit entspannten Knien hin. Dein R&uuml;cken befindet sich in einem leichten Hohlkreuz, das Stei&szlig;bein schiebt in Richtung Boden und das Schambein nach vorne in Richtung Bauch. Strecke dich innerlich lang, in dem du dir vorstellst dass dein Kopf von Oben gehalten wird. Spanne nun in dieser Haltung deinen Beckenboden an.<br /><br />Vielleicht d&auml;mmert dir jetzt auch, wieso diese Muskelstruktur so wichtig ist und zwar f&uuml;r Frau und Mann gleicherma&szlig;en. Hier nochmal kurz zusammengefasst:<ul><li>Abfederungsfunktion - erzeugt Gegenbewegung bei Husten, Nie&szlig;en, Lachen</li><li>Bewegungsfunktion - unterst&uuml;tzt bei allen Beckenbewegungen</li><li>Haltungsfunktion - unterst&uuml;tzt die K&ouml;rperhaltung + entlastet die Wirbels&auml;ule</li><li>Hebefunktion - hebt die Organe, so dass die K&ouml;rperhaltung entlastet wird</li><li>&Ouml;ffnungs- / Schlie&szlig;funktion - steuert &Ouml;ffnungen des Harn- und Stuhlkanals</li><li>Sexual Funktion - pulsiert beim Sex und entspannt nach dem Orgasmus</li><li>Stabilisierungsfunktion - sichert die Lage der Organe + des Beckens</li><li>Tragefunktion - hilft die Organe zu tragen</li></ul><br />Dies alles gilt f&uuml;r einen starken Beckenboden.<br />Ist er, aus welchen Gr&uuml;nden auch immer, unterentwickelt oder in Mitleidenschaft gezogen, f&uuml;hrt dies somit zu beispielsweise zu folgenden Problemen:<ul><li>Absenken des Beckenbodens und der inneren Organe</li><li>Erektionsst&ouml;rungen, beispielsweise fr&uuml;hzeitige Ejakulation</li><li>Entz&uuml;ndungen der Prostata oder andere Beschwerden in diesem Bereich</li><li>Inkontinenzprobleme jeglicher Art speziell auch beim Lachen, Nie&szlig;en, Husten</li><li>Potenzst&ouml;rungen</li><li>Starke Menstruationsbeschwerden und Schmerzen / Kr&auml;mpfe im Unterleib</li><li>Schmerzhafte Geburt, ggf. mit Komplikationen wie Dammriss</li><li>Schmerzen beim Geschlechtsverkehr nach einer Geburt</li><li>Schmerzen im unteren R&uuml;cken</li><li>Vermindertes Lustempfinden beim Geschlechtsverkehr</li></ul><br />Dies sind allerdings "nur" die k&ouml;rperlichen Aspekte.<br />F&uuml;r alles was in uns gut oder auch weniger gut funktioniert, gibt es immer auch eine psychosomatische Reaktion. Um zu der positiven Formulierung zur&uuml;ckzukehren:<br />Ein gesunder kraftvoller Beckenboden vermittelt dir folgende Gef&uuml;hle:<ul><li>Ich bin ausgeglichen</li><li>Ich bin Herausforderungen gewachsen</li><li>Ich bin kraftvoll</li><li>Ich bin lebendig</li><li>Ich bin selbstbewusst</li><li>Ich bin stabil</li></ul><br />Vor knapp 4 Jahren durfte ich an einem viert&auml;gigen Ausbildungskurs f&uuml;r Intimtraining bei <a href="https://intimtorna.hu/" target="_blank">Andrea Kristion</a> in Budapest teilnehmen. Sie leitete etliche Jahre die Urologie Rehabilitationsstation in einem Krankenhaus, besch&auml;ftigt sich nunmehr seit &uuml;ber 30 Jahren mit der Unterleibsregion, speziell dem Beckenboden und entwickelte die Kriston Methode zur St&auml;rkung des Beckenbodens. Au&szlig;erdem organisierte sie in Kooperation mit Krankenh&auml;usen oder Universit&auml;ten etliche gro&szlig;angelegte Studien rund um den Beckenboden.<br />Bei dem Kurs lies sie an ihrem gro&szlig;en Erfahrungsschatz teilhaben und sprach ganz unverbl&uuml;mt &uuml;ber all die Probleme, die durch weitverbreitete Unwissenheit und absolute Ignoranz der Unterleibsregion sowie des Beckenbodens in unserer Gesellschaft vorherrschen.<br />Sie belegte durch Studien, wie &uuml;beraus kritisch bei Frauen alle Sportarten zu sehen sind, bei denen kontinuierlich / h&auml;ufig h&uuml;pfende Bewegungen ausgef&uuml;hrt werden. Nat&uuml;rlich kann man jetzt auf die Gleichberechtigung mit den M&auml;nnern pochen und trotzdem Volleyball und Handball spielen. Fakt ist aber, ob es einem nun gef&auml;llt oder nicht, dass der weibliche Unterleib nicht daf&uuml;r angelegt ist, st&auml;ndig Ersch&uuml;tterungen abzufedern. Die Studien zeigten deutlich, dass bei Handballmanschaften die Frauen zu mindestens einem drittel bereits in sehr jungen Jahren mit einem abgesenkten Beckenboden zu k&auml;mpfen hatten. Der Beckenboden ist trainierbar, aber die Verankerung der inneren Organe nicht. Die h&auml;ngen, ganz profan gesagt, an Seilen und wenn das ausleiert, dann dr&uuml;cken die Organ eben auf den Beckenboden, bis sich dieser absenkt.<br />Andere Studien zeigten, was f&uuml;r einen gravierenden Unterschied es bei Geburten gibt, wenn die M&uuml;tter ihren Beckenboden trainiert hatten oder eben auch nicht. Die Schmerzen bei der Geburt waren deutlich minimiert und die Sch&auml;den sowie R&uuml;ckbildungsprobleme ebenfalls.<br />Ganz besonders interessant fand ich jedoch den Bereich Sexualit&auml;t. Sie berichtete &uuml;ber etliche echte Fallbeispieler ihrer "Sch&uuml;ler" / "Klienten". Viele kommen zu ihr wegen vermeintlichen Potenzproblemen, verfr&uuml;hter Ejakulation oder vermindertem Lustempfinden. Dass all diese Themen eine Beziehung nachhaltig belasten oder gar zerst&ouml;ren k&ouml;nnen, ist ein trauriger Fakt. Dass all dies jedoch durch einen kr&auml;ftigen Beckenboden sich ins absolute Gegenteil umkehren kann, das h&auml;tte ich nicht gedacht. Sie berichtete von ihrer Sch&uuml;lerin, die wegen Problemen im vaginalen Bereich zu ihr kam. Im Gespr&auml;ch stellte sich zudem raus, dass sie beim Geschlechtsverkehr mit Lustlosigkeit k&auml;mpfte und es zwischen ihr und ihrem Mann starke Spannungen deswegen gab. Au&szlig;erdem w&uuml;rde sie schon seit geraumer Zeit versuchen schwanger zu werden, jedoch leider erfolglos. Sie begann mit dem Intimtraining und f&uuml;hrte es t&auml;glich aus. Nach einer Weile von 2-3 Monaten meldete sich ihr Mann bei Andrea Kristion und bedankte sich bei ihr daf&uuml;r, dass seine Frau wie ausgewechselt sei. Sie h&auml;tte erstmals richtig Freude am Sex und es w&uuml;rde sich auch f&uuml;r ihn viel besser anf&uuml;hlen, viel intensiver und erf&uuml;llender. Er wollte daher ebenfalls mit dem Intimtraining beginnen. Einige Zeit sp&auml;ter berichtete die Sch&uuml;lerin, dass sie nun schwanger sei. Sie bekamen schlie&szlig;lich noch zwei weitere Kinder und waren zwischenzeitlich beide als Trainer f&uuml;r das Kriston Intimtraining t&auml;tig. Das nenne ich doch echt mal eine Lebensgeschichte ;)<br /><br />Was ich damit sagen will ist: Ein kr&auml;ftiger Beckenboden, kann dein ganzes Leben, ja sogar deine Beziehung ver&auml;ndern. Nicht nur k&ouml;rperlich, sondern auch seelisch.<br /><br />Das sch&ouml;ne ist: Beckenbodentraining ist echt kein Hexenwerk.<br />Und: Wenn du Yoga praktizierst wird dein Beckenboden h&auml;ufig mittrainiert. Sp&auml;testens, wenn du dich mit dem Thema Mula Bandha besch&auml;ftigst und es regelm&auml;&szlig;ig in deine Yogapraxis integrierst, wird deine ganze Praxis zum Beckenbodentraining. Was es mit Mula Bandha genau auf sich hat, erkl&auml;re ich dir in einem separaten Blogbeitrag.<br /><br />Bevor ich dir einige Yoga&uuml;bungen vorstelle, m&ouml;chte ich hier nochmal die Gelegenheit nutzen und dich dazu ermuntern, deinen Beckenboden zu erforschen.<br />Brich mit dem Tabu, falls es da noch eines f&uuml;r dich gibt und lege tats&auml;chlich mal Hand an. Finde eine angenehme Haltung, Kindeshaltung aus dem Yoga, R&uuml;ckenlage mit aufgestellten Beinen oder Seitlage mit angewinkelten Beinen. Lege danach deine Hand an die Stelle, wo du deinen Beckenboden gem&auml;&szlig; der oben dargestellten Abbildung und Beschreibung hast. Erf&uuml;hle die Aktivit&auml;t deiner Schlie&szlig;muskeln. Lege anschlie&szlig;end deine Finger auch mal an deinen Damm und stelle dir vor, wie du diesen Bereich nach innen und oben ziehst. Dadurch, dass sich hier alle drei Schichten &uuml;berlappen, kannst du an dieser Stelle am leichtesten starten und dich zu deiner inneren Muskelschicht vorarbeiten. Probiere verschiedene Positionen bis du eine gefunden hast, in der du am meisten f&uuml;hlen kannst. Lass dir Zeit, sei geduldig und bleib dran. Anfangs kann es gut sein, dass du das Gef&uuml;hl hast, deinen Damm &uuml;berhaupt nicht hochziehen zu k&ouml;nnen. Macht nichts. Entspanne dich, es ist alles eine Sache der &Uuml;bung. Wenn du dranbleibst, wird es auch klappen.<br /><br />Kurze Anmerkung: Es ist selbstredend, dass alle oben erw&auml;hnten Erf&uuml;hlungs&uuml;bungen und auch die unten folgenden weiteren &Uuml;bungen nicht bei voller Blase gemacht werden. Wenn du irgendwelche Muskulaturen kurzfristig anspannst und dadurch z.B. die Harnr&ouml;hre schlie&szlig;t, erfolgt dies im leeren und entspannten / druckfreien Zustand.<br /><br />Hier stelle ich dir noch einige Yoga&uuml;bungen vor, die deinen Beckenboden st&auml;rken.<br /></div>  <div><div class="wsite-multicol"><div class="wsite-multicol-table-wrap" style="margin:0 -15px;"> 	<table class="wsite-multicol-table"> 		<tbody class="wsite-multicol-tbody"> 			<tr class="wsite-multicol-tr"> 				<td class="wsite-multicol-col" style="width:37.689969604863%; padding:0 15px;"> 					 						  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:0px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:left"> <a> <img src="https://www.vianu-yoga.com/uploads/1/0/9/5/109552869/schulterbr-cke_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"><a href="http://www.freepik.com">Designed by Yanalya / Freepik</a></div> </div></div>   					 				</td>				<td class="wsite-multicol-col" style="width:62.310030395137%; padding:0 15px;"> 					 						  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><strong>Schulterbr&uuml;cke</strong><font size="2"> - Setu Bandha Sarvangasana</font><br />Die Beine sind H&uuml;ftbreit aufgestellt, die Knie befinden sich &uuml;ber deinen Fu&szlig;gelenken.<br />Einatmen: Hebe kontrolliert dein Becken so hoch du kannst und halte es 6-8 Atemz&uuml;ge oben.<br />Wenn das sehr anstrengend ist, gehe nicht weiter.<br /></div>   					 				</td>			</tr> 		</tbody> 	</table> </div></div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">F&auml;llt dir das Halten zu schwer, gestalte die &Uuml;bung anfangs in einem flow.<br />Einatmend hebst du dein Becken und f&uuml;hrst die Arme &uuml;ber deinen Kopf nach oben. Ausatmend senkst du das Becken kontrolliert und dank der Kraft deiner Mitte wieder ab und f&uuml;hrst auch die Arme wieder nach unten. Wiederhole das so oft du kannst.<br /><br />Wenn du noch Kraftreserven hast, gehst du einen Schritt weiter.<br />Rolle deine Schultern so unter, dass du die H&auml;nde unter deinem Becken zusammenf&uuml;hren und verhaken kannst. Atme tief in den Bauchraum ein und aus und halte die Asana 6-8 Atemz&uuml;ge bzw. so lange, wie es dir gut m&ouml;glich ist ohne auszuweichen oder eine Schnappatmung zu entwickeln.<br /><br />Variation: Du kannst die Haltung noch weiter intensivieren, indem du abwechselnd ein Bein anhebst, wenn du das Becken oben h&auml;ltst. Tue dies aber bitte nur, wenn du bereits kraftvoll in die regul&auml;re Schulterbr&uuml;cke gehen kannst. Der Auflauf w&auml;re dann:<br />Einatmen: Becken kontrolliert anheben so hoch du kannst, auf die Schultern rollen und die H&auml;nde umfassen, anschlie&szlig;end das rechte Bein heben und die Haltung mit tiefer Bauchatmung 6-8 Atemz&uuml;ge halten. Dann wieder Schultern zur&uuml;ckrollen, Becken senken und die Seite wechseln.<br /></div>  <div><div class="wsite-multicol"><div class="wsite-multicol-table-wrap" style="margin:0 -15px;"> 	<table class="wsite-multicol-table"> 		<tbody class="wsite-multicol-tbody"> 			<tr class="wsite-multicol-tr"> 				<td class="wsite-multicol-col" style="width:39.057750759878%; padding:0 15px;"> 					 						  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:0px;padding-bottom:0px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:left"> <a> <img src="https://www.vianu-yoga.com/uploads/1/0/9/5/109552869/becken-bung_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"><a href="http://www.freepik.com">Designed by Yanalya / Freepik</a></div> </div></div>   					 				</td>				<td class="wsite-multicol-col" style="width:60.942249240122%; padding:0 15px;"> 					 						  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><strong>Boot</strong> <font size="2">- Narvasana</font><br />Die abgebildete Haltung ist eine Variation des Bootes. Beide Haltungen st&auml;rken deinen Beckenboden. Probiere beide aus, schaue, welche f&uuml;r dich leichter bzw. schwer ist und welche dir mehr liegt. Ggf. machst du beide.<br /></div>   					 				</td>			</tr> 		</tbody> 	</table> </div></div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Variation: Du liegst entspannt auf dem Boden<br />Einatmen: Hebe den Oberk&ouml;rper und die Beine an, deine Arme sind neben den Beinen ausgestreckt, der untere R&uuml;cken ist auf der Matte.<br />Halte diese Position 6-8 tiefe Atemz&uuml;ge oder solange, wie es dir gut m&ouml;glich ist ohne auszuweichen oder eine Schnappatmung zu entwickeln.<br />Senke dann den Oberk&ouml;rper und die Beine mit einer Ausatmung kontrolliert ab.<br />Boot: Du sitzt auf dem Boden, die Beine sind aufgestellt.<br />Einatmen: Verlagere dein Gewicht nach Hinten und hebe die Beine rechtwinklig an, so dass deine Unterschenkel parallel zur Matte sind. Halte diese Position wie gehabt 6-8 Atemz&uuml;ge bzw. solange wie es dir m&ouml;glich ist.<br />Senke dann den Oberk&ouml;rper und die Beine mit einer Ausatmung kontrolliert ab.<br /></div>  <div><div class="wsite-multicol"><div class="wsite-multicol-table-wrap" style="margin:0 -15px;"> 	<table class="wsite-multicol-table"> 		<tbody class="wsite-multicol-tbody"> 			<tr class="wsite-multicol-tr"> 				<td class="wsite-multicol-col" style="width:39.665653495441%; padding:0 15px;"> 					 						  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:left"> <a> <img src="https://www.vianu-yoga.com/uploads/1/0/9/5/109552869/becken-bung1_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"><a href="http://www.freepik.com">Designed by Yanalya / Freepik</a></div> </div></div>   					 				</td>				<td class="wsite-multicol-col" style="width:60.334346504559%; padding:0 15px;"> 					 						  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><strong>Seitbeuge</strong><br />Komme auf die Knie und lege als Schutz f&uuml;r dein Gelenke eine Decke unter. Strecke das rechte Bein seitlich aus, w&auml;hrend das linke angewinkelt ist. Der linke Fu&szlig; ist aufgestellt oder abgelegt.<br />Einatmen: Strecke deinen Oberk&ouml;rper nach oben und beuge dich ausatmend sanft nach rechts. Lege die rechte Hand ab, atme tief ein und aus.<br /></div>   					 				</td>			</tr> 		</tbody> 	</table> </div></div></div>  <div class="paragraph">Halte diese Position 6-8 tiefe Atemz&uuml;ge oder solange, wie es dir gut m&ouml;glich ist ohne auszuweichen oder eine Schnappatmung zu entwickeln.<br />Komme dann mit einer Einatmung wieder in die Mitte und wechsle die Seite.<br /></div>  <div><div class="wsite-multicol"><div class="wsite-multicol-table-wrap" style="margin:0 -15px;"> 	<table class="wsite-multicol-table"> 		<tbody class="wsite-multicol-tbody"> 			<tr class="wsite-multicol-tr"> 				<td class="wsite-multicol-col" style="width:40.577507598784%; padding:0 15px;"> 					 						  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:0px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:left"> <a> <img src="https://www.vianu-yoga.com/uploads/1/0/9/5/109552869/becken-bung2_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"><a href="http://www.freepik.com">Designed by Yanalya / Freepik</a></div> </div></div>   					 				</td>				<td class="wsite-multicol-col" style="width:59.422492401216%; padding:0 15px;"> 					 						  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><strong>Seitliche Bretthaltung</strong> <font size="2">- Vasisthasana</font><br />Diese Haltung ist wirklich nur etwas f&uuml;r ge&uuml;bte Yogis. Es gibt zwei Varianten. Die finale Variante siehst du hier auf dem Bild. Der Standarm ist kraftvoll ausgestreckt. In der Variation bist du eine Etage tiefer. Der Standarm ist angebeugt und du st&uuml;tzt dich auf dem Unterarm ab.<br /></div>   					 				</td>			</tr> 		</tbody> 	</table> </div></div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Variation: Du befindest dich in einer Seitlage, der Oberk&ouml;rper ist leicht erhoben, dein Arm im rechten Winkel abgest&uuml;tzt.<br />Einatmen: Hebe dein Becken, verschr&auml;nke die F&uuml;&szlig;e, das obere Bein geht nach hinten. Der obere Arm strebt in Richtung Decke, Blick ist nach oben gerichtet.<br />Halte diese Position4-6 Atemz&uuml;ge, atme tief in den Bauchraum ein und aus.<br />Senke dann mit einer Ausatmung den K&ouml;rper wieder ab und Wechsel die Seite.<br />Seitliches Brett: Du startest in der gleichen Haltung wie eben. Der einzige Unterschied ist, dass du beim Einatmen den unteren Arm ausstreckst.<br /><br />Sei ganz achtsam und aufmerksam bei deiner Yogapraxis und deinem Beckenboden Training. Halte den Fokus w&auml;hrend aller hier gezeigter &Uuml;bungen immer wieder auf deinem Zentrum, atme tief zu deinem Beckenboden hin und visualisiere, wie du die Kraft f&uuml;r die Haltung aus deinem Beckenboden nimmst.<br /><br />Nun w&uuml;nsche ich dir viel Spa&szlig; beim Erkunden deines Beckenbodens und viel Erfolg bei deinem Training und der St&auml;rkung deiner K&ouml;rpermitte.<br /><br />Lass uns hier gerne an deinen Erfahrungen teilhaben und melde dich nat&uuml;rlich auch gerne, wenn du Fragen haben solltest.<br /><br />Herzensgr&uuml;&szlig;e<br />Deine Eszter</div>  <div id="169473506288511357"><div><style type="text/css">	#element-4ce592c8-8376-4b78-bc4c-f993b3d5ed1f .wgtc-widget-frame {  width: 100%;}#element-4ce592c8-8376-4b78-bc4c-f993b3d5ed1f .wgtc-widget-frame iframe {  width: 100%;  height: 100%;  border-collapse: collapse;  border: 0 none;}</style><div id="element-4ce592c8-8376-4b78-bc4c-f993b3d5ed1f" data-platform-element-id="772053444736081596-1.0.1" class="platform-element-contents">	<div class="wgtc-widget-frame" style="height:60px;">	<iframe src="https://widgetic.com/wbl/app/53f6253e09c7e204038b4567?wbl[wid]=4ce592c8-8376-4b78-bc4c-f993b3d5ed1f&wbl[uid]=109552869&wbl[sid]=735083358495748039&prod&autoscale=" name="4ce592c8-8376-4b78-bc4c-f993b3d5ed1f" allowfullscreen></iframe></div></div><div style="clear:both;"></div></div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Ein paar Worte über... Akzeptanz & Gleichgültigkeit]]></title><link><![CDATA[https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-akzeptanz-gleichgueltigkeit]]></link><comments><![CDATA[https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-akzeptanz-gleichgueltigkeit#comments]]></comments><pubDate>Fri, 24 Aug 2018 07:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Geist & Seele]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-akzeptanz-gleichgueltigkeit</guid><description><![CDATA[ 	 		 			 				 					 						      Designed by Pressfoto / Freepik    					 								 					 						  Besch&auml;ftigt man sich n&auml;her mit der yogischen Philosophie, geht es viel um Akzeptanz und Annahme dessen was ist. Statt gegen etwas an zu gehen oder damit zu hadern, &uuml;bt man sich darin, die Situation als Lernaufgaben zu sehen, die das Leben uns stellt.   					 							 		 	   Des &Ouml;fteren f&auml;llt mir in Gespr&auml;chen auf, dass manche daraus schlussfolgern, das Ziel w&auml;re, geg [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-multicol"><div class="wsite-multicol-table-wrap" style="margin:0 -15px;"> 	<table class="wsite-multicol-table"> 		<tbody class="wsite-multicol-tbody"> 			<tr class="wsite-multicol-tr"> 				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:0px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:left"> <a href='https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-akzeptanz-gleichgueltigkeit'> <img src="https://www.vianu-yoga.com/uploads/1/0/9/5/109552869/akzeptanz-blog-k_orig.png" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"><a href="http://www.freepik.com">Designed by Pressfoto / Freepik</a></div> </div></div>   					 				</td>				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Besch&auml;ftigt man sich n&auml;her mit der yogischen Philosophie, geht es viel um Akzeptanz und Annahme dessen was ist. Statt gegen etwas an zu gehen oder damit zu hadern, &uuml;bt man sich darin, die Situation als Lernaufgaben zu sehen, die das Leben uns stellt.<br /></div>   					 				</td>			</tr> 		</tbody> 	</table> </div></div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Des &Ouml;fteren f&auml;llt mir in Gespr&auml;chen auf, dass manche daraus schlussfolgern, das Ziel w&auml;re, gegen&uuml;ber allem eine gleichg&uuml;ltige / neutrale Haltung zu entwickeln.<br />Nach meinem Verst&auml;ndnis ist genau das Gegenteil der Fall.<br />In vorliegenden Artikel beleuchte ich dieses Thema aus verschiedenen Blickwinkeln. Au&szlig;erdem widme ich mich der Frage, ob Akzeptanz bedeutet, dass man sich allem entzieht, oder ob auch Yogis f&uuml;r etwas aktiv "Stellung" beziehen und eintreten.<br /></div>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Das h&ouml;chste Ziel des Yoga, ist schlussendlich das Gleiche, wonach auch der Buddhismus sowie Hinduismus strebt: Befreiung / Erleuchtung!<br />Wie diese Erleuchtung genau aussehen soll und wie man sie erlangt, daf&uuml;r haben sie alle teils &auml;hnliche und h&auml;ufig unterschiedliche Ans&auml;tze.<br />Das wichtige, n&auml;mlich der Gedanke der Befreiung begegnet uns in allen Traditionen.<br /><br />Stellt sich die Frage: Befreiung wovon?<br />In aller K&uuml;rze k&ouml;nnte man darauf antworten, dass nach einem Zustand gestrebt wird, in dem man an nichts mehr anhaftet. Man nimmt zwar alles wahr, je weiter man auf dem Weg der Befreiung geht, desto mehr nimmt man sogar im Vergleich zum gew&ouml;hnlichen moderne Mensch wahr.<br />Der Punkt ist aber: Man wird von dem was einem begegnet nicht mehr st&auml;ndig in ein Gef&uuml;hl geworfen, sondern betrachtet es und nimmt es als ein Teil Brahmans an.<br /><br />Brahman ist nach der yogischen Philosophie ALLES, die Existenz von schlichtweg allem ist darin inbegriffen. Es ist eine omnipr&auml;sente Energie, also unsichtbar, unh&ouml;rbar, undenkbar. Da sie jedoch zeitlos und endlos ist, ist sie immerw&auml;hrend vorhanden, wohnt allem inne und liegt allem zugrunde.<br />W&uuml;rde man es mit dem christlichen Glauben vergleichen, handelt es sich auch bei Brahman um etwas g&ouml;ttliches, nur dass es nicht zwangsl&auml;ufig personifiziert ist.<br />In vielen Traditionen wird es als die Urenergie gesehen, in der all die "G&ouml;tter", die uns im Hinduismus begegnen, ihren Ursprung haben. In anderen wird Brahman wiederum als personifizierte Energie verehrt. Worin sich jedoch auch hier alle einige sind ist die Kernaussage: Es ist die Kraft aus der alles entsteht, die Urenergie.&nbsp;<br />Um es auf uns selbst umzum&uuml;nzen: Brahman ist in dem, was wir sch&ouml;n finden und genauso in dem was uns nicht gef&auml;llt. Es flie&szlig;t in dem, was wir sehen und als real empfinden und ebenso in all dem, von dem wir nicht mal zu tr&auml;umen wagen und das jenseits unserer Vorstellungskraft liegt.<br /><br /><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Patanjali" target="_blank">Patanjali</a>, ein indischer Gelehrter und Autor des klassischen Yoga Leitfadens - Yogasutra genannt - beschreibt einen achtstufigen Prozess, der zur Befreiung f&uuml;hrt. Hierauf gehe ich ein anderes Mal gerne genauer ein. Jetzt sei nur so viel gesagt:<br />Die Yamas - Verhaltensempfehlungen anderen gegen&uuml;ber - und Niyamas - Verhaltensempfehlungen uns selbst gegen&uuml;ber - bilden die erste Stufe auf diesem Weg. Und wie sollte es auch anders sein:&nbsp; Eine respektvolle Grundhaltung allen Gesch&ouml;pfen gegen&uuml;ber ist unerl&auml;sslich. Patanjali sagt sinngem&auml;&szlig; ganz klar:<br />Allen wohnt dieselbe Energie inne, verhalte dich daher auch entsprechend.<br /><br />Machen wir uns das bewusst, treten wir heraus aus der st&auml;ndigen subjektiven Bewertung und nehmen es als Teil des Ganzen an.<br />Getreu dem Motto: Ohne Schatten, gibt es auch kein Licht. Und was wir aus der jetzigen Perspektive als "schlecht" empfinden, sieht aus einer anderen evtl. "gut" aus.<br /><br />Es liegt auf der Hand, dass &uuml;ber den Zustand der Akzeptanz und Annahme viel philosophiert wird. Manche meinen, es w&uuml;rde bedeuten, gleichg&uuml;ltig zu sein. Eine Haltung zu entwickeln, in der einem alles egal ist, man als neutral bezeichnet werden kann und verschiedene Erlebnisse einen nicht mehr tangiert.<br />Nach meiner Wahrnehmung passt das gar nicht zum yogischen Gedankengut.<br />Ich denke es geht vielmehr um das genaue Gegenteil von Gleichg&uuml;ltigkeit.<br /><br />Wenn wir Yoga praktizieren und uns mit der Yogaphilosophie besch&auml;ftigen, f&auml;llt alsbald auf, dass es eine Vielzahl an Praktiken gibt, die vor allem ein Ziel haben: Unser Herz zu weiten und unsere Liebesf&auml;higkeit zu verst&auml;rken.<br />Anfangen tun wir bei Yoga mit allem stets bei uns selbst. Wir lernen achtsamer mit uns selbst zu sein und eine Haltung der Selbstliebe sowie Selbstwertsch&auml;tzung zu kultivieren. Je mehr wir mit uns selbst in Frieden gehen und uns selbst als kostbar ansehen, unsere Einzigartigkeit sch&auml;tzen sowie uns selbst unsere Macken zugestehen, desto mehr &ouml;ffnet sich unser Herz und unser Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Menschen um uns herum. Schlussendlich erkennen wir in allem etwas Liebenswertes und lassen uns gegenseitig so sein wie wir sind.<br /><br />Je weiter Menschen diesen Weg gehen, desto mehr leben sie aus ihrem Herzen heraus. Ihr Herz flie&szlig;t buchst&auml;blich vor Liebe &uuml;ber, da ist f&uuml;r Gleichg&uuml;ltigkeit &uuml;berhaupt kein Raum. Vielmehr haben sie gelernt, statt nur einen Teil der Dinge zu lieben, ihr Herz f&uuml;r immer mehr Aspekte des Lebens zu &ouml;ffnen.<br />Liebe ist DER GRUND, wieso Yogis mit der Welt in Frieden gehen.<br />Liebe sich selbst gegen&uuml;ber, weil es K&ouml;rper &amp; Geist nachweislich sch&auml;digt, wenn wir es nicht schaffen uns selbst anzunehmen sondern mit allem in / um uns herum st&auml;ndig hadern. Und Liebe zu anderen, weil sich jeder von uns danach sehnt, so sein zu d&uuml;rfen, wie er ist, mit all seinen kleinen Ecken und Kanten.<br />Man haftet also nicht mehr den Dingen an sondern betrachtet alles als &bdquo;g&ouml;ttlich&ldquo;, nicht im religi&ouml;sen Sinne, sondern vielmehr aus dem Blickwinkel heraus, dass alles aus der h&ouml;chsten Energiequelle entstanden ist. Alles um und in uns ist ein Teil des Ganzen und hat somit unsere Liebe und Wertsch&auml;tzung verdient.<br /><br />Mir ist bewusst, dass die Welt in der wir leben nicht nur bling blink sparklefull ist, sondern teilweise echt richtig heftige Sachen passieren. Damit in Frieden gehen, wie soll das denn m&ouml;glich sein. Und vor allem wozu &uuml;berhaupt?<br />Ich mache es mir jetzt evtl. nach der Auffassung mancher etwas einfach, aber:<br />Geh gedanklich nicht soweit.<br />Mach dir nicht jetzt schon Gedanken dar&uuml;ber, wo das Ziel ist und wie das Ende aussieht. Lass dir nicht von deinem Money Mind einreden, dass es gar keinen Sinn hat, deine Lebenseinstellung zu hinterfragen und anzufangen zu ver&auml;ndern, nur weil du das wohlm&ouml;gliche Endergebnis noch nicht verstehst und greifen kannst, es f&uuml;r idiotisch h&auml;ltst oder das Gef&uuml;hl hast dort niemals an zu kommen.<br />Geh doch einfach mal los und schau dann, was passiert. Was es mit dir macht, was sich &auml;ndert. Vieles im Leben verstehen wir doch erst durchs tun. Dadurch &ouml;ffnets ich ein neuer Horizont. Mal ganz im Ernst: Was hast du denn zu verlieren???<br /><br />Ich will es mal mit einem ganz einfachen Beispiel verdeutlichen:<br />Ist man am Fu&szlig;e eines m&auml;chtigen Berges, wirkt er wohlm&ouml;glich bedrohlich. Vielleicht haben wir schon gar keine Lust loszulaufen, weil es uns als totaler Irrsinn vorkommt, da hoch zu wollen geschweige denn heil an zu kommen. Wohlm&ouml;glich laufen wir zum ersten Mal auf einen Berg und erkl&auml;ren andere f&uuml;r verr&uuml;ckt, die uns von dem Ausblick auf der Bergspitze vorschw&auml;rmen und das schon unz&auml;hlige Male gemacht haben. Nat&uuml;rlich k&ouml;nnen wir unten ewig &uuml;ber das f&uuml;r und wieder lamentieren, oder aber, wir laufen einfach los und machen unsere eigenen Erfahrungen.<br />Wenn wir auf dem Weg nach oben uns nicht damit irre mache, wie hoch und weit wir noch gehen m&uuml;ssen, sondern uns auf den Weg konzentrieren, auf den jeweils n&auml;chsten Schritt und uns sagen "einfach mal schauen, wie weit ich komme, ich gehe soweit es f&uuml;r mich gut ist..." kann es uns leicht passieren, dass wir unversehens bei einer Zwischenstation ankommen. Von hier, haben wir eine v&ouml;llig neue Perspektive, sehen die Weite des Tales, sehen erstaunt zur&uuml;ck und sind v&ouml;llig perplex, was wir schon geschafft haben. Wir betrachten den atemberaubenden Ausblick, schnuppern die frische Bergluft und sind wohlm&ouml;glich total beseelt / berauscht von der Erfahrung. Wir sind dann immer noch nicht auf der Bergspitze angekommen, haben aber das erste A-ha Erlebnis und es zieht uns sehr wahrscheinlich weiter...<br /><br />Lauf doch einfach mal los, auf dem Weg der Annahme. Beginne mit den kleinen Dingen, denen die nicht weltentscheidend sind. Ich wette mit dir, du wirst eine Unzahl an Situationen finden, in denen du dich &uuml;ben darfst und in denen es um nichts Entscheidendes geht au&szlig;er "wie viel Prozent meines Tages bin ich mit mir selbst und meinem Umfeld in Frieden und wie viel Prozent verheddere ich mich in Unfrieden" oder anders gesagt "wie viel Stunden bin ich gl&uuml;cklich und wie viel grummelig". Versuche den Anteil des Friedens mehr und mehr auszudehnen - es ist echt unbeschreiblich, welche Auswirkungen das haben kann. Eines ist sicher: Du wirst deine Tage viel h&auml;ufiger als sch&ouml;n, bunt und erf&uuml;llend empfinden, als zuvor.<br /><br />Und wie du so auf dem Weg voran schreitest, die eine oder andere Erfahrung machst, das eine oder andere A-ha Erlebnis hast, wird dir vielleicht auch ein bisschen klarer werden, wie das mit der Annahme im gro&szlig;en Stil funktioniert ;)<br /><br />Eine Sache ist mir aber doch noch wichtig: Annehmen hei&szlig;t nicht Tatenlosigkeit.<br />Und nein, Spiritualit&auml;t bedeutet nicht, die Probleme der Welt einfach hinzunehmen.<br />Bei Yoga steht wie schon gesagt die Liebe stark im Fokus.<br />Selbst- aber auch N&auml;chstenliebe. Eines der bekanntesten Mantras ist:<br /></div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:0px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:10px;text-align:center"> <a> <img src="https://www.vianu-yoga.com/uploads/1/0/9/5/109552869/mantra-lokah-samastah_1_orig.png" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Entsprechend ist auch der Gerechtigkeitssinn ausgepr&auml;gt und der Wunsch nach einem friedlichen Miteinander. Und zwar nicht nur f&uuml;r Menschen, sondern auch Tiere.<br /><br />Seit jeher gab und gibt es unter Yogis friedliche Freiheitsk&auml;mpfer und Aktivisten im besten Sinne. Sie setzen sich auf die verschiedensten Arten f&uuml;r die Freiheit von Mensch und Tier ein und k&auml;mpfen f&uuml;r Gleichberechtigung.<br /><br />Hier mal ein paar namhafte yogische Beispiele:<br />Einer der wohl bekanntesten friedvollen Freiheitsk&auml;mpfer war <a href="https://www.geo.de/geolino/mensch/3461-rtkl-weltveraenderer-mahatma-gandhi" target="_blank">Mahatma Gandhi</a>, ihn kennt man auch weit au&szlig;erhalb der "Yogascene".<br />Aber auch <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aurobindo_Ghose" target="_blank">Sri Aurobindo</a> machte sich im Kampf um die Unabh&auml;ngigkeit und Freiheit Indiens durch seine kraftvollen Parolen einen Namen und war auch bereit, wegen seine Auffassungen mehrere Jahre im Gef&auml;ngnis zu verbringen.<br /><a href="https://wiki.yoga-vidya.de/T._Krishnamacharya" target="_blank">Sri T. Krishnamacharya</a>, der Begr&uuml;nder des modernen Yoga, setzte sich trotz heftiger Widerst&auml;nde und Anfeindungen f&uuml;r die Gleichberechtigung ein, indem er sich dar&uuml;ber hinwegsetzte, dass Frauen weder in die heiligen Schriften eingeweiht wurden, noch Yoga praktizieren durften. Er unterrichtete alle Menschen.<br />In Indien war Yoga Langezeit nur einer kleinen Elite vorbehalten. Verschiedene weitere Meister setzten sich ebenfalls &uuml;ber diese Tradition hinweg und &ouml;ffneten die Tore f&uuml;r das gew&ouml;hnliche Volk aus N&auml;chstenliebe.<br /><a href="https://vedanta-yoga.de/swami-vivekananda-erster-yogameister-im-westen/" target="_blank">Swami Vivekananda</a> und <a href="https://www.satnam.de/yogi-bhajan.php" target="_blank">Yogi Bhajan</a> gingen noch einen gro&szlig;en Schritt weiter und brachten entgegen der Emp&ouml;rung vieler Yoga nach Europa und in die USA.<br /><a href="https://yogaworld.de/sharon-gannon/" target="_blank">Sharon Gannon</a> die Begr&uuml;nderin des Jivamukti Yoga setzt sich wiederum mit Herz und Seele f&uuml;r Tierschutz und Tierrechte ein, hat diverse B&uuml;cher verfasst, Interviews gegeben sowie Internetauftritte gehalten, in denen sie die Menschen zu einem bewussteren Umgang mit ihrem Umfeld aufruft.<br />Ich k&ouml;nnte die Liste gef&uuml;hlt endlos fortsetzen. Wie du siehst, gibt zeichnet sich die Yogatradition durch Aktivisten aus. Und das ist auch gut so. Denn wie echt kann N&auml;chstenliebe schon sein, wenn sie bei der eigenen Bequemlichkeit oder der eigenen Haust&uuml;re endet.<br /><br />Ja, soviel zu meinem kleinen Exkurs zum Thema Annahme und meinem Appell an dich, es einfach mal zu probieren.<br /><br />Lass uns unter den Kommentaren gerne an deinen Erfahrungen teilhaben.<br />Alles Liebe.<br /><br />Herzensgr&uuml;&szlig;e<br />Deine Eszter<br /></div>  <div id="713350055701278450"><div><style type="text/css">	#element-f49f862f-a77d-4226-8776-d3b5799bc032 .wgtc-widget-frame {  width: 100%;}#element-f49f862f-a77d-4226-8776-d3b5799bc032 .wgtc-widget-frame iframe {  width: 100%;  height: 100%;  border-collapse: collapse;  border: 0 none;}</style><div id="element-f49f862f-a77d-4226-8776-d3b5799bc032" data-platform-element-id="772053444736081596-1.0.1" class="platform-element-contents">	<div class="wgtc-widget-frame" style="height:60px;">	<iframe src="https://widgetic.com/wbl/app/53f6253e09c7e204038b4567?wbl[wid]=f49f862f-a77d-4226-8776-d3b5799bc032&wbl[uid]=109552869&wbl[sid]=735083358495748039&prod&autoscale=" name="f49f862f-a77d-4226-8776-d3b5799bc032" allowfullscreen></iframe></div></div><div style="clear:both;"></div></div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Ein paar Worte über... Ray Long's Buchreihe         "Yoga-Anatomie 3D die Haltungen" - Band 1 bis 4]]></title><link><![CDATA[https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-ray-longs-buchreihe-yoga-anatomie-3d-die-haltungen-band-1-bis-4]]></link><comments><![CDATA[https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-ray-longs-buchreihe-yoga-anatomie-3d-die-haltungen-band-1-bis-4#comments]]></comments><pubDate>Sat, 04 Aug 2018 17:08:12 GMT</pubDate><category><![CDATA[B&uuml;cher]]></category><category><![CDATA[Yoga]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-ray-longs-buchreihe-yoga-anatomie-3d-die-haltungen-band-1-bis-4</guid><description><![CDATA[ 	 		 			 				 					 						      Buchcover der Serie    					 								 					 						  Bei Yoga sind das A und O die richtige Ausrichtung in den Haltungen. Es besteht ein riesiger Unterschied dazwischen, ob man die Position nach dem einnimmt, wie man sie beim Lehrer optisch sieht, oder ob man versteht, welche Muskeln wie aktiviert werden und die Asana bewusst ausf&uuml;hrt.   					 							 		 	   Diese vier B&auml;nde von Ray Long besch&auml;ftigen sich sehr detailliert mit der korrekten Ausf&uuml [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-multicol"><div class="wsite-multicol-table-wrap" style="margin:0 -15px;"> 	<table class="wsite-multicol-table"> 		<tbody class="wsite-multicol-tbody"> 			<tr class="wsite-multicol-tr"> 				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:left"> <a href='https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-ray-longs-buchreihe-yoga-anatomie-3d-die-haltungen-band-1-bis-4'> <img src="https://www.vianu-yoga.com/uploads/1/0/9/5/109552869/b-cher-blog-k_orig.png" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%">Buchcover der Serie</div> </div></div>   					 				</td>				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Bei Yoga sind das A und O die richtige Ausrichtung in den Haltungen. Es besteht ein riesiger Unterschied dazwischen, ob man die Position nach dem einnimmt, wie man sie beim Lehrer optisch sieht, oder ob man versteht, welche Muskeln wie aktiviert werden und die Asana bewusst ausf&uuml;hrt.<br /></div>   					 				</td>			</tr> 		</tbody> 	</table> </div></div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Diese vier B&auml;nde von Ray Long besch&auml;ftigen sich sehr detailliert mit der korrekten Ausf&uuml;hrung der Yoga-Haltungen. Ich pers&ouml;nlich lege sie jedem Yoga-Praktizierenden ans Herz, da Yoga in K&ouml;rper wie Geist wahre Wunder vollbringen kann, jedoch nur, wenn die Asanas so ausgef&uuml;hrt werden, wie sie gedacht waren. Ansonsten kann es auch nach hinten los gehen. In diesem Artikel stelle ich dir diese wunderbaren B&uuml;cher n&auml;her vor und hoffe, dich dadurch inspirieren zu k&ouml;nnen.<br /></div>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><strong style="color:rgb(42, 42, 42)">Text auf der R&uuml;ckseite von Band 1 - Vinyasa Flow &amp; Standhaltungen</strong><br />Die Synthese aus moderner Wissenschaft und der uralten Kunst des Hatha Yoga.<br />Meistern Sie die &Uuml;bungen der Vinyasa Flow und der Standhaltungen im Hatha-Yoga. Begeben Se sich mit Ray Long auf eine anschauliche Reise zu den anatomischen, biomechanischen und physiologischen Aspekten dieser uralten Kunst, in deren Verlauf er alle Asanas detailliert untersucht. Die B&uuml;cher dieser Reihe zeigen Ihnen in meisterhaft illustrierten Schritt-f&uuml;r-Schritt-Anleitungen, wie sie unter R&uuml;ckgriff auf wissenschaftliche Prinzipien Ihre &Uuml;bungspraxis optimal ausrichten k&ouml;nnen. Alle B&auml;nde enthalten den Bandha Yoga Codex: F&uuml;nf einfach Schritte um Kraft, Beweglichkeit und Pr&auml;zision in allen Asanas zu verbessern - ganz gleich, welchen Stil Sie praktizieren.<br /><br /><strong>Schwerpunkte der vier B&auml;nde</strong><br />Band 1 - Vinyasa Flow und Standhaltungen<br />Band 2 - H&uuml;ft&ouml;ffner und Vorbeugen<br />Band 3 - R&uuml;ckbeugen und Drehhaltungen<br />Band 4 - Armgest&uuml;tzte Haltungen und Umkehrhaltungen<br /><br /><strong style="color:rgb(42, 42, 42)">&Uuml;ber den Autor</strong><br />Ray Long ist orthop&auml;discher Chirurg und wurde stark von seinem Vater, der ein Herz- und Gef&auml;&szlig;chirurg war, gepr&auml;gt. Daher studierte er bereits in seiner Jugend die menschliche Anatomie. Nachdem er an der University of Michigan Medical School sein Studium Abschluss, bildete er sich an diversen namhaften Universit&auml;ten weiter.<br />Er hat &uuml;ber 20 Jahre lang Hatha-Yoga praktiziert und lernte bei f&uuml;hrenden Yoga-Meistern wie BKS Iyengar. Ebenso ist er der Begr&uuml;nder von Bandha Yoga, einer beliebten Reihe von Yoga-Anatomie-B&uuml;chern, und dem Daily Bandha-Blog, der Tipps und Techniken zum Lehren und &Uuml;ben der sicheren Ausrichtung bietet.<br /><span>Mehr Details findest du unter: </span><a href="https://www.bandhayoga.com/index.html" target="_blank">www.bandhayoga.com</a><br /><br /><span>Ray Long schreibt in der Einleitung von Band 1:</span><br /></div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:0px;padding-bottom:5px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:center"> <a> <img src="https://www.vianu-yoga.com/uploads/1/0/9/5/109552869/zitat_3_orig.png" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><strong style="color:rgb(42, 42, 42)">Wieso ich diese B&uuml;cher so liebe</strong><br />Ich habe Jahrelang Yoga nach dem praktiziert, was ich bei meinem Yogalehrer gesehen habe, bzw. was angesagt wurde. In vielen Kursen wird relativ wenig korrigiert und auch wenige verbale Hilfsmittel gegeben. Dadurch ist es gar nicht so einfach, den Hintergrund der Asana zu erkennen und sie korrekt auszuf&uuml;hren. Ehrlicherweise darf ich also zugeben, dass auch bei mir einige Haltungen im Argen waren, ohne dass ich es &uuml;berhaupt wusste. Speziell bei dem herabschauenden Hund Adho Mukha Svanasana, der Planke und dem yogischen Liegest&uuml;tz Chaturanga hatte ich Schwierigkeiten, fand sie sehr anstrengend - dachte mir aber nichts weiter dabei, sondern nahm an, dass es einfach an fehlender Muskelkraft liegt.<br />Schlie&szlig;lich hatte ich eines Tages am linken Ellenbogen am Muskelansatz eine Entz&uuml;ndung. Diese wollte monatelang nicht so recht abheilen und macht sich bis zum heutigen Tag ab und an bemerkbar.<br />In meinen Augen machte ich alles richtig, trotzdem bekam ich k&ouml;rperliche Beschwerden. Daher begab ich mich auf die Suche der Ursache und L&ouml;sung. Folgende Gr&uuml;nde konnte ich f&uuml;r meine Situation finden:<br />1. Hatte ich von der muskul&auml;ren Anatomie als solches und den Grundregeln der jeweiligen Asana wenig Ahnung. Ich f&uuml;hrte sie zwar so bewusst wie m&ouml;glich aus, kannte aber die Schl&uuml;sselelemente nicht und konnte dadurch muskul&auml;r keine ausgewogene Haltung einnehmen, so dass Beschwerden vorprogrammiert waren.<br />2. Hatte ich von meiner eigenen Anatomie ebenfalls keinen blassen Schimmer.<br />Denn seien wir realistisch: Die Asana sollte in etwa bei jedem gleich aussehen. Und doch haben wir alle verschieden lange Arme, Beine und unterschiedliche Knochenwinkel. Daher sind h&auml;ufig leichte Anpassungen vor zu nehmen um nach dem eigenen K&ouml;rperbau anatomisch korrekt zu &uuml;ben, statt nach Schema F, dem der eigene K&ouml;rper jedoch nicht entspricht.<br /><br />Der L&ouml;sungsansatz bestand entsprechend ebenfalls aus zwei Faktoren:<br />1. Passte ich meine Praxis nach Gespr&auml;chen mit einer befreundeten Physiotherapeutin und Yogalehrerin meiner eigenen Anatomie an<br />2. Studierte ich die Ray Long B&uuml;cher und verinnerlichte die Schritte, nach denen man die Asana k&ouml;rperlich aufbauen sollte.<br />So ver&auml;nderte sich meine Yogapraxis nachhaltig und meine Beschwerden klangen nach einer Weile ab.<br /><br />Diese B&uuml;cher sind wirklich Gold wert um Yoga nicht einfach als larifari gymnastische Abfolge zu praktizieren, sondern die Haltungen rundum bewusste auszuf&uuml;hren. Schlie&szlig;lich ist das eine der Kernelemente von Yoga: Bewusstsein, im Augenblick.<br />Die B&uuml;cher widmen jeder Asana mehrere Seiten in denen sehr detailliert und leicht verst&auml;ndlich die Yogahaltung unter die Lupe nehmen. Es gibt anschaulich bebilderte Schritt f&uuml;r Schritt Anleitungen, die sich der Ausrichtung der Knochen und der Aktivierung der Muskeln widmen, ja sogar Visualisierungshilfen enthalten.<br />An all dem kann man sich entlang hangeln, um bestm&ouml;glich in die Haltung zu finden.<br /><br />Unten habe ich dir den Abschnitt zu einer Asana - dem herabschauenden Hund - eingef&uuml;gt. Au&szlig;erdem siehst du noch einige andere Themenbl&ouml;cke, die in den B&uuml;chern behandelt werden. Es wird sehr umfangreich auf anatomische Grundkenntnisse eingegangen, was ich super finde, schlie&szlig;lich haben so auch "Laien" die M&ouml;glichkeit, sich tiefer mit ihrer Yogapraxis auseinander zu setzen.<br />Au&szlig;erdem fallen so die Anleitungen bei den jeweiligen Asanas k&uuml;rzer aus und sind &uuml;bersichtlicher. F&uuml;r alle die mehr brauchen / m&ouml;chten, gibt es am Ende der B&uuml;cher das "Verzeichnis der Bewegung" und das "Verzeichnis der Anatomie"<br />Die Grundkenntisse werden in allen vier B&uuml;chern im hinteren Teil des Buches vermittelt, so dass man nicht alle vier B&uuml;cher auf einmal kaufen braucht.<br />Am Anfang der B&uuml;cher gibt es wiederum einen Bereich "Schl&uuml;sselprinzip". Dieser ist in jedem Buch unterschiedlich und behandelt den jeweiligen Schwerpunkt betreffende Grundbausteine. Alle B&uuml;cher zeichnen sich, wie du siehst, durch ansprechende und leicht verst&auml;ndliche Bilder aus, die einen gro&szlig;en Beitrag dazu leisten, all das "trockene" Wissen auch praktisch anwenden zu k&ouml;nnen.<br /><br />Ich bin unglaublich dankbar f&uuml;r diese wunderbaren Werke und dass Ray Long so viel Zeit und Energie darin investiert hat, Yoga noch mehr Menschen zug&auml;nglich zu machen sowie ihnen zu helfen, von den Asanas bestm&ouml;glich zu profitieren.<br /><br />Meine Empfehlung f&uuml;r Anf&auml;nger w&auml;re, dass du dir die Haltungen raussuchst, die du besonders gerne praktizierst und dir vorstellen k&ouml;nntest, diese auch daheim zu &uuml;ben. Oder aber du widmest dich den Asanas, mit denen du viel zu k&auml;mpfen hast und bei denen dich das Gef&uuml;hl beschleicht, dass dir etwas Wichtiges entgeht.<br />Dann konzentrierst du dich erstmal auf EINE Asana. Lese dir zu Anfang den vollst&auml;ndigen Abschnitt zu dieser Haltung durch. Verinnerliche den Inhalt und visualisiere dir, was du zu beachten h&auml;ttest. Danach gehst du die einzelnen Schritte praktisch durch. Hierf&uuml;r kannst du dir entweder die Schritt-f&uuml;r-Schritt-Anleitung kurz mit deinem Handy aufnehmen und abspielen, so dass du dich ganz auf die Ausf&uuml;hrung konzentrieren kannst. Oder du schreibst dir die Kernpunkte heraus und legst dir das Blatt gut sichtbar hin, w&auml;hrend du die Asana einnimmst.<br />Konzentriere dich ganz auf eine einzige Asana, bis du das Gef&uuml;hl hast, sie geht dir in Fleisch und Blut &uuml;ber. Lass dir Zeit, und wenn es Wochen sein m&ouml;gen, bis du das Gef&uuml;hl hast, dass du alle wichtigen Merkmale verinnerlicht hast. Erst dann gehst du zur n&auml;chsten Haltung weiter.<br /><br />Bei Mittelstufe und Fortgeschrittenen w&uuml;rde ich empfehlen die Asanas genauer an zu schauen, die problematisch sind oder bei denen sich ab und an mal kleine Beschwerde oder "K&ouml;rperhinweise" zeigen. Auch in diesem Fall macht es Sinn sich erst einer Haltung im Detail zu widmen. Wenn du merkst, das Gro l&auml;uft schon richtig gut und es sind nur Kleinigkeiten, die dir nicht Bewusst waren, kannst du nat&uuml;rlich auch z&uuml;gig eine zweite und dritte Haltung dazunehmen. Wichtig ist jedoch, dass du alle Kernpunkte verinnerlicht hast, damit dir deine Yogapraxis dauerhaft Freude macht und du viele Jahre gesund und unbeschwert praktizieren kannst.<br /><br />&#8203;Ich w&uuml;nsche dir viel Freude beim Lesen und dich selbst erfahren.<br /><br />Herzensgr&uuml;&szlig;e<br />&#8203;Deine Eszter&#8203;<br /></div>  <div><div style="height:0px;overflow:hidden"></div> <div id='847627235667448606-slideshow'></div> <div style="height:0px;overflow:hidden"></div></div>  <div id="513469231550092576"><div><style type="text/css">	#element-02ca7584-9bd2-4d40-96e0-b15021e03a2a .wgtc-widget-frame {  width: 100%;}#element-02ca7584-9bd2-4d40-96e0-b15021e03a2a .wgtc-widget-frame iframe {  width: 100%;  height: 100%;  border-collapse: collapse;  border: 0 none;}</style><div id="element-02ca7584-9bd2-4d40-96e0-b15021e03a2a" data-platform-element-id="772053444736081596-1.0.1" class="platform-element-contents">	<div class="wgtc-widget-frame" style="height:60px;">	<iframe src="https://widgetic.com/wbl/app/53f6253e09c7e204038b4567?wbl[wid]=02ca7584-9bd2-4d40-96e0-b15021e03a2a&wbl[uid]=109552869&wbl[sid]=735083358495748039&prod&autoscale=" name="02ca7584-9bd2-4d40-96e0-b15021e03a2a" allowfullscreen></iframe></div></div><div style="clear:both;"></div></div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Ein ﻿paar Worte über... unser inneres Kind]]></title><link><![CDATA[https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-unser-inneres-kind]]></link><comments><![CDATA[https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-unser-inneres-kind#comments]]></comments><pubDate>Sat, 19 May 2018 20:16:20 GMT</pubDate><category><![CDATA[Geist & Seele]]></category><category><![CDATA[Yoga]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-unser-inneres-kind</guid><description><![CDATA[ 	 		 			 				 					 						      Designed by v.ivash / Freepik    					 								 					 						  Jeder hat eines und doch ist dies den wenigsten bewusst. In uns allen lebt ein inneres Kind. Ein zartes kleines Wesen, das je nachdem, wie wir aufgewachsen sind und mit uns selbst umgehen, sich entweder geborgen und geliebt f&uuml;hlt, oder einsam, ungesehen und ungeh&ouml;rt.   					 							 		 	   Dieses Thema ist eine absolute Herzensangelegenheit von mir. Zum einen, weil ich selbst durch intensive  [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-multicol"><div class="wsite-multicol-table-wrap" style="margin:0 -15px;"> 	<table class="wsite-multicol-table"> 		<tbody class="wsite-multicol-tbody"> 			<tr class="wsite-multicol-tr"> 				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:0px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:left"> <a> <img src="https://www.vianu-yoga.com/uploads/1/0/9/5/109552869/inneres-kind-blog0k_orig.png" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"><a href="http://www.freepik.com">Designed by v.ivash / Freepik</a></div> </div></div>   					 				</td>				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Jeder hat eines und doch ist dies den wenigsten bewusst. In uns allen lebt ein inneres Kind. Ein zartes kleines Wesen, das je nachdem, wie wir aufgewachsen sind und mit uns selbst umgehen, sich entweder geborgen und geliebt f&uuml;hlt, oder einsam, ungesehen und ungeh&ouml;rt.<br /></div>   					 				</td>			</tr> 		</tbody> 	</table> </div></div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Dieses Thema ist eine absolute Herzensangelegenheit von mir. Zum einen, weil ich selbst durch intensive therapeutische Arbeit und R&uuml;ckverbindung mit meinem inneren M&auml;dchen ganz viel Altlasten loslassen konnte und innerem Frieden um Meilen n&auml;her bin. Zum anderen, weil ich im Alltag, sowohl im Freundeskreis als auch Arbeitsumfeld sooo viele traurigen und tobenden innere Kinder begegne und diesen Artikel daher als Weckruf f&uuml;r mehr Selbstliebe und Selbstannahme schreibe.<br /></div>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Wir leben in unseren Breitengraden schon in komischen Zeiten.<br />Einerseits wird geforscht ohne Ende und das psychologische Wissen ist nahezu unersch&ouml;pflich. Andererseits gilt nur Perfektion und Leistung, so dass sich Depression, Burn-out und &auml;hnliches zu regelrechten Volkskrankheiten entwickeln.<br />Menschen reagieren h&auml;ufig absolut unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig, frustriert, w&uuml;tend, tobend oder finden aus Trauer und Frustration gar nicht mehr raus.<br />Nach meinen eigenen Erfahrungen und vielen Gespr&auml;chen mit anderen zeigt sich sehr deutlich, dass die Hauptursache all dessen mangelnde Selbstzuwendung und fehlende Selbstliebe ist.<br /><br />Heute wird man geradezu darauf getrimmt, st&auml;ndig im Au&szlig;en zu sein, zu schauen welche H&uuml;rde als n&auml;chstes zu bew&auml;ltigen ist, den Erwartungen gerecht zu werden, immer schnell, weiter h&ouml;her zu funktionieren. Dies f&auml;ngt h&auml;ufig schon in den Kindertagen an. Statt drau&szlig;en zu spielen, im Dreck zu toben, mit anderen Verstecken zu spielen und rum zu albern, hetzen schon die kleinen vom Schwimmunterricht zum Ballett, von der Vorschule zum Fu&szlig;ball und anschlie&szlig;end Musikverein. Und je &auml;lter sie werden, desto mehr rollt auf sie zu. Ist es da verwunderlich, das man kaum mehr Zeit hat inne zu halten, nach innen zu horchen und es absolut verlernt hat, sich mit sich selbst zu besch&auml;ftigen?<br /><br />Im Folgenden m&ouml;chte ich dich etwas an meinem Werdegang teilhaben lassen, dir Hoffnung geben und zeigen, wie dich Yoga dabei unterst&uuml;tzt, dich deinem inneren Kind zu zu wenden und ein ausgeglicheneres sowie gl&uuml;cklicheres Leben zu f&uuml;hren.<br /><br />Meine Jugend war von etlichen Herausforderungen gepr&auml;gt und das Gef&uuml;hl von "geliebt werden" absolute Mangelware. Statt dessen dominierten Gef&uuml;hle von "nicht gut genug sein" und "nicht geh&ouml;rt, nicht gesehen, nicht gehalten werden".<br />Selbstverst&auml;ndlich bin ich damit nicht alleine - unglaublich viele Kinder wachsen so auf und doch ist das eigene "Schicksal" f&uuml;r einen deshalb nicht leichter zu ertragen.<br />Unter solchen Bedingungen ist es nahezu unm&ouml;glich Selbstliebe zu entwickeln und man verinnerlicht ein Gef&uuml;hl der Mutlosigkeit sowie des absoluten Mangels an Aufmerksamkeit und Liebe. Nat&uuml;rlich suchte ich, wie die meisten anderen auch, erst mal nach Liebe und Zuwendung von anderen - Freunden, M&auml;nnern etc. Auch mir blieb die Erfahrung nicht erspart, dass mich andere nicht "heil machen" konnten. Die L&ouml;cher, die ich innerlich f&uuml;hlte, konnte keiner f&uuml;r mich von au&szlig;en stopfen. Statt dessen musste ich sie von innen heraus flicken. Mit jedem Mal "auf die Schnauze fallen" weil ich selbstverst&auml;ndlich bei meiner Suche nach Heilung im Au&szlig;en Entt&auml;uschungen einstecken musste, wurde mir immer bewusster, dass es als erwachsene meine Aufgabe ist, meinen Mangel an Liebe zu decken und mich mir selbst zuzuwenden. Meine eigene Mutter, mein eigener Hafen zu sein und mir all das zu geben, wonach ich mich sehnte. Mir selbst Halt zu geben, mir liebevolle Aufmerksamkeit zu schenken, mich selbst zu sehen und mir selbst zu zu h&ouml;ren, was ich ben&ouml;tige. Psychoanalysen haben mir geholfen vieles zu erkennen und auch Erleichterung geschafft, weil es ein intensiver Prozess des "hin H&ouml;rens" bzw. "hin Schauens" ist und dies innerlich friedlich stimmt. Endlich wird man nicht mehr &uuml;bersehen. Meine Erfahrung war jedoch, dass der ganze "Dreck" ausgegraben vor mir lag und ich nicht recht wusste, was ich damit weiter anstellen sollte.<br /><br />Gl&uuml;cklicherweise machte ich zwei entscheidende Begegnungen:<br />Yoga und Transformationsarbeit mit dem inneren Kind.<br /><br />Die Transformationsarbeit half mir sehr dabei, mit dem inneren verletzten, nach Liebe ausgehungerten kindlichen Anteil Kontakt auf zu nehmen. Wenn ich merkte, dass mich jemand aufbrachte, eine Situation mich innerlich aufw&uuml;hlte oder ich &uuml;ber etwas w&uuml;tend wurde, hie&szlig; es: Inne halten! Nach innen h&ouml;ren und hin sp&uuml;ren, was mein inneres Kind gerade so aufbringt. In quasi allen Situationen ist die Antwort:<ul><li>Angst, nicht geliebt zu werden, wenn ich nein sage</li><li>Angst, nicht genug zu sein, wenn ich sage, dass ich die Erwartungen nicht erf&uuml;llen kann oder mag</li><li>Angst allein gelassen zu werden, wenn ich es wage, meine Grenzen zu ziehen</li><li>Angst von Menschen verlassen zu werden, die ich Liebe, weil ich zu mir stehe und nein sage oder sage, dass ich es anders m&ouml;chte</li><li>Das Gef&uuml;hl, dass der andere mich nicht sieht, sondern nur seinen eigenen Willen und versucht diesen durchzusetzen, auch wenn es mir damit &uuml;berhaupt nicht gut geht</li><li>Das Gef&uuml;hl, dass man nicht bereit ist zu zu h&ouml;ren und es nicht interessiert, was ich zu sagen habe</li><li>Das Gef&uuml;hl machtlos, hilflos, ausgeliefert zu sein</li></ul> Meist ist es eine Kombination aus verschiedenen Gef&uuml;hlen die auf uns einrollen.<br /><br />Fr&uuml;her war ich von den Gef&uuml;hlen total &uuml;berw&auml;ltigt und bin meist automatisch in mein inneres Kind gefallen was dazu f&uuml;hrte, dass ich entweder gegen die Machtlosigkeit antobte oder hilflos in Traurigkeit versank.<br /><br />Heute wei&szlig; ich, dass es in solchen Situationen genau einen Weg habe:<br />Mich selbst in den Arm zu nehmen, innerlich wie buchst&auml;blich, tief durch zu atmen und meinem M&auml;dchen aufrichtig und mit absoluter Ernsthaftigkeit zu sagen:<br /></div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:0px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:center"> <a> <img src="https://www.vianu-yoga.com/uploads/1/0/9/5/109552869/zitat_2_orig.png" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Du kannst dir nicht vorstellen, was f&uuml;r Wunder dieses nach innen wenden erzielt.<br />Nahezu augenblicklich f&uuml;hle ich, wie die Panik abnimmt, wie sich mein Blick kl&auml;rt und der Puls zur Ruhe kommt. Dem psychischen Stress damit entgegenwirken zu k&ouml;nnen ist schon ein absolutes Geschenk. Aber es ist nichts im Vergleich zu dem Gef&uuml;hl der Dankbarkeit, das damit einhergeht. Dankbarkeit daf&uuml;r, dass ich f&uuml;r mich selbst sorge und sorgen kann. Dass ich keinen anderen brauche um mich ganz und heil zu machen, dass ich niemanden ben&ouml;tige um mich nicht mehr so einsam und kalt zu f&uuml;hlen. Statt dessen kann ich mir selbst etwas Gutes tun und mit jedem Mal, wenn ich f&uuml;r mich selbst da bin, als erwachsene starke Frau, verblassen die Verletzungen der Vergangenheit mehr, verlieren sie an Macht und heilen ab.<br /><br />Machen wir uns nichts vor: Es sind teils unsch&ouml;ne Narben, die zur&uuml;ck bleiben. Stellen, auf die ich vermutlich ein Leben lang empfindlich reagiere, die "wetterf&uuml;hlig" sind etc. Aber statt in der aktuellen Situation von ihnen beherrscht zu werden, den &Auml;ngsten ausgeliefert zu sein, die meine alten Wunden hervorrufen, habe ich jetzt eine erwachsene mutige Frau in mir, die ihr Leben anpacken kann und die bewusst ihr inneres Kind sch&uuml;tzend in den Arm nimmt.<br />Denn darum geht es doch: Wir hatten fr&uuml;her wohlm&ouml;glich nicht immer jemanden, der f&uuml;r uns eingestanden ist, der uns besch&uuml;tzt hat, der uns geholfen hat unsere Grenzen zu wahren oder &uuml;berhaupt zu realisieren. Daher sitzen wir in den alten Gef&uuml;hlen und Mustern fest und sehnen uns danach, dass endlich jemand da ist.<br />Aber heute sind wir selbst gro&szlig; und haben selbst die Kraft unser Leben in die Hand zu nehmen. Heute k&ouml;nnen wir unser eigener Vater oder unsere eigene Mutter sein. Heute k&ouml;nnen wir uns selbst die Aufmerksamkeit und Liebe schenken, nach der wir uns sehnen und genau das heilt und befreit.<br /><br />Das allersch&ouml;nste ist daran, dass wir dadurch andere nicht f&uuml;r unser Heil ben&ouml;tigen sondern sie als das sehen k&ouml;nnen, was sie sind: Ein Geschenk.<br />Wenn wir mit uns selbst mehr im Reinen sind, weil wir f&uuml;r uns selbst sorgen und einstehen, dann sind wir in der Lage gesunde Beziehungen zu f&uuml;hren, die nicht auf Co-Abh&auml;ngigkeiten basieren, sondern auf zwei gesunden Menschen, die einander bereichern, unterst&uuml;tzen und f&uuml;r einander liebevolle Weggef&auml;hrten sind.<br /><br />Sich dem eigenen inneren Kind zu zu wenden, bringt also haufenweise positives.<br />Nat&uuml;rlich geht das nicht von heute auf morgen und je mehr wir in unserer Jugend alleine waren und uns sp&auml;ter selbst alleine gelassen haben, desto gr&ouml;&szlig;er ist das Tal der Tr&auml;nen, durch das wir hindurch wandern, um f&uuml;r uns selbst tats&auml;chlich sorgen zu k&ouml;nnen und mit unserem inneren kindlichen Anteil ein Vertrauensverh&auml;ltnis auf zu bauen das besagt:<br /></div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:0px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:center"> <a> <img src="https://www.vianu-yoga.com/uploads/1/0/9/5/109552869/zitat1_4_orig.png" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Ich kann jedem aufgrund meiner eigenen Erfahrung nur w&auml;rmstens empfehlen sich auf diesen Weg zu machen und dies m&ouml;glichst nicht alleine, zumindest f&uuml;r den Anfang nicht. Denn wenn man nach langer Zeit anf&auml;ngt mit diesem inneren kleinen Kind Kontakt auf zu nehmen, mag das nicht nur sch&ouml;n sein. Das kann eine unb&auml;ndige Wut f&uuml;hlen, Frustration, Traurigkeit oder was auch immer.<br />Wir sind schnell geneigt den Deckel wieder drauf zu packen und zu sagen "b&auml;h, was ist das denn, darauf hab ich keinen Bock. Was f&uuml;r eine bl&ouml;de Zicke und mit der soll ich Kontakt aufnehmen. Die soll mal sch&ouml;n weiter schmoren das Biest..."<br />Sei ruhig ehrlich, ist doch so: Wer hat schon Lust hin zu schauen, was f&uuml;r eine Wut man auf sich selbst entwickelt hat, weil man nicht f&uuml;r sich selbst einsteht, weil man &uuml;ber Jahre konsequent ignoriert, was man tats&auml;chlich br&auml;uchte und nur funktioniert. Woher soll da ein Vertrauensverh&auml;ltnis schon kommen, dass sich jetzt von Grund auf alles &auml;ndert und man tats&auml;chlich daf&uuml;r sorgt, dass die eigenen Bed&uuml;rfnisse gedeckt und gewahrt sind. Dass das innere Kind da tobt, zickt oder sonst irgendetwas tut, was unangenehm ist, liegt auf der Hand. Deshalb ist es gut und sch&ouml;n jemanden an der Seite zu haben, der einem voller W&auml;rme und Mitgef&uuml;hl beisteht, bereit ist das kleine Kind zu sehen, zu h&ouml;ren und symbolisch in den Arm zu nehmen, bis man selbst soweit ist und unser innerer verletzter Anteil dies &uuml;berhaupt zulassen kann.<br /><br />Bist du jetzt wieder am Schwanken, wieso die ganze Sch... all das wert sein soll?<br />Die oben beschriebenen Sachen klingen f&uuml;r dich zwar sch&ouml;n, aber jetzt wo du genauer dar&uuml;ber nachdenkst, steht es gef&uuml;hlt nicht f&uuml;r den See an M&uuml;ll, durch den du daf&uuml;r schwimmen m&uuml;sstest?<br /><br />Ich verspreche dir: Es rentiert sich! Nicht nur, wegen dem, was ich schon geschrieben habe. Damit h&auml;ngt noch so viel mehr zusammen. Beispielsweise:<ul><li><font size="2">Dein eigenes Potenzial frei zu schaufeln, weil es nicht mehr von alten Gef&uuml;hlen blockiert wird</font></li><li><font size="2">Festzustellen, dass dein inneres Kind nicht f&uuml;r Probleme, sondern vor allem f&uuml;r unglaubliche F&auml;higkeiten und Lebensfreude steht die du mehr und mehr wahrnehmen und ausleben kannst</font></li><li><font size="2">Neue Wege ein zu schlagen, weil du echtes Selbstvertrauen entwickelst und dich mutiger f&uuml;hlst</font></li><li><font size="2">Tiefe innere Ruhe zu f&uuml;hlen, weil du wei&szlig;t, dass du dich auf dich selbst verlassen kannst und immer jemand f&uuml;r dich da ist, wenn es mal brenzlig wird, n&auml;mlich du selbst</font></li><li><font size="2">Zu deinem Umfeld mehr und mehr Liebe zu f&uuml;hlen und dies in die Welt zu tragen, weil du dich selbst geliebt f&uuml;hlst und daher nicht mehr im Mangel bist, sondern tats&auml;chlich aus der F&uuml;lle deines Herzens Liebe geben kannst</font></li><li><font size="2">F&uuml;r dein Umfeld mehr Verst&auml;ndnis zu f&uuml;hlen und statt B&ouml;sartigkeit zu vermuten all die inneren Kinder zu sehen, weil du dir selbst gegen&uuml;ber verst&auml;ndnisvoll und annehmend bist und selbst wei&szlig;t, wie es mit einem alleingelassenen inneren Kind sein kann</font><br /></li></ul> Auf all dies und vieles mehr, werde ich in einem weiteren Artikel eingehen, weil ich dir Hoffnung geben m&ouml;chte, dich mutig deinem inneren Kind zu zu wenden.<br /><br />So: Was hat das jetzt alles mit Yoga zu tun?<br />Yoga ist der Weg des nach innen Wendens, des nach innen Lauschens und genau das bereitet dich schon darauf vor, den Mut zu haben, dich all dem zu &ouml;ffnen, was sich unter deiner Oberfl&auml;che verbirgt. Yoga m&ouml;chte dir Harmonie schenken. Das Ziel ist tiefe allumfassende Gl&uuml;ckseligkeit um es etwas hochtrabender auszudr&uuml;cken. Diese kann jedoch nur dar&uuml;ber erreicht werden, dass man aus dem Karussell des Alltags aussteigt, es anh&auml;lt und bereit ist neue Wege zu gehen - innere Wege.<br />Dabei spielt Yin &amp; Yang eine gro&szlig;e Rolle. Es sind zwei Pole - Anspannung und Entspannung. Aktivit&auml;t und loslassen bzw. geschehen lassen. S&auml;en und ernten.<br />Das urspr&uuml;ngliche Yoga besteht aus genau dem. K&ouml;rperliche &Uuml;bungen, die den Stoffwechsel anregen, die Muskulatur aufw&auml;rmen und dadurch erm&ouml;glichen, dass alte Gedanken- und Lebensmuster heraus schmilzen. W&auml;hrend dessen f&uuml;hrt die tiefe Bauchatmung und das st&auml;ndige beobachten, was im eigenen K&ouml;rper wahrnehmbar ist nach innen und zu einer neuen Sicht der Dinge. Altes wird losgelassen und die warme Geschmeidigkeit &ouml;ffnet f&uuml;r Neues. Deshalb schlie&szlig;t die k&ouml;rperliche Praxis stets mit Asanas, die nach der k&ouml;rperlichen Anstrengung zur Ruhe f&uuml;hren, innerlich runterfahren und auf die Atemtechnik sowie Meditation vorbereiten. In meinen Klassen setzte ich ans Ende immer mindestens 3 Yin Yoga Haltungen - durch diese findet dein K&ouml;rper besonders gut zur Ruhe und deine Aufmerksamkeit noch intensiver nach innen. Die Atemtechniken reinigen deinen Geist und durch die st&auml;ndige Konzentration w&auml;hrend dessen wirst du buchst&auml;blich leer von irgendwelchem Monkey Mind gebrabbel. So kannst du in der anschlie&szlig;enden Meditation nicht nur vollst&auml;ndig gel&ouml;st daliegen, sondern hast auch eine deutlich h&ouml;here Chance, mit deinem inneren Anteil eine friedliche Verbindung zu f&uuml;hlen.<br /><br />Deshalb empfinden so viele Yoga als wahre wohltat:<br />Du hast etwas f&uuml;r dich getan, dass dein ganzes Sein bedient. Nicht nur den Bedarf deines K&ouml;rpers nach Bewegung, sondern auch den Bedarf deiner Seele nach Ruhe und Selbstzuwendung. Du g&ouml;nnst dir eine Auszeit f&uuml;r dich, in der es nur darum geht, in dich hinein zu f&uuml;hlen und hin zu horchen, wobei du dir erlaubst, einfach so zu sein, wie du bist. Ungek&uuml;nstelt und ungesch&ouml;nt. Keinen interessiert, ob dein Bauch beim tiefen Atmen gr&ouml;&szlig;er ist als das allgemeing&uuml;ltige Ideal, oder wie lange du die Planke halten kannst. Es geht NUR UM DICH, so wie du gerade bist.<br />Jetzt leuchtet es ein, wieso es f&uuml;r dein inneres Kind und deinen Seelenfrieden so f&ouml;rderlich ist: Weil diese Praxis dich ganz sanft dahin f&uuml;hrt, mit dir selbst liebevoll, g&uuml;tig und annehmend zu sein, dich weniger darum zu k&uuml;mmern, was alle anderen um dich rum machen und wie sie aussehen sondern viel mehr darum, was mit dir selbst los ist. Eine regelm&auml;&szlig;ige Praxis erm&ouml;glicht dir, dass du im Alltag leichter die Ruhe bewahrst und mehr bei dir bleibst. Hast du davon wiederum einmal gekostet, w&auml;chst sehr wahrscheinlich dein Wunsch, von dieser inneren Gelassenheit und Harmonie noch mehr zu versp&uuml;ren. Damit bist du auf dem Weg... zu deinem Kind.<br /><br />Ich bin der Auffassung, dass unsere Welt sowie unser eigenes Leben nur dadurch besser wird, dass wir LIEBE in sie bringen. Dies wiederum beginnt bei dir und deiner F&auml;higkeit zur Selbstliebe bzw. wie viel Liebe und Wertsch&auml;tzung du dir selbst entgegen bringst. Deshalb schlie&szlig;e ich die Meditationen h&auml;ufig damit, dass ich dir einige Momente Zeit gebe, deine Selbstliebe zu kultivieren und dir zwei drei oder gerne auch mehr Eigenschaften, Eigenarten oder F&auml;higkeiten bewusst zu machen, f&uuml;r die du dankbar bist und die du an dir magst bzw. sch&auml;tzt. Hierbei kommt es nicht auf irgendwelche Herkulesartigen Leistungen an - oft sind es die Kleinigkeiten die im t&auml;glichen Leben tats&auml;chlich kostbar sind.<br /><br />Hiermit lade ich dich ein, diese kleine "&Uuml;bung" auch mal daheim, in der Bahn oder wo auch immer zu machen. Kurz inne zu halten und f&uuml;r dich zu realisieren, was an dir sch&ouml;n ist und was du nicht missen m&ouml;chtest. Vielleicht ist es am Anfang ungewohnt oder seltsam, aber bleibe dran, du wirst schnell feststellen, dass es dir richtig richtig gut tut, selbst wenn du es t&auml;glich nur ganz kurz machst.<br /><br />Eine sch&ouml;ne Variante hiervon ist auch, dass du am Ende des Tages im Bett nochmal inne h&auml;ltst und f&uuml;r dich &uuml;berlegst, was heute sch&ouml;n und besonders war und was dir gut gelungen ist bzw. wor&uuml;ber du froh bist.<br /><br />Ich hoffe ich konnte dich inspirieren und w&uuml;nsche dir das allerbeste auf deinem Weg.<br /><br />Herzensgr&uuml;&szlig;e<br />Deine Eszter<br /></div>  <div id="737123637253330273"><div><style type="text/css">	#element-60642476-5340-406c-88c2-354d680db265 .wgtc-widget-frame {  width: 100%;}#element-60642476-5340-406c-88c2-354d680db265 .wgtc-widget-frame iframe {  width: 100%;  height: 100%;  border-collapse: collapse;  border: 0 none;}</style><div id="element-60642476-5340-406c-88c2-354d680db265" data-platform-element-id="772053444736081596-1.0.1" class="platform-element-contents">	<div class="wgtc-widget-frame" style="height:64px;">	<iframe src="https://widgetic.com/wbl/app/53f6253e09c7e204038b4567?wbl[wid]=60642476-5340-406c-88c2-354d680db265&wbl[uid]=109552869&wbl[sid]=735083358495748039&prod&autoscale=" name="60642476-5340-406c-88c2-354d680db265" allowfullscreen></iframe></div></div><div style="clear:both;"></div></div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Ein ﻿paar Worte über... Vergebung und Selbstliebe]]></title><link><![CDATA[https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-vergebung-und-selbstliebe]]></link><comments><![CDATA[https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-vergebung-und-selbstliebe#comments]]></comments><pubDate>Fri, 23 Mar 2018 07:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Geist & Seele]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-vergebung-und-selbstliebe</guid><description><![CDATA[ 	 		 			 				 					 						      Designed by Jcomp / Freepik    					 								 					 						  Mit Vergebung verbinden viele sehr gemischte Gef&uuml;hle. F&uuml;r die einen, haftet dem etwas Religi&ouml;ses an, die anderen denken, wenn man vergibt, m&uuml;sste man so tun, als w&auml;re nichts gewesen und dass man damit demjenigen einen Gefallen tut, der einen verletzt hat.   					 							 		 	   Nach yogischer Philosophie ist die F&auml;higkeit, anderen und sich selbst verzeihen zu k&ouml;nnen, ei [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-multicol"><div class="wsite-multicol-table-wrap" style="margin:0 -15px;"> 	<table class="wsite-multicol-table"> 		<tbody class="wsite-multicol-tbody"> 			<tr class="wsite-multicol-tr"> 				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:0px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:left"> <a href='https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-vergebung-und-selbstliebe'> <img src="https://www.vianu-yoga.com/uploads/1/0/9/5/109552869/vergebung-blog_orig.png" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"><a href="http://www.freepik.com">Designed by Jcomp / Freepik</a></div> </div></div>   					 				</td>				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Mit Vergebung verbinden viele sehr gemischte Gef&uuml;hle. F&uuml;r die einen, haftet dem etwas Religi&ouml;ses an, die anderen denken, wenn man vergibt, m&uuml;sste man so tun, als w&auml;re nichts gewesen und dass man damit demjenigen einen Gefallen tut, der einen verletzt hat.<br /></div>   					 				</td>			</tr> 		</tbody> 	</table> </div></div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Nach yogischer Philosophie ist die F&auml;higkeit, anderen und sich selbst verzeihen zu k&ouml;nnen, eine gro&szlig;e Tugend. Was Vergebung wirklich ist, wieso es dadurch vor allem dir selbst besser geht und was verzeihen mit Selbstliebe zu tun hat er&ouml;rtere ich in diesem Beitrag. Au&szlig;erdem zeige ich dir eine einfache und &auml;u&szlig;erst wirkungsvolle Technik, durch die du mit anderen oder dir selbst wieder in Frieden kommst.<br /></div>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">&Uuml;berschreitet jemand unsere Grenze oder legt ein Verhalten an den Tag, das uns verletzt, ruft dies in der Regel eine F&uuml;lle an Gef&uuml;hlen hervor, beispielsweise Trauer, Wut oder Frustration. Es schmerzt und das f&uuml;hrt, solange wir unbewusst sind, oftmals dazu, dass wir zur&uuml;ckschlagen, getrieben von einem inneren Satz wie "da hast du es... f&uuml;hlt sich nicht sch&ouml;n an oder?...". Wir lassen unser Gegen&uuml;ber, den eigenen Schmerz buchst&auml;blich f&uuml;hlen. Haben wir dieses Verhaltensmuster bereits &uuml;berwunden, so ist es doch noch ein weiter Weg dahin, bereitwillig zu vergeben. Vielleicht kennst du das von dir selber, eine Stimme die sagt "jetzt soll ich dem auch noch vergeben, obwohl er mich so behandelt hat?... der hat mich noch nicht mal um Entschuldigung gebeten... Ich werde ihm den Gefallen nicht tun, dass ich ihm verzeihe, soll er doch schmoren..."<br />Mir zumindest ging es fr&uuml;her h&auml;ufig so. Ich hatte das Gef&uuml;hl, ich w&uuml;rde dem anderen dadurch einen Freibrief geben, mich weiterhin so zu behandeln. Oder dass ich dem anderen dadurch ein ruhiges Gewissen erm&ouml;gliche und der friedlich schl&auml;ft, w&auml;hrend mich seine Verhaltensweise nachts wachh&auml;lt...&nbsp;<br /><br />In Wahrheit ist es jedoch so, dass wir uns selbst Schmerzen bereiten und uns blockieren, solange wir an der Wut oder der Verletzung festhalten und nicht bereit sind diese Gef&uuml;hle los zu lassen. Ich w&uuml;rde sogar soweit gehen zu sagen, dass es dabei nur zweitrangig um den anderen geht und in erster Linie darum, dass wir unsere negativen Gef&uuml;hle verarbeiten, sie transformieren und uns frei machen von dem Schmerz.&nbsp;<br /><br />Psychologische Studien zeigen sehr deutlich, dass Menschen, die an ihrem Zorn festhalten und nicht bereit sind zu vergeben, &uuml;ber Jahre an der Stelle feststecken, wo sie nicht bereit sind altes los zu lassen, Wut und Vorw&uuml;rfe ziehen zu lassen, sondern grollen. Sie entwickeln sich einfach nicht mehr weiter, weil Sie in einer selbstauferlegten Falle feststecken.<br /><br />Em&ouml;ke Tapolyai, eine anerkannte Psychologin und Seelsorgerin die sich auch mit Hirnforschungen zum Thema Vergebung besch&auml;ftigt hat, macht auf eine &auml;u&szlig;erst besorgniserregende Tatsache aufmerksam: Halten wir an der Verletzung fest und gehen mit der Situation nicht in Frieden, bedeutet dies, dass jedes Mal, wenn wir den Menschen sehen oder an ihn denken, automatisch die Begebenheit aufpoppt, mit der wir in Unfrieden sind und damit auch die festgehaltenen negativen Gef&uuml;hle hochkommen. Die Situation, die zu unserer Verletzung gef&uuml;hrt hat durchleben wir also wieder und wieder. Man k&ouml;nnte das vergleichen mit einem Stift, mit dem wir im Sand eine Linie ziehen. Die Verletzung ist geschehen, die Linie ist im Sand gezogen. Wenn jedoch etwas Zeit vergeht, kommt der Wind und bl&auml;st sie weg. Jeder Windhauch etwas mehr, bis die Linie vollst&auml;ndig verschwindet. Lassen wir los, kann unsere Wunde wieder zuwachsen. Wenn wir jedoch nicht verzeihen, verhaften wir in diesem Erlebnis und durchleben es wieder und wieder, ziehen mit dem Stift die Linie immer wieder aufs Neue, bis aus einer sanften Linie ein Graben wird. Dieses Bild ist jedoch nicht reich symbolisch, sondern genau dies passiert nach neusten Forschungen in unserem Gehirn. Die Verkn&uuml;pfung, die nach der Vergebung h&auml;tte verheilen und sich wieder verfl&uuml;chtigen k&ouml;nnen, wird durch das st&auml;ndige hochholen immer wieder aktiviert und f&uuml;hrt dazu, dass wir uns selbst unz&auml;hlige Male selbst dadurch verletzen, immer tiefer in dem Schmerz verhaften und uns nicht mehr weiterentwickeln k&ouml;nnen. Es kann sogar soweit gehen, dass diese neue Verkn&uuml;pfung in unserem Gehirn ehemalige Verhaltensmuster zu &uuml;berlagern beginnt. Dies zeigt sehr deutlich, dass es bei der Vergebung um unser eigenes Seelenheil geht und nicht um das des anderen. Wir werden krank, wenn wir nicht bereit sind los zu lassen.<br /><br />Aus yogischem Aspekt kommt hinzu, dass Groll und Wut wie Energieblockaden wirken. Sie k&ouml;nnen neben der emotionalen und mentalen St&ouml;rung zu echten k&ouml;rperlichen Problemen f&uuml;hren, weil unsere Lebensenergie nicht frei flie&szlig;en kann und die Blockade immer verstockter wird, je l&auml;nger wir nicht bereit sind los zu lassen.<br /><br />In dem wir an unserer Verletzung und Wut festhalten, blockieren wir au&szlig;erdem auch unsere Beziehung zu der Person, die uns verletzt hat. Tiefe Trauer und Schmerz empfinden wir meist doch bei Menschen die uns nahestehen, unserem Partner, Eltern, Kindern sowie engen Freunden.<br />Wenn wir nicht bereit sind zu vergeben sondern an der &Uuml;berschreitung des anderen festhalten, steht diese immer zwischen uns und dem anderen. Wir sehen uns als Opfer und unser Gegen&uuml;ber als T&auml;ter. Frieden und Vertrauen sind dadurch unm&ouml;glich und es verhindert eine gemeinsame Weiterentwicklung sowie die Entwicklung und Heilung der Beziehung. Stattdessen verh&auml;rten die Grenzen zwischen uns immer mehr und ohne das wir es merken werden wir vom Opfer zum T&auml;ter. Vielleicht konntest du dies auch schon bei anderen Beobachten. Wo der einst Verletzte, der an seinem Zorn festh&auml;lt, mit einer nicht enden wollende Tirade von Vorw&uuml;rfen, Vorhaltungen oder gar Rache auf den anderen eindrischt, als glaube er, nach der Verletzung das Recht erworben zu haben, es ebenso zu tun. W&auml;hrend die urspr&uuml;ngliche Situation, durch die verletzt wurde wohlm&ouml;glich einmalig, unbewusst und unbeabsichtigt war, sind die Verletzungen jetzt jedoch absolut beabsichtigt und wiederholen sich wie eine Schaltplatte. Das traurige ist, dass so eine Verhaltensweise einen Abw&auml;rtsstrudel ausl&ouml;st und nicht nur diese Beziehung, sondern wohlm&ouml;glich das ganze Leben mit Bitterkeit vergiftet.<br /><br />Dann w&auml;re da noch ein weiterer Gesichtspunkt: Karma<br />Karma bedeutet, dass jede Handlung die wir vollziehen, sei sie k&ouml;rperlich oder mental und ggf. noch so klein, eine Auswirkung hat. Diese muss sich nicht sofort zeigen, es kann Tage, Wochen, Jahre oder gem&auml;&szlig; dem Buddhistischen Glauben, vielleicht sogar bis zum n&auml;chsten Leben dauern. Aber irgendwann ist es soweit.<br />Und wohlm&ouml;glich ist diese sogar gr&ouml;&szlig;er, als unsere einstige Handlung. Genau auf das spielt folgendes Zitat an:<br /></div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:0px;padding-bottom:0px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:center"> <a> <img src="https://www.vianu-yoga.com/uploads/1/0/9/5/109552869/published/zitat-schmetterling.png?1522435383" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Wenn man sich all das durch den Kopf gehen l&auml;sst, zeigt sich sehr deutlich, dass wir allem voran uns selbst einen Gefallen tun, wenn wir unserem Gegen&uuml;ber vergeben. Wir erl&ouml;sen unseren Geist und K&ouml;rper von der Anspannung, erlauben der Verletzung immer mehr zu verblassen, schaffen Friede und entwickeln uns stetig in eine positive Richtung. Insofern ist Verzeihen ganz klar ein Akt der Selbstliebe.<br /><br />Aber was genau bedeutet es, zu vergeben?<br />Verzeihen ist oft so schwer, weil wir das Gef&uuml;hl haben, uns selbst zu erniedrigen und darauf pochen, dass wir im Recht sind. Oder weil wir dadurch Kontrolle und Macht &uuml;ber den anderen f&uuml;hlen, weil wir ihm Schuldgef&uuml;hle bereiten k&ouml;nnen.<br />Vielleicht denkst du jetzt "auf mich trifft das gar nicht zu, so bin ich nicht, ich will gar keine Rache &uuml;ben, aber verzeihen kann und will ich es nicht..."<br />Wenn das so ist, hast du schon sehr viel geschafft. Vielen ist allerdings nicht bewusst, dass sie bereits die wirkungsvollste Rache &uuml;ben, indem sie dem anderen gegen&uuml;ber die Situation, in der er eine Verfehlung oder Verletzung begangen hat, immer wieder unter die Nase reiben und nicht bereit sind zu sagen "Schwamm dr&uuml;ber". Nat&uuml;rlich kann der Schmerz am Anfang zu gro&szlig; sein, uns so qu&auml;len, dass wir uns dem anderen nicht zuwenden k&ouml;nnen. Steht uns dieser Mensch jedoch nahe, tun wir gut daran das Sprichwort "lass die Sonne nicht untergehen, ohne dass ihr Frieden geschlossen habt" zu beherzigt und von unserem Bed&uuml;rfnis nach Ausgleich und Rache Abstand zu nehmen. Um unser selbst und unseres Seelenfriedens willen sowie um die St&ouml;rung in der Beziehung nicht l&auml;nger als n&ouml;tig aufrecht zu erhalten.<br /><br />Vergebung bedeutet, dass mir die Verletzung einf&auml;llt, ich darauf rumreiten k&ouml;nnte, vielleicht auch zurecht, aber es nicht tue.<br />Verzeihen ist, wenn ich die Macht h&auml;tte, dem anderen diese Verletzung richtig unter die Nase zu halten, Salz in die Wunde zu streuen, Vorhaltungen zu machen, was sein Verhalten mit mir gemacht hat und dies nicht tue. Stattdessen sage ich innerlich: "Ich lasse los und nehme keine Rache - weder aktiv noch passiv - sondern verzeihe."<br />Rache nehmen k&ouml;nnen wir n&auml;mlich auch durch Dinge, die wir entgegen unserem normalen Verhalten nicht machen, wo wir also passiv bleiben. Beispielsweise wenn wir unser Gegen&uuml;ber nicht ber&uuml;hren oder in den Arm nehmen, obwohl wir wissen, dass er darauf hofft. Wenn wir nicht bereit sind auf seine Bem&uuml;hungen Frieden zu schlie&szlig;en und unsere Verzeihung zu erwirken einzugehen, weil er noch bisschen schmoren soll. Oder wenn wir nicht bereit sind durch eine aufmunternde Geste zu zeigen, dass wir nicht weiter nachtragend sind und die Entschuldigung annehmen, weil wir noch etwas l&auml;nger zuschauen wollen, wie er sich windet und er nicht so einfach davonkommen darf.<br /><br />Verzeihen bedeutet absolut nicht, dass wir uns selbst nicht sch&uuml;tzen d&uuml;rfen.<br />ABER: Wir verletzen nicht zur&uuml;ck! Weder aktiv noch passiv.<br />Das ist der springende Punkt.<br /><br />Vergeben bedeutet, dass wir dem anderen seine Schuld erlassen, in dem Wissen, dass wir selbst uns damit den gr&ouml;&szlig;ten Gefallen tun und Gerechtigkeit finden werden. Wir reiben uns nicht auf an den Verletzungen - wir ziehen den Strich im Sand nicht 100-mal nach, verletzen uns selbst nicht wieder und wieder durch das hochholen der alten Themen.<br /><br />Vielleicht ist in uns eine Stimme die sagt "aber ich muss das doch machen, damit der andere es nicht vergisst. Damit er wei&szlig; und es im Kopf beh&auml;lt, dass er sowas nie wieder machen darf, dass ich nicht bereit bin noch einmal derartiges zu ertragen..." Aber sind wir da wirklich ehrlich zu uns? Ist das wirklich so? Und ist der Preis, den wir daf&uuml;r selbst zahlen nicht viel h&ouml;her, ja sogar viel zu hoch um ihn in Kauf zu nehmen?<br /><br />Verzeihen ist keine einmalige Entscheidung, sondern ein Prozess.<br />Um auf das Beispiel mit dem Strich um Sand zur&uuml;ck zu kommen:<br />Der Wind bl&auml;st einen tieferen Strich nicht auf einmal zu und macht ihn ungeschehen. Vielmehr ist es so, dass man regelrecht beobachten kann, wie jede Windb&ouml;e aufs neue kleine Sandk&ouml;rner in den Strich kehrt, bis er langsam zu verblassen beginnt und schlie&szlig;lich irgendwann unsichtbar wird. Genauso ist es auch mit dem Verzeihen. Wenn die Situation ganz frisch ist, erinnern wir uns nat&uuml;rlich immer wieder daran sobald wir der Person begegnen, die uns verletzt hat. Oder es erinnert uns eine Geste, eine Wortwahl, eine Situation daran. Dann kommt die Wut wieder hoch, die Trauer, die Emp&ouml;rung oder was auch immer. Das ist wie ein Automatismus. Und genau dann gilt es sich stets aufs Neue f&uuml;r das Vergeben zu entscheiden. Wenn wir uns darauf besinnen, dass wir loslassen und uns frei machen von Groll und Trauer, kehren wir damit jedes Mal ein paar Sandk&ouml;rner in die Mulde. Der Automatismus wird schw&auml;cher und schw&auml;cher bis er schlie&szlig;lich verschwindet. Verzeihen bedeutet somit, dass wir unsere Automatismen kontrollieren und nicht ihre Marionetten sind.<br />Mahatma Gandhi sagt nicht umsonst:<br /></div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:0px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:center"> <a> <img src="https://www.vianu-yoga.com/uploads/1/0/9/5/109552869/editor/gandhi-verzeihen.png?1522445564" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Vielleicht fragst du dich "bedeutet dies nicht, dass wir unserem Gegen&uuml;ber damit einen Freibrief geben, uns weiterhin zu verletzen?".<br />Oftmals ist verzeihen so schwer, weil wir eine F&uuml;lle an Irrglauben in uns tragen.<br />Wir zieren uns, weil wir &Auml;ngste haben.<br />Halte einen Moment inne und f&uuml;hl nach innen: Was ist deine Angst?<br />Wovor hast du Angst, so dass du einem dir nahe stehenden Menschen nicht vergeben kannst oder magst?<br /><br />Hier f&uuml;hre ich eine Reihe Irrglauben an und wie es mit Vergebung in diesem Zusammenhang tats&auml;chlich aussieht.<br /><br /><strong><font color="#f58d1b">Ich f&uuml;hle mich noch nicht bereit dazu, zu verzeihen</font></strong><br />Verzeihen ist eine Entscheidung.<br />Es ist kein Gef&uuml;hl, und vermutlich werden wir uns nie so f&uuml;hlen, dass wir sagen "uj super, also heute ist mir voll nach vergeben..." Wir treffen eine Entscheidung zu verzeihen, obwohl sich in uns noch alles dagegen wehren mag, obwohl es weh tut, weil wir wissen, dass es zu unserem eigenen Wohl ist.<br /><br /><strong><font color="#f58d1b">Ich glaube nicht, dass ich die Verletzung vergessen kann</font></strong><br />Es geht nicht um vergessen oder Demenz.<br />Wir erinnern uns weiterhin und erinnern uns auch daran, wer f&uuml;r uns vertrauensw&uuml;rdig und "sicher" ist und wer nicht. Verzeihen hat nichts damit zu tun, das Ereignis zu l&ouml;schen. Stattdessen geht es darum, diese Situation nicht immer und immer wieder aufzuw&auml;rmen, hervor zu holen oder vor zu halten. Es f&auml;llt uns wohlm&ouml;glich ein und wir sagen uns innerlich "es ist mir eingefallen, aber ich m&ouml;chte nicht auf meine Erinnerungen und Wunden bauen, weil ich nicht aus meinen Wunden heraus funktionieren, sondern FREI sein m&ouml;chte". Wir entscheiden uns beim Erinnern bewusst dazu, uns dem hier und jetzt zuzuwenden und das alte los zu lassen. Im Grunde ist es, als w&uuml;rden wir erlauben, dass sich unsere Wunde schlie&szlig;t und verheilt und kratzen die Wunden nicht jeden Tag auf neue blutig.<br />Die Wunde ist geschlossen, sie breitet sich nicht weiter aus und entz&uuml;ndet sich nicht. Vielleicht verheilt sie ohne Spuren zu hinterlassen, vielleicht gibt es auch eine kleine Narbe, die wir kaum wahrnehmen. In anderen F&auml;llen mag es sich um eine gr&ouml;&szlig;ere Narbe handeln, die bei Ber&uuml;hrung empfindlich reagiert und als Mahnmal dient, mit bestimmten Dingen vorsichtig zu sein. Aber wir sind dabei Frieden zu schlie&szlig;en oder haben es getan und dadurch sind wir im Fluss mit unserem Leben und Frei uns weiter zu entwickeln und heil zu werden.<br /><br /><font color="#f58d1b"><strong>Ich kann und will den Grund f&uuml;r die Verletzung nicht verstehen</strong></font><br />Das ist auch absolut nicht n&ouml;tig.<br />Niemand hat das Recht uns zu verletzen, egal aus welchem Grund. Unbewusst und unabsichtlich oder willentlich, nichts bevollm&auml;chtigt. Vielleicht kennst du das auch. Du diskutierst mit jemandem &uuml;ber eine Situation und hast das Gef&uuml;hl, du bist im Recht. Dein Gegen&uuml;ber wird immer lauter und als der Geduldsfaden rei&szlig;t, sagt er etwas Unbedachtes, das so richtig knallt. Nachdem die ersten Wogen abebben, erkennst du, dass du tats&auml;chlich im Unrecht warst. Berechtigt diese Tatsache den anderen aber dazu, dich zu verletzen? Ganz klar nein!<br />Aus karmischer und auch aus ethischer Sicht sollte es unser Ziel sein, Verletzung stets zu vermeiden und auch Differenzen mit anderen auf eine Art und Weise zu kl&auml;ren, die nicht verletzend ist. Beim Verzeihen ist es jedoch irrelevant, wer im Recht ist und wieso es passiert ist.<br />Es erfordert kein rechtfertigen oder verstehen. Es ist eine Bewusste Entscheidung zu deinem Wohl und unter klarer Betrachtung der Situation:<br />Das ist passiert, das hat dich verletzt und du verziehst diese Verletzung.<br /><br /><strong><font color="#f58d1b">Ich m&ouml;chte nicht Frieden schlie&szlig;en mit dem anderen</font></strong><br />Das Vergeben, bringt den Frieden meist automatisch mit sich.<br />Wir k&ouml;nnen keine gesunden Beziehungen miteinander f&uuml;hren, keinen echten Zusammenhalt f&uuml;hlen, weder in der Partnerschaft noch mit Eltern, Kindern oder Freunden, wenn wir nicht bereit sind Frieden zu schlie&szlig;en. Dies ist ein Prozess und in dem wir uns daf&uuml;r entscheiden, zu vergeben, wird dieser angesto&szlig;en.<br />Aber: Es mag auch &Uuml;bertretungen geben, die sind so gewaltig, so tief, dass die Beziehung einen irreparablen Schaden genommen hat. Dann gibt es zwei Wege. Entweder, wir verzeihen und beginnen die Beziehung neu aufzubauen so dass wir eine neue Basis und neue Strukturen legen um langsam Schritt f&uuml;r Schritt das Vertrauen zu festigen und ein gemeinsames Miteinander zu finden, weil wir den Menschen nicht in unserem Leben missen m&ouml;chte. Oder wir verzeihen und trennen uns von dem Menschen, weil er f&uuml;r uns so eine gro&szlig;e "Gefahr" bedeutet und wir das Gef&uuml;hl haben, nicht Vertrauen zu k&ouml;nnen und st&auml;ndig neuen Verletzungen oder Grenz&uuml;berschreitungen ausgesetzt zu werden, so dass wir uns sch&uuml;tzen m&ouml;chten / m&uuml;ssen. Selbstschutz ist absolut erlaubt, wenn wir ihn brauchen.<br />Jedoch auch in diesem Fall ist Verzeihen notwendig - um unser selbst willen!<br /><br /><font color="#f58d1b"><strong>Ich soll verzeihen? Wozu? Damit es ihm gut geht und mir weiterhin schlecht? </strong></font><br />Nun hierauf kann man fast nur mit einer Gegenfrage antworten:<br />Wenn du nicht verzeihst sondern an deinem Schmerz festh&auml;ltst, wem von euch beiden geht dadurch tats&auml;chlich schlechter? Deinem Gegen&uuml;ber oder dir selbst, weil du dich mit dem st&auml;ndigen Hochholen der alten Wut und Trauer selbst qu&auml;lst?<br />Vergeben befreit dich, hilft dir die Schmerzen zu lindern, dich weiter zu entwickeln, Beziehungsf&auml;hig zu bleiben und dich f&uuml;r all das Sch&ouml;ne zu &ouml;ffnen, welches das Leben f&uuml;r dich bereith&auml;lt. Verzeihst du nicht, bist du deine eigene Entwicklungs- und Energieblockade k&ouml;rperlich sowie seelisch. Wenn du losl&auml;sst, erweist sich das f&uuml;r dich daher als wahrer Segen.<br /><br /><font color="#f58d1b"><strong>Man hat mich nicht um Verzeihung gebeten und dann soll ich trotzdem vergeben?</strong></font><br />Ja. Vielleicht haben wir das Gef&uuml;hl wir wurden gedem&uuml;tigt und haben daher das Bed&uuml;rfnis, dass sich unser Gegen&uuml;ber sinnbildlich auf die Knie begibt und uns um Verzeihung bittet. Aber so funktioniert es nicht und so hat es auch nicht den richtigen Charakter. Die Heilung kommt durch echtes Verzeihen - da gibt es keine A, B oder C Option, je nachdem, wie unser Gegen&uuml;ber sich verh&auml;lt.<br />Es ist ganz simpel: Vergib, lass los und du wirst nicht nur im hier und jetzt Leichtigkeit und Frieden finden, sondern auch noch gutes Karma sammeln. Alles andere, ist die Sache deines Gegen&uuml;bers und sollte dich nicht weiter besch&auml;ftigen. Jeder erntet auf lange Sicht das, was er s&auml;t. S&auml;e Frieden, Friedfertigkeit und Vergebung und dir wird mit Sicherheit viel Wundervolles zuteilwerden, darunter auch innerer Frieden.<br /><br />Vor einiger Zeit wurde mir ein sehr wirksames Vergebungsritual vorgestellt. Es stammt von Hawaii und nennt sich Ho'oponopono. Es ist bestens dazu geeignet, als "Notfallsprogramm" in einer Akutsituation durchgef&uuml;hrt zu werden, da es sowohl zeitlich ausgedehnter, als auch in aller K&uuml;rze Wirkung zeigt. Hier findest du das <a href="https://www.vianu-yoga.com/vergebungsritual-hooponopono-blatt.html" target="_blank">Anleitungsblatt zum Ablauf des Haweiianischen Vergebungsrituals Ho'oponopono</a>.<br /><br />Ich hoffe sehr, dieser Beitrag und das Ritual helfen dir dabei, immer mehr innere Ruhe zu entwickeln und frei zu werden von alten Verletzungen und Blockaden.<br /><br />In einem sp&auml;teren Folgebeitrag widme ich mich der Frage, wieso wir nicht nur anderen vergeben sollten, sondern ganz besonders auch uns selbst.<br /><br />Herzensgr&uuml;&szlig;e<br />Deine Eszter<br /></div>  <div id="465886750313759226"><div><style type="text/css">	#element-143ebf51-33ae-4a23-bf46-1d8f908b746b .wgtc-widget-frame {  width: 100%;}#element-143ebf51-33ae-4a23-bf46-1d8f908b746b .wgtc-widget-frame iframe {  width: 100%;  height: 100%;  border-collapse: collapse;  border: 0 none;}</style><div id="element-143ebf51-33ae-4a23-bf46-1d8f908b746b" data-platform-element-id="772053444736081596-1.0.1" class="platform-element-contents">	<div class="wgtc-widget-frame" style="height:62px;">	<iframe src="https://widgetic.com/wbl/app/53f6253e09c7e204038b4567?wbl[wid]=143ebf51-33ae-4a23-bf46-1d8f908b746b&wbl[uid]=109552869&wbl[sid]=735083358495748039&prod&autoscale=" name="143ebf51-33ae-4a23-bf46-1d8f908b746b" allowfullscreen></iframe></div></div><div style="clear:both;"></div></div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Ein paar Worte über... natürliche Haarwäsche Teil III]]></title><link><![CDATA[https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-natuerliche-haarwaesche-teil-iii]]></link><comments><![CDATA[https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-natuerliche-haarwaesche-teil-iii#comments]]></comments><pubDate>Mon, 12 Mar 2018 20:27:30 GMT</pubDate><category><![CDATA[K&ouml;rper]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-natuerliche-haarwaesche-teil-iii</guid><description><![CDATA[ 	 		 			 				 					 						      Designed by yanalya / Freepik    					 								 					 						  Im laufe der Zeit habe ich mit den verschiedenen M&ouml;glichkeiten der nat&uuml;rlichen Haarw&auml;sche und -pflege etliche Erfahrungen gemacht.&nbsp;&nbsp;Ja, es ist nicht ganz so einfach, wie Tube auf, Shampoo auf die Haar geben, einmassieren und fertig.&nbsp;   					 							 		 	   Bei mir braucht es immer wieder leichte Anpassungen, weil sich der Hormonhaushalt &auml;ndert oder meine Haare gerade  [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-multicol"><div class="wsite-multicol-table-wrap" style="margin:0 -15px;"> 	<table class="wsite-multicol-table"> 		<tbody class="wsite-multicol-tbody"> 			<tr class="wsite-multicol-tr"> 				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:0px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:left"> <a href='https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-natuerliche-haarwaesche-teil-iii'> <img src="https://www.vianu-yoga.com/uploads/1/0/9/5/109552869/haarw-sche-blog_1_orig.png" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"><a href="http://www.freepik.com">Designed by yanalya / Freepik</a></div> </div></div>   					 				</td>				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Im laufe der Zeit habe ich mit den verschiedenen M&ouml;glichkeiten der nat&uuml;rlichen Haarw&auml;sche und -pflege etliche Erfahrungen gemacht.&nbsp;&nbsp;<br />Ja, es ist nicht ganz so einfach, wie Tube auf, Shampoo auf die Haar geben, einmassieren und fertig.&nbsp;<br /></div>   					 				</td>			</tr> 		</tbody> 	</table> </div></div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Bei mir braucht es immer wieder leichte Anpassungen, weil sich der Hormonhaushalt &auml;ndert oder meine Haare gerade aus anderen Gr&uuml;nden einen Pflegewechsel brauchen.<br />Fakt ist: Es gibt immer eine L&ouml;sung, ganz nach dem Motto "wo ein Wille, da auch ein Weg". In diesem Artikel gebe ich dir einige neue Tipps und erz&auml;hle dir, wieso ich von der W&auml;sche mit Roggenmehl wieder zur Wascherde gewechselt bin.<br /></div>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Wie schon angedeutet, &auml;ndern sich die Bed&uuml;rfnisse des K&ouml;rpers immer wieder.<br />Mit Shampoos hatte ich dieses Ph&auml;nomen durchaus auch schon. Beispielsweise funktionierte nach knapp einem halben Jahr das Shampoo bei meinen Haaren auf einmal nicht mehr, so dass ich auf ein anderes umstellen musste. Das war mit jedem Produkt so, als ob meine Haare sich daran gew&ouml;hnt h&auml;tten und nicht mehr auf die Reinigung ansprachen. Wenn du ein solches Ph&auml;nomen ebenfalls kennst, kann es dir durchaus auch bei der nat&uuml;rlichen Haarw&auml;sche passieren.&nbsp;<br /><br />In meinem Fall reinigte auf einmal das Roggenmehl nicht mehr, bzw. waren die Haare leicht verklebt. Ich gebe ja nie schnell auf, also habe ich mehrere Mehl-Hersteller ausprobiert, aber nach dem dritten Anlauf realisiert, dass - aus welchem Grund auch immer - die Haarw&auml;sche mit Roggenmehl eine Pause braucht.<br /><br />Bei dieser Gelegenheit habe ich auch Haarw&auml;sche mit selbst gemahlenem Roggenmehl probiert. Ich habe eine Zassenhaus Kornm&uuml;hle daheim, mit der sich Kaffe und auch K&ouml;rner wunderbar mahlen lassen. Die Roggenk&ouml;rner m&uuml;ssen f&uuml;r die Haarw&auml;sche ganz fein gemahlen werden. Das so gewonnene Mehl verwendet man wie gewohnt. F&uuml;r mich war dies leider ein totaler Fehlschlag, weil meine Haare so total &uuml;berpflegt wurden und fettig wirkten. Es gibt aber viele Menschen - vielleicht ist es bei dir auch so - die sehr feines und trockenes Haar haben. Da kann diese Variante wahre Wunder wirken. Auf jeden Fall schw&auml;rmen immer wieder M&auml;dels online von selbst gemahlenem Roggenmehl und ggf. ist es einen Versuch wert. Ist es f&uuml;r dich doch nichts, kannst du daraus ja Brot backen :)<br /><br />&#8203;Ich bin schlussendlich wieder auf die Lavaerde / Wascherde /&nbsp;Ghassoul und Reetha Pulver zur&uuml;ck gewechselt. Das funktionierte wieder ganz gut, allerdings ging mir die Wascherde - wie ich im Blogbeitrag <a href="https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-natuerliche-haarwaesche">nat&uuml;rliche Haarw&auml;sche Teil I</a>&nbsp;und <a href="https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-natuerliche-haarwaesche-teil-ii">Teil 2</a>&nbsp;bereits erw&auml;hnt habe - auf die Nerven, weil es beim Aussp&uuml;len sehr langwierig war und auch die Badewanne ziemlich "zugesaut" hat.<br /><br />Gl&uuml;cklicherweise f&uuml;gen sich im Leben die Dinge des &ouml;fteren von selbst.<br />Ich hatte vergessen die Lavaerde rechtzeitig nachzubestellen und musste daher auf ein kurzfristig verf&uuml;gbares anderes Produkt ausweichen. Bis dahin hatte ich Ghassoul von <a href="http://www.starrider-elements.de/pflege/index.php?menu=Haut-und-Haar-Ghassoul-Wascherde" target="_blank">Star Rider Elements</a>&nbsp;verwendet. Das neue Ghassoul ist von&nbsp;<a href="https://www.amazon.de/dp/B0065J6M5W/ref=pdp_new_dp_review" target="_blank">Mystic Moments</a>.<br />Warum auch immer ich bis dahin nicht auf die Idee gekommen bin, dass meine Probleme bei der Wascherde mit dem Produkt des Herstellers zu tun haben k&ouml;nnte, jetzt war es klar: Mit dem neuen Ghassoul geht auf einmal alles deutlich leichter von der Hand, das Aussp&uuml;len ist fast wie bei einem normalen Shampoo, die Badewanne bleibt sauber und verf&auml;rbt sich &uuml;berhaupt nicht. Au&szlig;erdem sind zus&auml;tzliche Pflegeprodukte nicht mehr n&ouml;tig so dass ich auch Reetha oder Amla Pulver nur noch nach Lust und Laune verwende oder wenn ich merke, dass gerade etwas mehr Pflege erw&uuml;nscht ist.&nbsp;<br /><br />Mein Tipp daher: Probier verschiedene Produkte aus. Lass dich nicht davon entmutigen, dass du mit einem Artikel kein optimales Ergebnis erzielst. Brauchbare Wascherde kostet f&uuml;r 1 kg zwischen 12-15 &euro; und h&auml;lt lange vor. Es ist nicht viel verloren, wenn du merkst, dass du mit dem erworbenen Produkt nicht auf Anhieb Gl&uuml;ck hast. Statt dessen kann ich dir aus eigener Erfahrung nur empfehlen, ein anderes zu probieren.&nbsp;<br /><br />So sieht es auch mit allem anderen wie Reetha Pulver, Amla Pulver oder der nat&uuml;rlichen Haarsp&uuml;lung aus. Teste dich heran, was f&uuml;r dich richtig ist. Und wenn dein K&ouml;rper ver&auml;nderte Bed&uuml;rfnisse signalisiert, dann wechsel munter zum n&auml;chsten.<br />Durch all diese Prozesse bin ich mit meinem K&ouml;rper viel vertrauter geworden, es hat also auch seine gute Seite.<br /><br />Viel Spa&szlig; und Erfolg beim ausprobieren.<br />Lass uns unter Kommentare gerne an deinen Fragen oder Tipps teilhaben.<br /><br />Herzensgr&uuml;&szlig;e<br />Eszter<br /></div>  <div id="207793951369381306"><div><style type="text/css">	#element-e16dad81-c5f3-4737-92ed-8fcf9decca16 .wgtc-widget-frame {  width: 100%;}#element-e16dad81-c5f3-4737-92ed-8fcf9decca16 .wgtc-widget-frame iframe {  width: 100%;  height: 100%;  border-collapse: collapse;  border: 0 none;}</style><div id="element-e16dad81-c5f3-4737-92ed-8fcf9decca16" data-platform-element-id="772053444736081596-1.0.1" class="platform-element-contents">	<div class="wgtc-widget-frame" style="height:62px;">	<iframe src="https://widgetic.com/wbl/app/53f6253e09c7e204038b4567?wbl[wid]=e16dad81-c5f3-4737-92ed-8fcf9decca16&wbl[uid]=109552869&wbl[sid]=735083358495748039&prod&autoscale=" name="e16dad81-c5f3-4737-92ed-8fcf9decca16" allowfullscreen></iframe></div></div><div style="clear:both;"></div></div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Ein paar Worte über... Techniken für eine positive Geisteshaltung und ein gesundes Leben]]></title><link><![CDATA[https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-techniken-fuer-eine-positive-geisteshaltung-und-ein-gesundes-leben]]></link><comments><![CDATA[https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-techniken-fuer-eine-positive-geisteshaltung-und-ein-gesundes-leben#comments]]></comments><pubDate>Mon, 22 Jan 2018 08:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Geist & Seele]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-techniken-fuer-eine-positive-geisteshaltung-und-ein-gesundes-leben</guid><description><![CDATA[ 	 		 			 				 					 						      Designed by kjpargeter / Freepik    					 								 					 						  Letztes Mal habe ich dir Techniken f&uuml;r&nbsp;akute Stress-Situation&nbsp;vorgestellt, die dir dabei helfen, die belastenden Stress-Spitzen innerhalb k&uuml;rzester Zeit wieder abzubauen und dadurch deinen K&ouml;rper und Geist gesund zu erhalten. Zus&auml;tzlich ist Pr&auml;vention sehr hilfreich.   					 							 		 	   Du kannst nachhaltig etwas f&uuml;r dich tun, dank dem du gar nicht erst so  [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-multicol"><div class="wsite-multicol-table-wrap" style="margin:0 -15px;"> 	<table class="wsite-multicol-table"> 		<tbody class="wsite-multicol-tbody"> 			<tr class="wsite-multicol-tr"> 				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:0px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:left"> <a href='https://www.vianu-yoga.com/blog/ein-paar-worte-ueber-techniken-fuer-eine-positive-geisteshaltung-und-ein-gesundes-leben'> <img src="https://www.vianu-yoga.com/uploads/1/0/9/5/109552869/positive-lebenseinstellung-blog_1_orig.png" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"><a href="http://www.freepik.com">Designed by kjpargeter / Freepik</a></div> </div></div>   					 				</td>				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Letztes Mal habe ich dir Techniken f&uuml;r&nbsp;<span style="color:rgb(42, 42, 42)">akute Stress-Situation&nbsp;</span>vorgestellt, die dir dabei helfen, die belastenden Stress-Spitzen innerhalb k&uuml;rzester Zeit wieder abzubauen und dadurch deinen K&ouml;rper und Geist gesund zu erhalten. Zus&auml;tzlich ist Pr&auml;vention sehr hilfreich.</div>   					 				</td>			</tr> 		</tbody> 	</table> </div></div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Du kannst nachhaltig etwas f&uuml;r dich tun, dank dem du gar nicht erst so empf&auml;nglich f&uuml;r Stress bist. Diesen Artikel widme ich Techniken, die dich darin unterst&uuml;tzen, eine tief verwurzelte positive Lebenseinstellung zu kultivieren. Diese hilft dir dabei, deinen Blick f&uuml;r die sch&ouml;nen Aspekte deines Lebens zu &ouml;ffnen und bei Herausforderungen leichter in deiner Mitte zu bleiben und dadurch besser mit ihnen klar zukommen.</span></div>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <div><div style="height: 10px; overflow: hidden; width: 50%;"></div> <hr class="styled-hr" style="width:50%;"></hr> <div style="height: 20px; overflow: hidden; width: 50%;"></div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><strong style="color:rgb(42, 42, 42)"><u>Techniken / &Uuml;bungen<br />&#8203;</u></strong><br /><strong>1 . T&auml;gliche positive "Programmierung" deines Geistes</strong><br />Der nucleus suprachiasmaticus ist ein kleiner, zum Hypothalamus geh&ouml;rende Bereich im Gehirn. Man nennt ihn oft den Hauptzeitgeber, da er allerlei Informationen aus dem Kosmos abruft. Zum einen ist er die inneren Uhr des Menschen und somit zust&auml;ndig f&uuml;rs Erkennen von z.B. Hell und Dunkel. Gleichzeitig wirken sich auch die Gezeiten auf ihn aus, genauso wie unser Umfeld in dem wir leben, sowie die inneren Glaubenss&auml;tzen, nach denen wir leben. Was die Zentrale registriert, wird verarbeitet und anschlie&szlig;end entsprechende Befehle in den K&ouml;rper gesandt.&nbsp;<br />Daher ist die innere Ausrichtung durch positive Gedanken so wichtig. Wiederholst du beispielsweise jeden Morgen beim Aufwachen oder kurz nach dem Aufwachen einige positiv stimmende S&auml;tze, gibt dies deinem K&ouml;rper den Befehl, nach entsprechenden Ereignissen ausschau zu halten. Nach 28 Tage wird dies zu einer festen Gewohnheit und einem inneren Automatismus, der deine Gesundheit f&ouml;rdert. Richtest du dich innerlich z.B. darauf aus, dass dir an dem Tag allerlei gutes widerfahren soll, suchen deine inneren Sensoren den ganzen Tag nach Best&auml;tigungen dessen. Dies f&uuml;hrt dazu, dass du deutlich mehr positives wahrnimmst und dein Tag sch&ouml;ner und erf&uuml;llter ist.<br /><br />Wie machst du es :<br />Eine M&ouml;glichkeit ist, dir die von mir gesprochenen und auf deutsch &uuml;bersetzten <a href="https://www.vianu-yoga.com/10-gebote-des-unterbewusstseins-heilsame-affirmationen.html">positiven Affirmationen von Balogh B&eacute;la</a> an zu h&ouml;ren. Diese betreffen 9 Bereiche deines Lebens und helfen dir eine umfassende Neuausrichtung vor zu nehmen.<br />H&ouml;r sie dir an, lass die Augen dabei geschlossen und stelle dir das Geh&ouml;rte vor.<br /><br />Bagdy Emoke, eine der f&uuml;hrenden Psychologinnen Ungarns besch&auml;ftigt sich in ihrer &uuml;ber 30 j&auml;hrigen T&auml;tigkeit intensiv mit Verhaltenspsychologie und Stressforschung.<br />In einer ihrer Vortr&auml;ge, verriet sie ihr pers&ouml;nliches, allmorgendliches Ritual:<br />"Ich sage mir morgens, wenn ich im Bett liege mit geschlossenen Augen: Guten Morgen, ich w&uuml;nsche mir einen guten Morgen und all denen, die ich liebe und denen ich heute begegnen werde. Heute werde ich etwas sch&ouml;nes erleben. Dann leite ich einen Lichtstrahl zu meinen Zehen, f&uuml;hre dieses warme helle Licht durch meinen K&ouml;rper und stelle mir vor, wie alle meine Zellen ganz gl&uuml;cklich sind, sich wohl f&uuml;hlen und auf den Tag freuen. Dann sage ich "heute wird mir etwas gutes widerfahren."<br /><br /><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Charlie_Chaplin" target="_blank">Charli Chaplin</a> hat ebenfalls ein wunderbares Gedicht verfasst, der sich bestens zur t&auml;glichen Ausrichtung eignet. Es tr&auml;gt den Titel "<a href="https://www.vianu-yoga.com/charlie-chaplins-gedicht-als-ich-mich-selbst-zu-lieben-begann.html">als ich mich selbst zu lieben begann</a>" und steht dir auf meiner Homepage zur Verf&uuml;gung. Sowohl schriftlich als auch von mir gesprochen als Audio-Aufnahme in mp3.<br />&#8203;<br />Du kannst nat&uuml;rlich genauso deine ganz pers&ouml;nliche Version formulieren. Wichtig ist dabei, dass du keinerlei verneinende oder negative Formulierungen verwendest, sondern einen ausschlie&szlig;lich positiven Fokus hast und die S&auml;tze, wenn m&ouml;glich, mit geschlossenen Augen aufsagst, w&auml;hrend du sie dir innerlich vorstellst.<br /><br />Kommt dir das alles ziemlich verr&uuml;ckt vor oder bist du skeptisch?<br />Starte doch einen kleinen Test.<br />Sage dir eine Woche lang jeden Morgen die S&auml;tze auf oder h&ouml;re sie dir an und beobachte dann, wie oft dir an diesen Tagen etwas gutes / positives begegnet. F&uuml;hre eine Strichliste um deine Beobachtungen fest zu halten.<br />Dann l&auml;sst du eine Woche die S&auml;tze weg und beobachtest, wie viel positives du an diesen Tage wahrnimmst und h&auml;ltst es ebenfalls schriftlich fest. Vergleiche anschlie&szlig;end deine Ergebnisse. Die Chancen stehen sehr hoch, dass du deutlich mehr sch&ouml;nes erlebst, wenn du morgens deinen Fokus entsprechend ausrichtest.&nbsp;<br /><br /><strong>2. Zukunftsvisionen formulieren</strong><br />Grunds&auml;tzlich sagt man ja, dass es im Leben darum geht, ganz im hier und jetzt zu sein und zu lernen, im hier und jetzt sein Gl&uuml;ck zu meistern, statt von der Vergangenheit verfolgt zu werden und vor der Zukunft Angst zu haben oder sich nach der Vergangenheit bzw. Zukunft zu sehnen und aus dem jetzt entfliehen zu wollen. Es gibt in Wahrheit nichts anderes als das JETZT und wir k&ouml;nnen ausschlie&szlig;lich jetzt etwas f&uuml;r uns tun.&nbsp;<br /><br />Das bedeutet jedoch nicht, dass man f&uuml;r die Zukunft keine Ziele oder Visionen haben darf.&nbsp;Ein langj&auml;hriges Forschungsprojekt hat einen verbl&uuml;ffenden Zusammenhang zwischen Zukunftspl&auml;nen einer Person und dessen Stress-Resistenz bzw. Gesundheit offenbart. Es wurden 6.700 Personen aus verschiedenen Altersstufen zu ihren Zielen, Pl&auml;nen und W&uuml;nschen f&uuml;r die Zukunft befragt. Genauer lautete eine der Fragen: Wo sehen Sie sich in 10 Jahren? Was m&ouml;chten Sie bis dahin erlebt bzw. erreicht haben? Die Personen wurden in der Folge &uuml;ber 10 Jahre einige Male interviewt und auf ihrem Weg begleitet.&nbsp;<br />Das Ergebnis: Die Personen - beinahe 50% der Befragten -&nbsp; welche auf die Fragen mit "keine Ahnung... woher soll ich wissen was in 10 Jahren ist... ich habe keine Pl&auml;ne... ich bin schon froh wenn ich den Tag &uuml;berstehe, ich mache mir nichts aus Tr&auml;umen und Sch&auml;umen" antworteten, waren zu einem &uuml;beraus gro&szlig;en Teil in kontinuierlich schlechterer Verfassung. Viele wurden Herzkrank, depressiv oder starben noch vor dem Ablauf der 10 Jahre. Diejenigen, die Ziele, Hoffnungen und Tr&auml;ume benannt hatten, entwickelten sich gro&szlig;teils in eine erfreuliche Richtung. Sie waren in besserer k&ouml;rperlicher und geistiger Verfassung und in Summe auch gl&uuml;cklicher, selbst wenn sich nicht alle ihre Ziele oder Tr&auml;ume erf&uuml;llt hatten. Nat&uuml;rlich kam die Frage auf, wieso das so ist. Das Res&uuml;mee l&auml;sst sich wie folgt zusammenfassen: Wer Lebensmut hat, sich traut zu planen und zu hoffen, aktiviert in seinem K&ouml;rper Vitalit&auml;ts-Generatoren. K&ouml;rper und Geist nehmen diese "Visionen" als innere "Befehle", haben eine Ausrichtung und arbeiten auf diese Pl&auml;ne hin. Selbst wenn sie sich nicht ganz erf&uuml;llen, geben sie dem Leben Auftrieb, Lebensfreude und ein Ziel. Man lebt nicht einfach ziel- und planlos in den Tag hinein, sondern hat etwas, wof&uuml;r man lebt und auch den Glauben, dass es etwas Gutes gibt, wof&uuml;r es sich zu leben lohnt.<br />Getreu dem Motto: "Ohne Ziel, ist jeder Wind schlecht".&nbsp;<br />&#8203;<br /><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Viktor_Frankl" target="_blank">Viktor Frankl</a>, ein weltbekannter &ouml;sterreichischer Neurologe und Psychiater, der ab 1941 vier Jahre im KZ verbrachte und dabei seine ganze Familie verlor, schrieb ein herausragendes Buch "<a href="https://www.randomhouse.de/leseprobe/...-trotzdem-Ja-zum-Leben-sagen-Ein-Psychologe-erlebt-das-Konzentrationslager/leseprobe_9783466368594.pdf" target="_blank">trotzdem Ja zum Leben sagen - Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager</a>". In diesem legt er unter anderem dar, wie ihn sein Lebenswille, seine Ziele, Pl&auml;ne und Hoffnungen geholfen haben, die Zeit dort und auch danach durch zu stehen. Sein Res&uuml;mee k&ouml;nnte man wie folgt zusammen fassen: Sag ja zum Leben, gib nicht auf und glaube daran. Dann wirst du leben und dein Wille zu leben wird dich retten.&nbsp;<br /><br />Wie machst du es:<br />Lege dir auf folgende Fragen Antworten zurecht, die dir entsprechen.<br />Lass dir Zeit, um die Antworten so genau wie m&ouml;glich auszuformulieren. Sei konkret.&nbsp;<br />Wie ist die Welt in deinen Augen entstanden?<br />Was glaubst du, wieso du hier bist auf der Erde?<br />Was w&uuml;nscht du dir f&uuml;r die n&auml;chsten 10 Jahre?&nbsp;<br />Welche Ziele, Tr&auml;ume und Hoffnungen hast du f&uuml;r deinen Zukunft?<br /><br />Wenn du magst, erstelle dir kleines Schaubild, auf dem du die einzelnen Etappen festh&auml;ltst. Sind dir 10 Jahre viel zu abstrakt, brich sie z.B. auf 5 Jahre runter. H&auml;nge dir dein Schaubild entweder irgendwo auf, wo du als Motivation vor Augen hast oder bewahre es irgendwo auf und schau es dir in regelm&auml;&szlig;igen Abst&auml;nden an. Setze unter all das, was du erreicht hast einen gr&uuml;nen Haken.</div>  <div><div style="height: 10px; overflow: hidden; width: 50%;"></div> <hr class="styled-hr" style="width:50%;"></hr> <div style="height: 20px; overflow: hidden; width: 50%;"></div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Ich hoffe diese Techniken helfen dir genauso wie mir und vielen anderen um die H&uuml;rden des Alltags mit mehr und mehr Leichtigkeit zu nehmen. Meine allerbesten W&uuml;nsche begleiten dich.<br /><br />Herzensgr&uuml;&szlig;e<br />Deine Eszter</div>  <div id="610373570695748937"><div><style type="text/css">	#element-3a0dfeb6-57fe-45db-beb0-368472eeb880 .wgtc-widget-frame {  width: 100%;}#element-3a0dfeb6-57fe-45db-beb0-368472eeb880 .wgtc-widget-frame iframe {  width: 100%;  height: 100%;  border-collapse: collapse;  border: 0 none;}</style><div id="element-3a0dfeb6-57fe-45db-beb0-368472eeb880" data-platform-element-id="772053444736081596-1.0.1" class="platform-element-contents">	<div class="wgtc-widget-frame" style="height:50px;">	<iframe src="https://widgetic.com/wbl/app/53f6253e09c7e204038b4567?wbl[wid]=3a0dfeb6-57fe-45db-beb0-368472eeb880&wbl[uid]=109552869&wbl[sid]=735083358495748039&prod&autoscale=" name="3a0dfeb6-57fe-45db-beb0-368472eeb880" allowfullscreen></iframe></div></div><div style="clear:both;"></div></div></div>]]></content:encoded></item></channel></rss>